;i4 Ma
die Kirche S. Silvcstcr zu Cremona mahltecr die £>. Maria auf ben Wolken, nut un-ten stehendcn Bildcrn der H. H. Francsscusund Jgnatius. Lamo p. 8i. 84. G.
fNalavena (Angélus) , Landschaften-Mahler zu Bologne; arbeitete mic andernMahlern in der Sacristey der Kirche o.Salvator, und mahlte verschiedene Land-schasten mit Figuren. Passag. dising. G>
Malcotto (Franciscus), mahlte in demChor der Dominicaner - Kirche 2. Mariadelle Grazie zu Meiland die Bilder einigcrHeiligen dieses Ordcns aus bcydcrley Ge-schlecht. Latuada.
Malducci (Maurus), ein Priester undguter Dichtcr zu Fvrli; war dasjenige, waser von der Mahlerey verstund , bec_ llnter-weisung des Carl Cignaui, dessen Schul ereinige Zeit besucht hatte, schuldig. Zanellip. 61. G.
Maler (Valentius), Goldschmieb, Mah-ler, Bildhauer und Medailleur;u Nurn-berg ; wurde wegen diesen Kûnsten sehr be,rûhmt. Starb A. 160;. Sein SohnChristianus war ein geschickttr Stahlschnci-der und Wachspotzirer. Vtarb nach A.1620. Doppelmayr p. 210. 215.
Nîalinconico (Andréas) , Mahler vonCilento; lernte bey Maximus Stanzioni undbey Lucas Giordano. Mahlte mit frischcrColorit und grosser Geschwindigkeit / konnteaber stinem letztern Lehrmeylcr in semerangenehmen Manier nicht beykommcn. Vie-le semer Gemâhlden stehet man in den Kir-chen zu Neapolis. Er starb daselbst A. 1718.Von ftinen Sohncn lerntcn Oruntius undNicolaus die Mahlerey. Domenici P.p. u8. G.
rNalinconico ( Nicolaus ), des ob,genSohn; gcbohren zu Neapolis A. i6;y.Lernte bey Andréas Belvedere, und mahlteBlumen: Hernach gefiel ihm die fchoneManier des Lucas Giordano, welche er nach-zuahmcn sich vornahin. Er wurde ein ge-schickter Zeichncr und vortreflieher Colorjstin Oehl- und Fresco-Farben. Man sindet i»den Kirchen zu Neapolis und in vielenStàdte ' Italiens sehr schône Gemàhlde vonsemer Hand. Pabst Clemens der XI. er-hub ihn in den Grafen - Stand. StarbA. 1721. Domenici P. ;. p. 120.446. G.
Ma
Malins (Ludovicus), wîrd auch Mazzo-lino genannt, Mahler zu Ferrara ; lerntebey Laurentius Cvsta, von welchem manviele Werke in seiner Gcburts - Stadl undan vielen andern Orteil findet. Das besteGemâhid, welch^s cr vcrftrtigte, siehct manin der Kirche <2. Franciscus zu Bologne,tiub stcllet Christum untcr den Lehrern fitzendvor. Er starb zu Ferrara um A. mdem 49. Jahr seines Altérs, und wurde inder H. Gcists - Kirche begraben. BottariP. 1. p. j92. und P. 2. Giunta p. G.
MaUery (Carolus), xupferstecher zuAntwerpen um A. 1620. Verfertigte sehrviele Titulblâtter, Historien und Dcvotions-Slucke in kleinem format nach Martin dede Vos, Johann Ltradanus, Daniel dnMoustier, Daniel Rabel und Adrian Col-laert. le Comte P. ;. p. ;4d.
Malà (Vincentius) , Mahler von Cam-bra»; lernte bey dein âltern David Tenterund bey P. P. Rubcns. Kam nach Ge-nua, wo er mit sb guter Colorit mahlte,dast kein Kunst-Cabinet sûr wohl ausgcziertgehalten wurde, welches nicht mit Slâckenvon seiner Arbeit versehen war. Zuweile»ahmte er des Cornélius de Wael Maniernach. Er mahlte auch grosse Altar-Stuckezu Florenz und zu Rom , allwo er in dem4;. Jahr seines Altérs starb. Dvpranip. ;?°. G.
fNalombra (Petrus), gebohren zu Ve-nedig A. 1556. War Herzoglicher Canzlcr,und hatte ^Bekanntschaft mit Joseph Porta,genannt «salviati, dessen Gemàhlde er zuseiner Belustigung copirte, zierte auch dieBriefe, welche er im Namen des Dogeschreiben mufite, init schônen Fricseu undLanbwerk. Nach einigcr Zeit ergab er stchgànzlich der Mahlerey, und zeigte seine Ge-fchicklichkeit in vcrschiedenen Zimmern desHcrzoczlichen Pallastes, auch in den Kirchender «Otàdtcn Venedig und Padua. Fernerverfertigte er allerhand Erfindungcn , Ma-schinen und Perspectiven fur die Schauduh,ne. Ungeachtet aller dieser Vorzûgcn mutz-te er jederzeit ein widriges Schicksal erfah-ren. Er starb A. 1610. und wurde i» berKirche S. S. Johamics und Pautus begra-ben. Rtdolfi P. 2. p. 1^;. G.
Maìosso (Joh. Baptista). S. Trotti.
Maltefe