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vielen ander» Orten. Er bautê stHKne Pal»lâste und Kirchen, und verftrtigte vortreflicheGemàhlde. Lebte um A. 1342. DomeniciP. 2. p. 143. G.

Mattel (Thomas), Baumeisterzu Rom;lernte bey Carl Fontana. Von stiner Arbeitsiehet man die Capellen Montioni in der KircheMonte Santo; Sabbatini in S. Maria deCosmedin und Mattei in Araceli, auch in eini-gen Privat-Gebâuden. Pascoli P. 2. p. 549.

Matteis (Paulus de), gebohren zu Cilcn-to A. >66;. Lernte bey Lucas Giordanoundbey J- Maria Morandi. Er war in Ersin-dungen und im arbeiten sehr hurtig. Folgtemit vicier Kunst der Manier des Giordanodarinne, datz er sich auf eine verwunderlicheWeise bald in einen Raphaël, bald in Ti-tian, Correggio, Carraccio, Guido rc. ver-wandelte, wôdurch er seinen Wunsch mit ei-ner gcfàUigcn und schônen Colorit und rich-tiger Zeichnung errcichte, wie man solchesin so vielen grossen Werken in GaUerien undPallásien sehen kan, miter welchen die vor-nehmste sind, das Gewolbe der Iesuitcr-Kirchezu Neapolis, die Kirche und Cupol S. Fran-ciscus ^avenus, das Gcwôlbe der Prebiger-Kirche S. Catharina zu Forinello. Er wurbein Frankreich und nach Rom bcrufen, woer viele Arbeit verftrtigte. Gleichen Beruf inverschiedene Kônigreiche mutzte er wegen her-anruckendem Aller ausschlagen. Er siarb zuNeapolis A. 1728. Drey stiner TôchtcrnMaria Angela, Felicia lind Emanuela lin-terrichtete er in stiner Kunst. DomeniciP. ;. p. ;i8. G.

Matteo, Mahler von Sicna; lebte umA. 1410. und arbeitete in dcm KonigreichNeapolis. Zu Forinello siehet man in eiilerCapelle ber Kirche S. Catharina dcn Betlehe-mitischcn Kmdcrmord von ihm in Oehlfarbengcmahlt, in welchem man sthr wohl ausge-druckte Leidenschaften und eine vortreflicheFàrbung, ivelche sich drey gai,ze Iahrhun-derte durch frisch erhaltcn Hat, bemerket.Domenici P. 1. p. i* 6 .

Matteo (Michael di). Siche Lambertini.

Mattioli (Hieronymus), Mahler zu Bo-logne ; lernte bey Laurentius Sadbatinr undbcy dcn Caracci, ivelche er aber fruhzeitigverlietz, und in blûhenden Iahren sein Leben

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bey einem Raushandel verlohr, da sonstenseine Geniàhlbe merkwûrdiger seyn wûrden.Malvasia T. 2. p. 2;;. G.

Mattioli (Ludovicus), gebohren zu Bo-logne A. 1662. Lernte bey Carl Cignani.

Er fieng darauf aus sich selbst an mit derFeder schône Aussichtcn und angcnehme Land»schaftm mit einem guteii Baunischlag zu zeich-ncn, wodurch er aufgcmuntert wurde selbigeauch in Kupser zu etzcn, in welcher Kunster sehr beliebte iind ruhmwàrdige Arbeitverftrtigte. «Ltarb A. 1747. Acad. Clem.P. 2. p. 20. G.

Maturino, Mahler von Florenz; lerntebey Raphaël. An der Zeit als er mit andernseinen Mit-Schàlcrn in dem Vatican arbeite-te , warf er eine solche Liebe auf PolydorCaldara, datz er ihn selbst in der Mahlerey un-terwies, wobey sie einandcr eivige Freundschaftschwuren, wie sie dann in der That ohne den'mindestcn Vorzug gemcinschaftlich arbettetcn.(Bcsiche den Articul Caldara.) Matupiyo.siarb nach ausgesmndncm Ungluck und Elend-bey Plt'inderung der Stadt Rom A. 1527.und wurde in der Kirche S. Eustachius be-graben. Vasari P. z. p. 197. 65 .

Mauger (Iohannes), Medailleur zu Pa-ris ; verftrtigte innert weniger als sicbcn Iah-ren 260. Mcdaillen auf die Regierung Ludwigdes XIV. ncbst allen Kôniglichcn PortraitemDiîstr Kûnstler siarb A. 1722. S. EvremontP. 1. p. 231.

Maunozzi (Iohannes). Siche Mannozzi.Mauperchá (HenricuS), ein vortreflicherLandschaften-Mahlcr zu Paris ; gebohren A.1602. Ward gleich bcy Auftichtung derMahlcr-Academie A. -648. als ein Dîitgliedaufgenoninlen, und wurde A. 16; 3. Proftftsor, ungeachtct einer Verordnung, wclchenachher unverbrsichlich gchalten wurde, dasinàmlich keiner, ber nur eine gewisse Gattungder Mahlerey (als Blumen, Landschafrcn,Pvrtralte rc.) ûbte, oieser Ehrenstelle fáhigstyn sollte. Mauverchs starb A. 1686.Guerin p. 20.

Maurer ( Christophorus ), gebohren zuZurich A. 1338. Lerute bey seinen, BâterIosias dcm âltcrn. Er verftrtigte eme Land-Karte voir dem Schweitzerland; mahlte aufGlas; zeichnete sûr die Kupftrstecher, und

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