Band 
[Band 1]
Seite
754
JPEG-Download
 

,64 MS

Moyreau (Johaunes), à vortresii'cherKupferctzer von Orléans; lernte bcy BonBoulogne. Er machte iïch vornehmlich mitstincn Kupferstichen nach Philipp Wouwer-mans Geniâhldcn bckant, in dcnen manrine ungemeine Wissenschaft in der Etz-Kunstund eine schr angenchme Manier in Baume»/Dorgrûnden rc. wahrnimint. Moyreau ar-beitete nm A. 1750. zu Paris.

Mozeto (Hieronymus ), Mahler ju Ve-roua; man schliesset aus seiner trockncn Ma-nier/ dasi er um A. 1490. musse gclebt haben.In seiner Gcbnrts - Stadt vcrwahret nianin der Benedictiner - Kirche ©. Nazario eineAikar-Taftl von seiner Hand. Maffei lhutseiner P. 3. p. 138. Melvung. G.

Uîozzctta (Ioh. Anlonius). Siehe Pe-lrus di Marins.

ïlîuccio (Ioh. Franciseus) / von Bologne;lernte bey seinem Oheim J. Franciseus Bar-bieri. Obivohl er nicht zu der Votlkommen-heit seines Lehrmeisters gelangte, verfertigtecr dcnnoch lobenswurdige Arbeit in Copienund Kupferstichen nach besselden Gemâhlden.Guaricnti p. 289.

ilîuct (Petreis le) / gebohren zu DvonA. »>9l. War in allen Thcilcn der Ma-thematit wohl untcrrichtet. Der Cardinalvon Richelieu bediente sich seiner vornehmlichzu Beftiiigung der Stàdre in der Picardie.AufBcfehl der Kônigin Anna von OcsterreichvoUendcte er die Kirche Val de Grâce. Ergab die Zeichmmgen zu dem groffen Hôtelvon Luynes / dem Hôtel de l'Aigle undBeauvilliers. Muet schrieb einige Werke vonder Bau-Knnst , und gab die Bûcher desVignola und Palladio in Druck heraus.Starb zu Paris A. 1669. Laconibe.

Mulier oder de Mulm'ibuo (Petrus)/genannt der Ritter Teinpesta; sein eigentli-chcr Geschlechts - Name war Molyn. Erwurde A. 1637. zu Harlem gebohren/ undlernte bcy seinem Vater gleichen Ramens.Arbeitete lange Zcit zu Rom bey ben, HerzogBracciaiw/ der ihn zuin Ritter machte;that hierauf eine Reise nach Vencdig / Vi-ccnza / Brcscia , Meiland und Genua , wo-ftlbst cr etlict)e Iahre im Gefâiignis! sitzeunuis,te/ weil aus ihn crwiesen wurde datz erseine Eheftau hatte ermorden lassen / kamaber aus Vorbitte des Graftn von Mclgar,

Mtt

Gubernators zu Meiland wieder los , woraufer von neucm nach Meiland gienz und da«selbst A. 1701. sein Lebeu beschlotz. DcscauwS/der sein Leben P. 3. p. 148. beschreibl/giebt zur Ursache seiner Befreyung , die ernach Vcrflutz 16. Iahrm «hielt , die B»m-bardirung der Stadt Genua an / in welcheraus Befchl des Doge alle Gcfângnisse erôfnetwurde». Mulier begab sich nach diesesSchriftstellers Bericht nach Piacenza. Erlebre schr prâchtig/ hielre Kutschen und Be-diente / auch einen Thier-Gchalter , farajt erselblgc nach der Ratur zeichnen tonte / wrr erdaim in der That hicrinne sowohl als inLandschnflcn und Seestûrmen ein grosser Mei-sterwar. Museo Fiorentino P. p. 281. G.

Mûller (Andréas). Siehe Môller.

Mulier (Christianus Benjamin ), geboh-ren zu Dresden A. 1689. Lernte bcy Sa-muel Bottschild / H. C. Fehling und JohannKupetzky. In seiner Jugcird niahlte er inMiniatur / naclchcr begab er sich aus dasPortraitinahlcn mit Oehl-Farben. <Lcinemeisie Kunst bestand in ZeichnungM/ in de-nen er mit einer mahlerischen und lcichtenManier Rumen und Wilde Gegmden vor-siellte. Er war so glûcklich die GemáhldeRubens in der Jesuitcr-Kirche zu Antwerpeu/séchs Monat vorher abzuzeichnen / ehe dieseKirche abbrandte , J. JuAn Preitzler brachtefie nachher in Kuvfer. Mûllcr starb zu Goc-litz A., 1758. Hagcdorn p. 286. 324.

Mûller (Gabriel) / gebohren zu AnspachA. 1688. Lernte zu Mien bey Johann Ku-pctzky / und folgte ihm nach Nûrnberg / woer sich hausheblich niederliesi. Alle Geivân-dcr die in seines Lehrmcisters Gemâhlden gutausfthcii/ si»d von der Hand dieses Kànsilcrs.Er iltuminirte auch vicie Tafcln in des Re-gcnftisi Mlychcl-Werk. Hagcdorn p. 286.

Mûller (Johannes und Hermannus)/zwey vortrestiche Kupferstecher in Niedcrlan-den; lebten um A. 1380. und arbeitetcnmit einem festen und reinlichen Grabstichei.Laconibe.

lNûller (Ioh. Sigismundus ), Mahler!» Augspnrg; lernte bey seinem Vater undbcy Joachim von Vandrart. Er kam inItalien / >vo er sich zu Venedig / Florenzund Rom aufhielt , und in gar kleine»

Figure»