nach Bologne und hernach gen Parma be-rusen. Vedriani p. 129.
MeninisLaureutius), von Bologne; lern-te dey Francistus Gesii, dcr ihn mit sichnach Neapolis nahm, um ihn in dcr Arbeitder Capelle des Schatzes zu gebrauchcn; al-lein hieraus wurde nichts, weil Gesii vieleVerfolgungen ansstehen inusité, Menim aderwurde cinst uberredt, eiue zum abstgeln ftr-tige Galee zu beschm , unverfthens wurdcndie Anker gclichtet, und er musile wtderWillen die Reise mit machcn. MalvastaT. 2. p. ;48. G.
Nîenton (Francistus"!, von Alckmaer ge-bûrtig; lernte bey Franz Floris, und wnr-dc stlbst ein geschickter Mahler. Zeigte vie-leu Verstand , und seine Coinpostuonen' wa-ren von guter Manier, auch mahlte undzeiehnete er sehr wohl. Er bereichcrte stchmit Portraitmahlen. Seine Kupferstlche stndvon feinem Gefchmack, und sein Ruhm zogihm viele Schuler zu. Er lebte noch A. 1604.Destamps P. i. p. 212.
Menzani (Philippus), Mahler zu Bo-logne ; lernte bey Francistus Albani. DieLiebe und sorgfàltige Abwart, welche er die-sem stinem Lehrmeister Lebenslang crwies,wird von Malvasta uinsiandlich und fthr be-iveglich beschrieben. Menzani starb auchkurznach des Albani A. 1660. ersolgten Tod.Man Hat einige weuige Gemáhlde von sti-ner Haud. Malvasia T. 2. p. 282. G.
Menzochi (Francistus). o. Minzochi.
Mera (Petrus), aus Flandern; mahltein der Capelle Vendramini der Kirche S.Maria dell' Orto zu Vcnedig die Taft! O.Francistus, und in der Kirche S. Lmiren-tius die Tauft Christi. Bassaglia.
Merano (Francistus), genannt Paggio;Mahler zu Genua. Lernte bey DominicusFiastlla und bey Iulius Benso. Er mahlteHistorien mit sehr gutem Geschmack, undhatte viele Anlàst, seine Geschicklichkeit zuzeigen, wàrde auch sein Gluck hoher gebrachthaven, wo ihm seine allzugrosse Bescheidcn-heit nicht hierau verhinderlich gewesen wá-re. Er starb A. 1657. in blûhcndem Allerau der Pest. Soprani p. 2c»-. G.
Merano (Ioh. Baptista), Mahler zuGenua; lernte bey J. Andréas Ferrari,
BaleriuS Castelli und Iulius Benso. Crstlidirte zu Parma nach des Anton AllegriWerken, und wurde ein geistreicher Kun,t-ler, der in feinem Vaterland und in andernStàdten verschiedene Gemáhlde verftrtigte.Er lebte um A. 1710. Guarienti p. 277.
Mercato (Ioh. Baptista), mahlte tu derKirche ©. Laurentius zu Venedig die H.Maria mit dem Kindlein Jésus, S. LéoBembo Bisthof, und einen Engel der dasCreutz hált. Bassaglia.
,Mercier (Iacobus le), von Pontoist ge«bàrng; ward erster Kôniglicher BaumeisterLudwig d'es Xlll. Von semer Arbeit siehetman zu Paris den grossen Pavillon an derMitte des Louvre, den sogenannten PalaiSRoyal, die Kirchen S. Roch , der P. P.Oratorij, dcr Svrbonne rc. Er lebte umA. 1640. Brice.
Mcrengo (Henricus), ein beruhmter Bild.hauer zu Venedig. Er verfertigte fur dieKirche S. Moscs dastlbst die Statue diestsPropheten und in Basrelies die Anbetung desgbldnen Kalbs. Ritratto di Venezia.
Merlan (Maria Sybilla) , des âlternMatthàus Tochter ; gedohren zu Frankftirtam Mayn A. 1641. Lernte bey ihremStiefvater Jacob Moreel und bey AbrahamMignon. Sie ist wegen ihres guten Ge«schmacks, Gcschlcklichkeit unb Naturlichkeit,mit welcher ste Blumen, Schmetterlmge,Raupen und andre Jnstcten mit Wasscr-Far-ben mahlte, beruhmt. Die Liebe zu diesemTheil der Natur - Wiffensthaft vermochte sieA. 1699. eine Reise in Surinam zu thun,woselbst ste eine grosse Anzahl Jnstcten nachdem Leben aus Pergament mahlte, von de-nen ste A. 1705. ein kostbares Werk in Ré-gal-Folio mit 60. Kupferstichen und gutenAnmerkungen zu Amsterdam herausgab, wel-ches hernach von ihrer jungern Tochter miteinem Anhang vermehrl wurde. Sie starbzu Amsterdam A. 1717. Von ihrem Ehe-mann und Tôchtern bestehe deu Artickel Graf(Ioh. Andréas). Fûsilj P. 1. p. izo. G.
Merlan (Matthàus), gevohren zu BastlA. i;-z. Lernte bey Dietrich Meyer inZurich das Kupferetzen: In diestr Kunst gaber eine uuzàhliche Menge Sinuenbilder,Stádte, Lanbschaften, Fèidschlachten, Jag-
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