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zu Mciland >md zu Madrid, wo erA. 1707.starb. Guaricnti v. 42.
Nîaria (Franciscus di ), gebohren zu Nea-volis A. 1623. Lernte bey Dominicus Zam-picri. Er war ein steitziger Zeichner undglûeklicher Erfinder. Verfertigle viele Werkeîn scinem Valerland , und starb A- 1690.Domenici P. 3. p. 300. G.
Maria (Hercules di), genannt Ercolinodi Guido Rein; von Castel <2- Giovannigebàrtig. Lernte ben J. Baptista Ruggieriund bey gedachtcm Guido Reni, dessen Wcr-ke cr so genau copiste, datz sein Lehrmeistevseibst sich hierinne zliweilen irrte / und dieCopien sûr seine cigne Arbeit ansah. Alser mit dem Gemahld/ welches den Erz-En-gcl Michael vorstelit, von Guido nach Romgcsandl wurde, bcgchrte dcr Cardinal vonS. Onofrio, Pabst Urbamis des VIII. Bru-dcr , einc Copie davou, wclche so wohl ge-rielh, datz man ihn sur cinen-grossen Kûnst-ler hiell, und der Pabst ihm befahl/ einGemahld fur die S. Pclers-Kirche zu ver-sertigen/ worûbcr Hercules erschrack, undstch ciuschuldigte, datz er allein ein Copistware , abcr nicht aus eigner Ersindung mah-len kônnle ; allein diese Entschuldigung haisihm nichts , daher er seine Zuflucht zu demSpanischen Gesandlen nahm , dcr ihn bey.dem Pabst wegen vorgcfallener Krankheit sei-ncr Mutlcr cntschuldigte , ìvvrauf er nebstgîiâdiger Entlassung eine gôldne Kette >< ttdaran hangendem Creutz, rind eineu Adels-Brief crhiclt, wclche Stûcke er aus Beschei-denheit ZcitLcbcns verbarg. Er starb in blu-heudcn Iahren. Malvasta T. 2. p 336. G,
Marra (Maria ti). Stcbe Pcscia.
Mariant (Camilius), gebohren zuVicen-za A. 1363. Wurde mebr von der Nalurals von der Kunst ein Mahler, Bildhauerund Baumcister, welche vortrcfliche Gabener in dem Vaticaiy in S. Johann von Lale-ran, un m andern Haupl-Kirchen zu Rouitu ûben qntc Gele.-enheit hatle. Er starb A.1611. und ivlirde in der Kirche S. Susannabegrabcn. Baglioni p. 107. G.
Mariant (Ioh. Maria), von Ascoli;mahlle Schilde / Perspective und Laubwerk,ju welchen Valcrius Castelli die Figure» ver-fertigte. Er ardeitcte in vielen Kirchen und
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Pallásten zu Genua, und war um Jk. 1630.Academicus zu Rom. Guaricnli p. 294.
Mariant (Iesevhus), Mahler zu Mei-land; lernte bey seineur Vater Dominicusdie Anfànge der Perspcctiv und Archileclur.Er halle Lust zu reisen, und kam ge» Bo-logne , da er sich lange Zeil aufhiclk , undmil den besteu Archileclur-Mahlern ardciltte.Daranf gicng er nach Genua, Neapolis undMien, wo er mil stiiren schônen Gemâhldengrossen Rrchm erlangle. Er lebte um A.1711*. Guarienli p. 235.
Mariant ( Stephanus ), von Vicenza;verfertigle die Slatuen der Aposteln Petrustmd Paulus , anch das Bilb der Religionmil eineni Kindlcin von ungemeincr Schôn-heil fur die Kirche <2. Maria dclla Mmer-va zl, Rom. Tili. G.
Marienhof, Mahler von Gorcum; ge-bvhren um A. 1630. Lernte bey P. P.Rubens, welchen cr sthr wohl copirte, undin eignen Erfindungen nachahmle. Er ar-bcilele zu Brusscl und Utrecht , wo er schátz-bare historisthe Gcmâhlde verfertigle. Weyer-mann P. 3. p. 133. G.
Marieschi (Michael), Mahler zu Venedig ;lernte bey seiucm Vater, einem miltelmâtzi-gen Mahler, und studirte mil unermâdetemFleitz in dcr Ornament- und Architectur-Mahlereydadurch kam er zeitlich in denStand 1 sur sich seibst zu arbeiten , da erdaim eine Rcise in Dcutschland vornahm,wo er mil seine» sellsameu und rcichen Er-findungen aller Orlen gefátlig war, hâu-sige Arbeit im Grossen und Kleinen ver-fertiqle , und dadurch grosse Sumw.cn er-warb. In scinem Vaterland mahlle erdierauf die schônste Aussichlen des grosseilCanals 1 und andre von Kirchen und Pallâ-sten , welche er in Kupser ctzle. Sein allzu-gresser Fleitz und die starke Anstrengling siincrKràsten vcrursachlen ihm den Tod , der A.1743. erfolgle. Guaricnli p. 380.
,Marietlè (Pelrus Iohannes), ein bé-ni h m ter Kulist - Hándler, Kupferctzer undKennev zu Paris ; besatz von semem Vaterund Grotzvater , welche gleichen Handel lrie-ben, eine vortrcflichc und kostbare Samm-lung von Zeichnungcn und Kupftrstjchcn.Boìi seiner seitenen Kenntnitz in der Kunstler-S s 2 H.storie