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ri A. 1676. in die Mahlcr - Académie zuParis aufgenommen. Parrocel mahlte Por-traite und Historien, was ihn aber a:n mci-stm berûhmt machtc warcn seine Bataillen-Gcmáhlde, die er aus eignem Genie vcrfer-tigte, wcil cr nicmals weder Feldlager nochArmccn gcsthen hatte: Glcichwohl stehet manin stinen Wcrkcn erstamstiche Bcwcgungenund Gclûmmel. Er stcllte die Wuth derSoldaten mit dcr grosten Natûrlichkeit vor;kein Mahler wusite, (nachcheincm cignen Aus-druckc) stinen Mann bcger umzubringcn alser. Sein Pinstl ist leicht und stine Fár-bung frisch. Er mahlte mit grvsser Feriig-keit, und versaumte nicmahl die Natur;uRail) zu ziehen. Die Lebeus - Geschiclstcnunscrs Heylands, und andcre Stûcke die erin Kupfer brachte, zeigcn einen grosse» Ver-stand. Seine ArKeit ist m versthiedenenPallâstcn zu Paris zu sthen. Er ftard da-selbst A. 1704. ArgensviUc Ed.a. P.4.P.240.
parrocel (Pctrus), des Ignatnis Bru-der; ierntc auch bey stincm Oheim Joseph,und zu Rom bey Cari Maratti. Nach sti-ner Hcimkunst ward er in die Académie auf=genommen. Man steht von feinte Hand inder Gallerie des Jpôtel von NoaiUes j,u S.Germain en Layc tic Gcschichten des Tobiasin 16. Gernàhiden. vorgcstcllt. Er hinlerljetzetliche Kinder , von welchen Igualms alskôniglichcr Pensionaire nach Rom gieng. Er>rar vornehmlich in Verzierungen und grosscnMaschinen berûhmt, und mahlte die Cuppelder Abtcy-Kirche du Mont S. Quentin inder Picardie; er starb um A- 17^9. Ste-phanus arbeitete zu Paris A. 1760. Argens-villc Ed. 2. P. 4. p. 2;6.
partigrani (Pagno di Lapo), Bildhauervon Fiesole; lernte bey Donatcllo. Er ar-beitete tinter Michacl Michelozzo, und zierlenach desseu Anordnung die Capelle der Verkun-digung in ber Serviten-Kirche zu Flore»; mitsehr vieler Marmor - nnd gegotzner iivbeis,welche Vasari in dem Lebe» des M- Miche-lozzo umstàndlich. beschreckt.
pasinelll (iiaurentius), gebohren zu Bo-logne A. 1629. Lernte bey Simon Canla-rini , und erhielte untcr stinen Mit-Schû-lern l en ersten Rangin dcr Zeichnmig. Nachseines Lehrmeìsters Tod folgte er Flaminius
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Torre, toi erabcr bald verkiesi, und fur sichsclbst arbeitete. Er wurde mit AndréasSighi^li nach Turin berufen; von da gienger nach Mantua, und nmhlte einigr herzog-liche Zimmer zu Marmirolo. Zu Venedig. geste! jhm die Arbeit des Paul Caliari sowohl, dasi er seine Manier vcrándertc, u»ddie Stellungen feinte Figures!, dcr Gewán-î der rc. nach biesem einrichtete. Er hielt inseinem Vaterlande cine Schiste, aus welcher.uítse grojst.Kûnstler entstunden; mahlte auchgrosse und kleine, geist - und wcltliche Histo-. rien sûr einige deutsche Fûrsten, sûr die Kir-chen zu Bologne , und sûr verschiedene Pri-. vat - Personen, die von Nicolaus. Baldelli instinen Gcdichtcn beschriebcn werden. Erstarb A. 1700. und wurde in der KircheMadonna di Gallicra begraben. CoclstnP. 2. p. i;i. rûhuit eines stiner Gemâhl-den in eincr Capelle der Kirche S. Fran-cise us zii Bologne, ivelehes die wundervolle. Auferweckung eines Todten vorstellt, wegenstiner schonen Composition und Colorit, auchwegen cher Zierlichkeit der T-inten, und dcrZeichnung. Guarienti p. *48.
Pasqua» ( Dvmiuicus ), zu Venedig;mahlte sûr die Kirche S- Margaretha zweyTaftln, in deren eincr er die H. Maria miteinem geharnischten Heiligen, in der andernEhristus am Creutz mit verschiedenen Heili-gen vorstellte. Ein Gemàhlbe stehet manauch von stiner Hand in der H. Geists-Schule.Bassaglia.
pasquali (Philippus), von Forli; wrrdvon Zanelli.p. 61. unter die Schnler des. Carl Cignani gczchlet. G.
pasqualigo (Martiuus), ein berûhmterBildhauer;» Venedig, und vertrautcr FreundTitians. Man iveisi aber nichts > von stinenWcrkcn. In dem Pallaste Dolfino stehetman sein von Titian gemahltes Portrait.Ridolst P. 2. p. 201. G.
pasqualino, aus der Mark Ancona;machte um A. 1600. zu Rom ein grossesAufsthen , da cr nach einem Iahr, das erâf die Erlernmig der Mahlcrey verwendetharte, ungemein schbne Stlìcke, (die als sovielc Wunderwerke angesehen wurden) ver-fertigte. Er starb aber in zungen Iahren..Sandrart P. i. p. 1-4-
^>aequalino