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fflguren sehr mâhsame und gefallîge Werkeverfertigte. Er hatte eine Nciguug zur Bau-Kunst, dahcr er pie rbmische Gebâude mitgrossen, Fleifi studirte. Starb in seinemDatcrland in ziemiichen, Altcr. SandrartP. I. p. )2Y. G.
MûUer (Lucas), C. E. R. der seinLeben beschreibt, heisset ihn Sunders, er istaber vornehmlich unter dem Namen seinerDater - Stadt Cranach m dem BitzthumBamberg bckannt, allivo er A. 1472. ge«bohren wurde. Lernte die Zeichen - Kunstvey seinem Dater, und kam in der Mahle.rey so weit, da§ er frl'ihzeitig Churfûrstlich-Sáchfischer Hof » Mahier wurde , er standauch bey diesen seine» Landes - Herren ingrossen Gnaden, da er den Churfàrsten JohannFriedrich in seiner funfïàhrigen Gefangenschaftbediente, der stch ein Dcrguûgen machte,diesen, Kûnstler bey seiner Arbei^ zuzusehen.Lucas ward Burgecmeister der Qtadt Wit.tenberg, und starb zu Wcimar A.
In seinen Gemáhlden bewundert man dieangcnehme, gelinde, ftische und glânzendeFárbung, die er so wohl zu behandelnwustte, dafi sie nach Dcrflutz von mehr alsdritthalb - hundrrl Jahren noch frisch, undals fini wemgcn Tagen verfertigt zu seynscheinen.. Er wustte die Lcidenschaften wohlund natàrlich auszudrì'ickcn. Oeine Werke,die aus Historien/ Altar-BIáttern, Allé-gorie!, , Portraiten und Miniaturen bestchrn,fiudet man meistens an den Hèfen zu Wicn,Prag , Mànchen, Eichstâtt / Salzdahlen,vornehmlich aber zu Dresde:, und in vcr-schiedenen Kirchen tu Sachsen. Man záhlctauch bey zoo. Holzschnitte von semer Ar-deit. Sein vohn gleichcs Ramens arbeitc-te mit eben dem Rnhn, wie sein Da-ter / und machte fich durch seine Gclehrsam-keit bekannt; wurde auch Burgermeister zuWittenbcrg, und starb A. ,;86. Freherusp. 147'-. G.
Munari (Johannes), von Modena; wareincr ber Háuptern der dafigen Dîahler-Aca-dcmie , wclche zu des Anton Allcgri Zei-ten um A. i;io. florirte. Er wird alsein vortreflichcr Mahler gerûhmt. Vedrianip. 41. G.
Munari (Pellcgrinus), Mahler zu Mo-dena ; lernte dey seinem Dater Johann und
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bey Raphaël, dem er zu gutem Vergni,-gen in den Gemáhlden des Vaticans an dreHand gieng: Nach dessen Tod kam er insein Valerland zurûcke, und verfertigte an-sehnliche Werke in Kirchen und Pallàstcn.A. izrz. gerieth einer seiner Sôhnen mitetlichcn Bûrgern in Streit, und erlegte tunen seiner Gegnern , da solches den. Daterfurkam , rilte er diesem zu Hûlf, allei»ohnweit von seinem Hause begcgnete er desErmordeten Freunden, die ihn sogleich an-fielen / und mit viclen Wundeu nicder-machten. Vedriani p. 41. G.
Muimoz ( Sebastianus ), gebohren jaNavalcarnero in Spanien A. i6;4. Lerntebey Claudins Coello und zu Rom bey CarlMaratti/ wo er durch Fleist und Arbeit einguler und erfahrner Mahler wurde. Nachseiner Hcimkunft mahlte er an die Deckedes Ziinmers der Kènigin die Fabel vonAngclica und Medor, und zierle eine Gal-lerie mit seiner Arbeit , in welcher er unge»zweifeltr Probe» seines guten Gcschmacksund Geschicklichkeit ablcgte, dahcr er zumKôniglichen Mahler erklart wurde. Mit sei-nem Lehrmeister Coello mahlte er eine Capel-le in der Kirche S. Thomas de Dtllanuo.va zu Sarragossa. Als er A. 1690. dasGewôlb einer, Capelle zu Madrid mahlte,brach das Gerâst, und fiel er aus die Spitzeeines Leuchters, woran er augenblicklich ster-ben mutzte. Delasco No. 182. G.
Mura (Franciscus), genannl Franceschiet-to ; einer der besten Schûler des FranciscusSolimena; gebohren zu Neapolis um A.1700. Lernte anfangs bey Dominicus Dio.la. Er gab durch unermàdctes Studirenund angewandten Fleist fràhzeitige Anzeigeneines vortreflichen Kànstlers, da cr schon indem 17. Jahr seines Altérs Gemáhlde ver»fertigte, die ihn, den Weg zu andernWerken fur Kirchen und Pallâste in Nea-polis bahneten. Der Kônig von Sardinienbcrufte ihn nach Turin, wo er zu ftincmgrèstten Lob in dem Kôniglichen Paltast ar-deitctc, und dafûr grosse Ehre und guteBe-lohnung erhielt. Domenici P. p. 692. G.
Murano (Andréas da), mahlte in derKirche S. Petrus Martyr daselbst das Bild-nitz dieses Heiligen, nach dem damaligen
Gebrauch