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des Pallastes T ohnweit Mantua; ru Romin dem Valica>, den Brand von Borgo, dieErshaffung AdainS, den Bau der Arche,das Opftr Noa, den Sieg und den TaufKayser Constantins, und so viele andere vor-trefllche Werke. Er starb zu Mantua A.1546. und wurde in der Kirche S. Barnabasbegraben. Vasari P. p. ;24. G.
Pippc», ein abgekûrztes Mort, dessen sichdie Ilaliáner zuweilen anstalt Philippus be-dienrn; unter dicstm Naine» ,înd vornehm-Uch bekant Bruneleschi, L. Croce und Te.sauro.
piraneze (Ioh. Baptista), ein vortresii-cher Perspectiv - Mahler zu Rom A. 17?°.Von seine» geislrcichen Werke» flehel mandie dasige ankicke Gcbâude, und die vor-nehmsre neucre Kirchen und Palláste in prách»tige» Kupferslichen, die er felbst mil einergelinden Manier etzte, und die in einigcnStsicken des Stevhan della BeUa gleichen.pirogentile (NicolauS). Liehe Gandolfi.Prroni (Hieronymus), Mahler und Bild-haucr zu Vicenza; lernte bey Andréas Man-tegna. Vasari P. p. 8 ;?. G.
plsaneUi (Hypolithus), Mahler zu Bo.logne; lernte bey stinem Vater Vincentius,mìd bey Dominicus Maria Canuti. Er warvon der Natur mit vortreflichen Gaben inWîsscnschaften und der Zeichcn - Kunst vcrse-hen > halte abcr das Unglûck sein Leben inbluhendeu Iahren A. 1665. durch cinen Fallzu verlieren. Malvasia T. i. p. 266. G.
PisaneUi (Iulius Maria), Bildhauer zuBologne, des obigcn Brudcr und Mit-Lchû-ler, hatte mit ihm gleiche Fâhigkeit in dieserKunst ein grosser Mam« zu iverden. Da eraber von seiner Rcise nach Rom, wo er aufEinrathcn seines Vaters die Werke Raphaelsund M. A. Bonaroti berrachtet hatte,, zu-rûckkam, starb er A. i6;8. tu seine» Iûug-lings-Iahren. Malvasta T. 1. p. 266. G.
j?iianelli ( Laurcntius ), von Bologne;lernte die Ornament - Mahlerey bey CésarBagiioni. Er wurde sein Gluck an demHofe des Herzogs von Parma gefunden ha-ven, wo er nicht die schuldigc Ehrerbiechunggegcn einen Edelmann in_ den herzoglichenZimmern beyseits gcsetzt hâtte. Er wusitedie Lmien niit ungenieiner Nettigkeit zu zie-
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hen, und verstand die Reacln der ArckiteL-tur - Mahlerey schr grundlich ; gleichwohlwurde er in dieser Kunst von HieronymusCurti und Angélus Michael Colonna ubcr.trossen, daher er hindangcsetzt, und wenigmehr zu dieser Arbcit gezogen wurde, des.wegcn auch in das áusserste Elend gerieth.Malvasia T. r. p. ;zc>. G.
pisanelli (Vincentius), gebohren zu Ortain dem Herzogthum Mciland A. i?y;.Lernte zu Bologne bey Dionysius Calvart,und brachte es nach kurzer Zcit in dieserManier so wcit, datz ihm dicsclbe ganz leicht,gelàufig und zur Lust wurde. Er war einervon dencn Mahlern, wclche die mcistc Arbcitzu Bologne verfertigten. Ltarb A. 1662.Malvasia T. i. p. 162. G.pisano (Andréas). Siehe Ugolino.pisano (Iohannes), gebohren zu Pisaum A. 124a. Lernte bey seinem Vater Ni-colaus. Zcichnete und verfertigte zu Perugiadie Grabmáhler der Pàbste Urbanus des IV.Martinus des!V. und Benchictus des XI.Zu Neapolis baute er das Lchlosi del Bovogenannt; zu Lima die Façade der Dom-Kirche; in der bischôflichen Kirche zu Arezzoist die marmorne Tafel des grossen Allars,die mit ausgehaueuen Figuren, Laubwcrk,Mutziv - und Schmelz-Arbcit angcfiillt ist,von seiner Hand; die Kostcn dicscs Werksbelicfcn sich auf zoooo Goldsgulden; ferncrverfertigte er das Tauf-Gefásie der KircheS. Iohannes zu Florenz; den grossen Altarin der Kirche S. Dominicus zu Bologne;die Canzeln des Doms, und der Kirche Cam-ps santo zu Pisa , in welch letzterer er A.i;2o. begraben wurde. Vasirri P. 1. p. 91 - G.
pisano (Nicolaus), Bildhauer und Bau-meister; gebohren zu Pha um A. 1200.Lernte bey einigen gricchischcn Meistern, ver-liesi aber mit der Zeit ihre schiechte Manier,und brachte die Bildhaucr-Kunst in eine bcsse.re Form, wie man solches an dem Reliquien-Kastcn des H.Dominicus zu Bologne sehcn kan,den er ansièng, urid von Hieronymus Cor-tellini A. i2;i. fortgesetzt wurde. Er vcr-fertigte das Modell dieser Kirche undK'lostcrs, und verrichtete gleiche Arbcit anvicl andcrn Gcbánden in verschicdenen Ltàd-tm Italiens. Vasari P. r. p. -7. G.
pisano