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te) auf Uttkosten seiner Freunbm àifte tt-stattet werden. van Gool P. 2. p. 460.

Meer (van der), der jûngere, des àlternIohannes Bruder; mahlte die Schaafe bes-str als Berghem und andre Hollânder. ^Sei-ne Gemàhlde bcstehcn meistens in Landschaf-ten mit Schàser und Scháferinnen, samtihren Heerden, an welchen man sich kaumsatt fthen kan. Scine Figure» , Vorgràn-de, Làfte, Baume, alles ist mit grossemGeschmack gemahlt. Man siehct m seinenStûckcn wenig^ Pferde, Kûhe und andreThiere, nur Dchaafc und Ziegen, auf wel,che er stinen meisten Flei§ verwendete. Erlebte A. 1686. Der Almanach des beauxArtS fetzt sein Sterbejahr auf 1690. Ar-gensville P. 2. p. 211.

Meerkerk (Theodorus), gebohren zu Gou-da uin A. 1622. Sein Lehrineister ist nichlbekannt. Er burchreiste ganz Italieit undhernach Frankreich , wo er in Diensten desErz-Bischofs von Nantes arbeitcte, in^dessenPallast und Kirche er verschiedene Stûckemahlte. Kaum kam er in seine Vater-Stadtzuruck, als er einst von einer Leichbegângnignacher Haus gehen wollte, fiel er nahe beyseiner Wohnung in einen Canal, darinn erertrank. Descamps P. 2. p. 282.

Meert (Petrus), gebohren zu Brussel umA. 1618. Im Portraitmahlen bestand sei-ne vornehmste Kunst, und kan man ihm keingrôsseres Lob geben als ihm de Bie giebt,der ihn mit van.Dyk in eine Lime setzt.Man siehet zu Brussel in verschicdenen Ge-sellschafts - Hâusern von seinen Gemáhlden.Descamps P. 2. p. 260. G.

Megan, aus Brabanb; ein geschickterLandschaften-Mahler auf nasse» Mortel undvon allerhand Grôssen. Er wurde >vegenseiner Kunst an dem Kayserlichen Hofe zuWien sehr wohl angesehen. Sandrart P. 2.p. 78. G.

Mealiaoacca (Melchior), wird von Ter-re p. 398. unter die Baumeister der Dom-Kirche zu Meiland gezâhlet.

Meglio (Iacobus de). Siehe Coppi.

Meire (Gerardus van der), gebohren zuGent um A. 1430. Er war nach Johannvan Eyk einer der erstcn Oehl-Farben-Mah-ìer. Me seine Werke sind wohl ausgearbei-

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tek, von gutek Fàrbung und zkemlich richtiggezeichnet. Descamps P. 1. p. 13.

Meissonier (Justus Aurelius), Zeichner,Mahler, Bildhauer, Baumeister und Gold.schmicd ; gebohren zu Turin A. 1693. Erzeigte in alleu obbemeldten Kunsten ein un-gemeines Genie, eine fruchtbare Einbildungs-kraft und leichte Ausarbeitung. Seine Ver.dienste alleine waren genugsam t ihm dieStellcn eines Koniglichen Goldschmicds undCabinet - Zeichners zuwege zu bringen. Ergab die Zcichnung zu dem Feuerwerk, wel.ches A. 1729. bey der Geburt des DauvhinSzu Versailles gespielt wurde. Seine Gold-schmied-Arbeit ist von grôtzter Vollkommen-heit, und zeigen seine ubrige Werke eine ed-le Einfalt der Anticken , welche das wahreKennzeichen des Erhabenen ist. Man Hateine Menge seiner Zeichnuugen in Kuvfer ge.brachl, von welchen aber der Abt R * * *ganz anders als la Combe urtheilet, indemer selbige als ausschweifende Erfindungm,welche wider den guten Geschmack laufen,gar beissend durchziehet. Meissonier starb zuParis A 1730. la Combe p. 384.

Melan (Claudius), gebohren zu Abbevil-le A. 1394. Lernte die Zeichen-Kunst be»Simon Vouet, und begad sich auf das Kup-ferstechen. Seine Werke sind sehr betrâcht-lich und meistens nach seinen eignen Zeich-nungen. Seine Manier Hat etwas ganz be-svnders ; er verfertigte seine Kupferstiche mitweniger Arbeit, ost bediente er sich nur ei-ner Schrafirung, die Kunst aber, mit wel-cher er selbige bald erhaben, bald vertieftvorzustellen wusite, gab seiner Arbeit ein gu-tes Ansehen. Man Hat einige Portraite vonihm, welche mit gutem Geschmack und vte-lem Verstand gezeichnet sind. Er ivurde nachEngland berufen, allein die Liebe zu seinemVaterland und seine Heyrath behielten ihn inFrankreich, wo ihm der Kônig nebst andernWohlthatcn eine Wohnung in den Galleriendes Louvre anwies. Unter seinen Werkenbewtindert man ein mit Dornen gekronteSAntlitz unsers Heilands , welches in seinemCharacter so wohl als in seinen àbrigen Thei.len sûr, unnachahmlich gehalten wird. Diè-ses Stûck ist mit einer èinfachen Schrafirung.in die Runde gestochen, fie sang t bey der

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