Marconi (Rochus), Mahler von Trcvi-sa; ftudirte zu Vcncdig i:ach ten Werkendes âltern Palma, durch ivciche er GIllick-lichkeit und Ersahrung crlangte. , à» sie-hct wcnig von semer Arbeit an ôsftntlichenOrtcn, sonder» er verfertiqte mit grossemFleisi Gemàhlde sûr Privât - Personen. ZuTrevisa findet man auf dem Alrar Pel-liccai der Kirche S. Nicolaus eine Tafelvon sehr zarter Manier. Allein die, unge-meine Verdienste diefts gcschickten Kûnftlersin der Erfindung und Colorit rccht zu er-kenncn, mutz man das Gcmàhid von derangeklagtm Ehebrecherin in déni Capitul desKlostcrs <2. Maria maggiorezu Vcnedig be-rrachten. Ridolfi P. i. p. 210. G.
Marcucci ( Auauftinus ), von Siena ;lante anfangs bey Ludivig Carraccio zu Bo-logne , als àber Peler Faccini sich wider dieCarracci auflchnle, folgte er dicsem letzlern.Malvasia T. 1. p. 179. G.
Marcucci (Marcus). Siehe Marchetti.
Marcy (Balthasar und Casparuo), Ge-bràder; Bildhauer von Cambray. Vcrfer-tigtcn zu Versailles viele Arbeit von Sta-tue» und andern klcincrn Werken. Ihrevornehmfte Stucke sind ber Springbrunneder Latona mit zwey ihrer Kinder, und diezwey Pfcrbe mit so vicl Tritonen, welchebey dem Bade des Apollo in dem ssiarlendaselbst gcsehen werde», diese vier Fiamensind so angeordnet, dasi sie von allcn Sei-ten dem Auge wegen ihren viclfâltig verán-dertcn Stellungen cinen angenehmen Con-trast zeigen. Man siehct noch verschiedcneandre grosse Werke, welche der Gcschickiich-keil und dem auserlcsenen Geschmack dicserbeyden Bràder Ehre machen, und merketman von ihnen an, dasi die gleiche Talentesie genau vereinigten, und nicht, wie es ostgcschichet, einen Anlas zu Ugcimgkcit undRcid unter ihnen abgaben. Balthasar wur-de A. 1620. gebvhrcn , und ftarb zu ParisA. 1674. Caspar, gcbohren A. 162;. ftarbA. 1681. le Comte P. p. 114, G.
Mare ( Laurcnlius Richardus de la ) ,Porlrait-Mahler zu Paris ; kan, in die Aca-démie A. 1677. Gucrin p. 186.
Marées (Georgius des), gcbohren zuStockholm A. i 6>>7. Lernte 14. 2 «hre bey
fcfttt âltern Meytens, und studirte ffeisiignach Anton van Duk. Er arbeitete hinund wicder in Deliischland, vornchmiichabcr zu Mimchcn, wo er semeii Wohnplatzauftchlug. Qcine Portraite sind wegen na-tûrlicha Aehnlichkeit, starter und zarter Co-lorit, auch gutcr Ecsindung in Stellungen,beruhmt. Man siehct auch cinrge Ailar-St.l-cke von seiuer Hand. Hagetorn p. 268.
Mareocalco (Iohanucs). Siehe Bon.cvtisiglio.
Aîareocotti ( Bartholomáus ) , Mahlerzu Bologne; lernte bey Uuido Reni, ûberwclchen er sich grosse Gewalt anmasite, in-dem dicser nach seinem Willen cinige Werkeausarbeiten, odec copiren, oder diejenigcFreunde, welche Marescotti am bcsien be-lohnten, andern vorzieheu inusité. Er ftarban der Peft A. iS;c>. Malvasia T. 2. p.44. G.
MargarUhone, Mahler, Bildhauer undBaumèr; gcbohren zu Arezzo A. 1240.Mahlte nach der damaligen gricchischen Ma-nier , und war hierinne einer der bcsten undhurrigften Meifter scina Zeit. Er bemahltefast tic ganze Kirche cs. Clcmcns mit hifto-rsschen Stàcken , und stand dey Pabst Ur-banns dem IV. grossen Gnaden. Arbei-tete m der alten S. Peters-Kirche zu Romin Musiiv. In der Bildhauer - Kunsi ûber-traf er alle seine Mit - Arbeiter. Als PabstGregorius der X. auf seiner Ràckrcise vonAvignon A. 1275. zu Arezzo ftarb, verfer-tigtè Margarithone in dasiger Dom - Kirchesein Grabmahl, in welcher man alich ver-verschiedene Gemàhlde von der Hand diesesKtinstlers fand, so dasi man ehedem an glei-chem Ort stine Geschicklichkeit in dicsen beydcnKànsten miteinander verglcichcn konnte. Manhàlt ihn fur den Erfindcr der Verguldungen,und der Dtuccatur.Arbeit. Er ftarb A. n 17.und wurde in der alten Dom-Kirche aussader Stadt begrabem Vasari P. 1. p. 11 G.
ìUari (Alerander), gebohren zu TurinA. 1640. Lernte bey Domiimns Piola,Peter Liberi und Laurentius Pasinelli. Sei-ne symbolische und Gcheimnisi - reiche Erfin-dungen und die genaue Nachahmung derArbeit guter aller Kànstlcr erhielten den Vey-fall der berûhmtcsten Lcutm. Er arbeitete
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