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dern Orken. Seine erste Genráhlde lvurdcnwegcn ihrer vortresilchen Manier, welchedes Guido Reni ftiir nahe kam , hoch gchal-ten, hernach verândcrte cr solche in einetrockne und scharfe, wovurch er fctnen Rlchmverlohr, auf die letzte ohne Arbeit gelasse»,und darûber ganz schivermntyig wurde, inwelchem clenden Zustand er A. 1633. seinLcben endigte. Sein Sohn Angélus , auchtin Mahler, starb in der Blûche semer Iah-ren. Domenici P. 3. p. io< 5 . G.
Maruscelli (Joh. Stephanus), gebohrenin Umbria A. 1586. Leente bey AndréasBoscoli. Starb nach verfertigter vicier Ar-beit in der Mahlerey und Bau - Knnst zuPisa A. 1646. und wurde daftlbst in Cam-po Santo mit einem merkwûrdiarn Grab-mahl , welchcs ihm Manins Pcnna von Pe-rugia und Viîicentilis Torto von Pisa, seineSchàlcr aufrichten liessen , bcerdigt. MuseoFlorentins P. 2. p. 22;. G.
Marziali (Johannes), Mahler zu Nea-polis; desatz eine grosse Fertigkeit in Zusam-mensetzung vicier kleinen Figure» , mit wel-cher er in seltsamcn Ersindungen , natûrlichenStellungen und verwundcrlichen Ausdrûcken,allerhand pôbelhafte Handlungcn als Mârk-te , verschiedene Gattungcn Spiele, Wett-lanfen , Ein- und Ausladen der Schiffcn,Raufhândcl und dergleichen, sehr icbhaftvorstellte. Seine Zàuber - und Bambvche-Stucke abcr waren ganz sonderbar. Indes,sen war dieser Kûnstler mit aller seiner Ge-schicklichkeit unglûcklich, indcm er aus Mau-gel genugsamer Arbeit genôthiget war ^ umeineil sehlechten Preis Landschaften, Deestu-cke und Architecturen mit seinci» Bildernausznzieren. Er ftarb in nvch frischen Iah-ren A. 1731. Domenici P. 3. p. 338.
Marzoleni ( Donatns ), mahlte in derKirche S. S. Bernhardus und Blastus zuMciland die Gcschichte, wie S. Martha mitMaria Magdalena und Lazarus chrcn Ge-schwistern , in ein Schiff ohne Segel undMastbaum gesetzt wcrden. Dieser Kûnstlerlcbte um A. 1720. Latuada.
Marzone (Iacobus), welcher fur einenVenetianer gehalten wird, war um A. 1430.ehe Johann Beilini arbeitete, ein angcsehe-ner Mahler; da aber dieser stine schvneund
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naîl'irliche Figuren zeigete, wurde,'enes Ruhinund Ansehen verdunkelt. In der Insul S.Hclena ohmveit Venedig, sichct man dieHimmelfarth Maria mit S. S. Benedictus,Johannes und Helena, von Marzone aufdie alte Manier qemahlt. Vasari P. 2.p. 436. G.
Mascagm (Arnesius), als ein Weltlichertrug er den Namen Donat. Er wurde A.r 379. zu Florenz gebohren. Lcrnte bey Ja-cob Ligozzi, und folgle sciner Mamcr. Ar-beitete sûr den Erz - Bisehof von ^alzburg.Trat daranf in den Servitcn-Orden, undstarb in scinem Vaterland A. r6z 6. Baldi-nucci Sec. 3. No. 79 -
Mascherino (Octavins), Mahler undBanmeistcr; gebohren zu Bologne um A.1330. Er bcfand sich miter der RegierungGregorius des XIII. zu Rom, wo er in derGallerie und in den Logen des Vaticans ver-schiedene Historien mahlte. Hernach begaber sich auf die Bau-Kunst, und wurde inkurzem hierinne so geschickt, datz ihn derPabst zu stinem Baumeister annahm. Erbaute den Pâbstlichen Pallast auf Monte-Cavallo , da rr -ilber den Hof die zierlicheGallerie mit Zimmern und eine sehr schoneSchnecken- Treppe verfertigte, welches alteingenugiam ist, scincn Ruhm zu befcstnen.Starb zu Rom um A. 1610. und weil erder letzte seines Geschlcchts war, Hinterlietzer sein ganzes Vermogen der Académie S-Lucas. Baglioni p. 93. G.
Maschim > Simon), Bildhauer von Car-rara; verfertigte die riesenmátzige VtatàeAlcrander Farnese, Hcrzogs von Parma,welche von dcm Sieg gekronct wird, unddie Niederlande, in einer allegorische» Figuevorgestellt, zu seine» Fusse» Hat. DiesesStuck stehet man in dem Farnesischen Pallwste zu Rom. Pascoli P. 2. p. 444.
Mast (Antonius), ein Priester von Iest;mahlte in dem Creutzgang des Klosters S.Maria delle Grazie die Geschichten des Pro-phète» Elias. Passagg. dising. G.
Masinr (Franciscus), ein Edelmann vonCesena; hatte eine natûrliche Neigung zuder Zcichcn-Kunst, welche er ohne Lehrmei»ster begriff, und sehr verstândig mahlte:Ergôtztè sich auch air Antiquitàten, Basre-
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