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seine Figuren wohl anzuordnen , auch nurFleitz und Lcichtigkeit zu mahlcn. Er warder erste, weicher sich beflisse/ Winde, Re-gen, Ungewiktcr und neblichtes Wetter,welche so viel reizeude Wurkungen m derMahlcrcy hervorbringcn, vorzustcllen., Ausdiesem schliesset man , dasi dicstr Kstnstlereine gute Kcnntnitz der Colorit musse ge-habt haben. Er vcreinigte die Feder mitdcm Pinstl, schricb zu Gunftcn seines B/a-terlandes, und wurde zu wichtigen Gcschàf-ten gebraucht. Starb u>n Zt. i; 6 o. m demL,. Jahr seines Allers. BottaciP. i. p. 9;.und Giunta p. 16. G.
Lorenzetti (Ioh. Baptista)/ Mahler zuVerona ; arbeitete mit einer guten Manierin Ochl- und Fresco - Farben. In der Do-minicancr - Kirct e S. Anastasta mahlte erdas Gewolbe der Capclle des H. Roscncran-zes , und wurde seine Arbcit mit 1 zoo. Du-caten bczahlt. Er là A. 1640» Pozzop. 172. G.
Lorenzetti (Petrus), Mahler zu Siena;des Ambrostus Bruder. Lernte bey PeterLavrati. Dais seinem Brader an dcn Ge-niâhlden des Spiihals zu Oiena , welcheA. izzz. vollcndet wurden. Er hattc cincnSohn Laureukius, weicher die Bliohauer-Kunst erlernte , und vicie offcntlichc Werkeverfcrtigte. Baldinucci Lee. 2. p. 59. G-
Lorcnzi (Antonius di Gino), Bildhaucrit, Florenz ; verserrigte an dem Leichen-Ge-rûste des M. A. Buonaroti die Statue derBildhauer-Kunst; dicses geschah um A. 1 ; 64,Basari P. p. 879. G.
Lorenz» ( Astoldo di Gino ), gebohrenzu Sellignano A. is;>- Lernte bey Hicro-nymus Macchielti die Mahlcrcy, nachherbcrcdte ihn sein Baker/ die Bildhaiier-Knnstzu crlerncn / welche er durch die Unterwei-sung dcS Tribolo sthr wohl bchriff, undvortresiich schône Werke in dcn «Ltàdten Flo-renz/ Pisa und Meiland verfcrtigte/ inson-derheit merden die marmorue Statsten derKirche S. Celsus zu Meilanb mit Berwun-druna betrachtet. Borghini p. 607. G.
Lorenzim (Antonius'» / gebohren zu Bo-logne A. 166;. Lernte bey Laurentius Pa-sinelli. Bcrlietz nach ciniger Zeit die Mah-lercy, bcgab sich aufdaS Kupftretzen, und
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verfcrtigte nach ben Werken seines Lchrmri-sters dcn^Martyr-Tvd der H. Ursula, diePrcdigt ©. Johanncs des Tâufers , die H.Famille, alle drey in Folio. Er zcichnetrsir der Kirche S. Francistus das grosseSeitcn - Gemâhld / welches S. Antonius ,der seinen Bâter crlôset/ vorsiellt: Bey die-senz Anlaâ bckam er Lust zu dem Francista-ner-Orden , den er auch unverweikt anuahm.Jndessen gab er auch andre Werke der Car-racci und Gurdo Reni in Kupfer heraus.A. 1699. gjeng er nach Florenz/ wo er dieMahlereyen des Grotz-Hcrzoglichen PallastcS,mit Theodor Krûgcr , einem Kupferstechcrans Deutschland / init Cosinus MogaUi undJ. Dominicus Picchianti/ zwcyen Schâlernber J. Baptista Foggini , in Kupfer etzte.Guarienti p. 402.
Lorenzino di Guido Béni. S. Loli.
Lorenzo z.Don) . Siehe Fiorentino(Laurenuus).
Lorenzo / Barnabiter-Ordens; Baumei.ster zu Meiland uni A. 1600. Gab nebenvielen andern eine Zeichnung zn der Façadeder Dom-Kirche dastlbst. Latuada.
Lorenzo (Ioh. Baptista ), wurde nachseinem Lehrmeister dem Ritter Bandinelli/del Cavalière genannt. Seine erste Werkewaren die Statuen der vier Iahrs - Zeitcn,welche in Frankreich gcsiuitt wurden / undeinige Bilder zu einem Brunnen in Spa«nien. Zu Florenz , stiner Geburts - Stadt,verfertigte er an dem Grabmahl des M. A.Buonaroti bte Statue der Mahlerey und dasBrustbild dieses Kûnstlers. Ferner sindetman aus dem Capitol zu Rom und an an-dern Orten von stiner Arbeit. Er starb A.159;. in dem 6 ;. Jahr seines Altérs. Bot-tari P. z. p. U7- &.
Loriot, machte sich zu Paris durch seineErfindung / die Mahlereyen und Zeichnun-gen von Pastel - Farben haltbar zu nrachen,deruhmt. Er inachte daruber vcrschiedeneProbM/ darinnen er zeigte/ datz die Matc-rie, welche er hierzu gebrauchte/ die Farbennicht verândcrte / indem die eine Hàlfte,welche mit dicstr Materie bestrichen' war,nicht anders als durch das Bctastcn vonder unbestrichncn Halfte unterschieden >verdenkoimle / da dann dicse sich mit dcm Finger
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