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[Band 1]
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sters Titian Vecelli Gemâhlde verwunderlichwohl nachzuahmen, wie an dem Ganimedesin dem Hanse Cosanza zu Padua und an an-dcrn scinen Werke» zu sehcn ist. Er starbin blûhendenIahren. Ridolsi P. i.v. 202. G.

Ma;;a (Iosephus), des Camillus Sohn;gebvhren zu Bologne A. 1652. Sludirtedie Werke der Carracci in der Schule desDommicus Maria Canuti nnd die Mahlcreybey Laurentius Pasinelli. Er begab sichaufdie Bildhauer - Kunst, und arbeitete in Holz,Erden und Marmor, in weichen ercinefastunzâhliche Menge vortreflicher Werken ver-fertigte, in denen man eine ungemeine An-nehmlichkeit und Zârllichkeit, zierliche Mincnund verstàndige Erfindungen bemerket. Ar-beitete in seinem Vaterland und in vielen an-dcrn Stàdten Italiens. Er lebte noch A.17;-. Acad. Clem. P. 2. p. 2. G.

Mazzaroppi(Marcus), cingeitziger Mah-lcr von S. Gcrmano. Studirtr zu Rom,in vielen Stàdten Italiens und in Flandcrn.Er vcrdienet unter die grotzte Kûnstler desKonigreichs Neapolis gezâhlet zu werden.Eines scincr Gemâhlden, welches in der Ca-pucinev - Kirche ftincr Vater - Stadt gesehcnwird, wurde von Franciscus Soliincna sehrhoch gehalten. Er starb A. 1620. Dome-nici P. 2. p. 166.

Mazzi (Joh. Baptista), Mahler ;u Pc-rugia; gebvhren um A. 1620. Man siehctviele Frcsco - Gemâhlde von semer Hand inden Kirchen sciuer GeburtS-Otadt. Er starbdastlbst A. 1691 . Pascoli p. 212. G.

Mazzieri (Antonius di Doninv), Mahlerzu Florenz; lernte bey Francia Bigio. Erwar ein grosser Zeichncr und geschicktcr Pfcr-de- nnd Landschasten-Mahlcr. In dem Klo-ster S. Augustinus auf dem Berge Sanso-vino mahlte er einige Geschichtcn des altcnTestaments, welche sehr gelvbt wurden. Erarbeitete auch in eincr Capelle der bischôfli-chen Kirche zu Arezzo, aber diese Gemàhl-de flnd fast gánzlich zu Grunde gegangeu.Bottari P. 2. p. ;i 4 . G.

Nazzinqo. Siehe Antonius Pollajuolo.

Mazzocchi (Paulus). esiehe Vccello.

Mazzoli (Franciscus), genannt Parmcg-giano; gebvhren zu Parma A. 1504. Lern-te bey seinen Oheimen, zwey gemeinen Mah-

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lern, allein die Natur ûberwand die Kunst.In seinem 16 . Jahr mahlte er die TaufeS. Iohannes fur die Kirche S. Nunziata.Vor dem 20. Jahr seines Altérs halte erdie Gemâhlde zu Viadana und andere in sei-nem Vaterland vcrfcrtigt, welche eher einenerfahrnen Kûnstlcr als einen Iungling anzei-gen. Zu Rom wurde er von Pabst ClemenSdem VIII. sehr gnàdig empfangen, und inverschiedenen Werken mit gutem Erfolge ge«braucht, welche Arbeit aber durch die Plûn-derung von Rom untcrbrochen wurde, erkam darauf nach Bologne, und hatte da-selbst das Unglûck, dasi Anton da Trentomit seinen Zeichnungen und Kupferstichendurchgieng. Endlich kam, er nach Parnia,wo man ihm das Gewolb der Kirche S.Maria della Steccata zu mahlen auftrug,er verliesi aber diese Arbeit, und wurde von denVorstehcrn dieserKirche wegen voraus bezahlterGelder gerichtlich angefochlen, dahcr er sichnach Casal maggiorc flàchten inusité, wo erA. 1^40. in elendem Zustande starb, und i«ìder Kirche la Fontana genannt, begrabenwurde. Man schreibct sein Unglûck und sei-nen frûhzeitigcn Tod gcmeiniglich eiuer un-ordenklichcn Neigung zur Alchimie zu, wel-ches aber von Dolce sûr eme Verleumdunggehalten wird. Die Manier dicses Kûnstlcrsist anmulhig , seine Figuren sind lcicht undreizend, seine vrellnugcn sehr verschietcn,nichts ist angcnctzmer als die Gcstalten sen'.erKopfen. Die Gewânder sind von vcrwun-derlicher Lcichtigkeit, sein Pinsel ist zart undeinnehmend. In Maricn-Bildern und Kin-der» bestand seine meistc Kunst, wogcgenman eine gcnugsame Kraft in seinen Ge-máhldcn ûberhaupt, starke Ausdrûcke derLeidcnschastcn und eine getrcue Nachahmungder Iìatrw verinilset. In vielen seiner vor-nehmsten Werken ahmte er auch die Manierdes Correggio nach. Argcnsville P. 1. V.220.G.

Mazzoli (Hieronymus), des FranciscusVetter; Mahler zu Parma. Er lernte beydiesem die Mahlcrey , und kam darinne zusolcher Vollkommenheit, dasi er dcssen hin-teriasine Gemâhlde in ver Kirche della Stec-cstta zu Parma ausarbeiten, und andre auseigner Erfindung verfertigen konnte. StarbA. r;42. Vasari P. z. p. 2)7. G.

Mazzoli