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[Band 1]
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Hm fin ruteè und nûtzliches Zeichen-Buch.Starb daselbst A. 17; 7. Nebst seine» vicrSôhnen , halte cr eine Tochter BarbaraHelena, die sich in der Kupfcrstechcr - Kunstûbte, und den verûhmten PortraitmahlerJ. W. Oeding heyrathete. Hagedorn p. 288.

preistler ( Ioh. Iustinus ), gebohren zuNûrnberg A. 1698. Lernte bey ftinem Bâ-ter J. Daniel. Er hielte sich acht Iahr mItalien auf, und machte sich bey seinerHcimkunft mit einem Altar-Blatt zu Her-spruk, welches die Grablegung Christi vor-stellet, berûhmt. Fur den Grafen vonWied mahlte er in einen Plafond die Ber-gotterung Eneas. Er folgte seincin Bâterin der Director - Stelle bey der Académie.Hagedorn p. 288.

Oreistler (Ioh. Martinus) , gebohren mNûrnberg A. 1715. Lernte bey scinem Bâ-ter J. Daniel, und bey ftinem Brader Gc-vrg Martin. Legte sich vornehmlich aufhistorifche Gegenstande, und wurde gar baldein gefchickrer Kupftcstecher, wie man fol-ches aus ftinem erstcn Stiick, welches Davidund Abigael nach einem Gcmâhlde vonGuido Reni vorstcllet, urtheileu kan. Erthat A. i7;y. eine Reift nach Paris, allwoer verfchiedencs, theiîs muer ftinem eigncn,theils unter der Berlegern Namen in Kupftrbrachte. A.'1744. wurde er von da an denkônigljchen Hofe gcn Koppenhagen berufen,wo er auch Professer der Académie gewordenisi. Nachrichten von dem Zustande derWissenfchaflen in Danemark siebendcsStllck p. 609.

Oreistler (Valentinus Daniel), gebohrenzu Nûrnberg A. 1717. War J. Danielsjûngsier Sohn. Legte sich anfànglich aufdie Wissenfchaften , seine Neigung aber brach-te ihn auf das Schwarz-Kunst-stechcst^ under vcrftrtigte in diefer Art ^ ruhmwurdigeArbeit. Bon seiner Hand sichet man viclrPortraite und verfchiedene Slucke nach denGcmâhlden der tôniglich - dànischen Kunst-Gallerie. Hagedorn p. 239.

prestiriaro (Antonius), arbeitete ctlicheBilder aus weisscm Marmor aus den Altar S.Praxcdes der Dom-Kirche r» Meiland.Latuada.prcstinaro (Hieronymus), vcrftrtigte die

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Statue» aus Stein an der Façade der Mi-noritcr - Kirche S. Angélus zu Mciland, dieden Erzengel Michael und etliche Heiligeaus dem Francifcaner - Orden vorstellen.Latuada.

prestinori (Dominicus), vcrftrtigte un-ter der Rcgierung Pabst Innocentius deS X.zwey Statue» an einem Bogen der Gewèl-bcr in der 2. Peters-Kirche zu Rom. Bon-nani H. T. B. p. i;6.prete Gallo. Siehe Milh. de Marseille,prete Gcnoefe. S.Strozza(Bcrnhardus).preterezano (Simon). 2iehePcterzano.preti (Matthias), genannt Cavalier Ca-labrefe; gebohren zu Tavcrna in CalabrienA. 161;. Lernte bey ftinem Brudcr Grego-rius, bey Dominicus Zampieri und J. Fran-cifcus Barbieri. Neapolis und Rom warendie zwey Stâdte worinne er vortrcfliche Wer-ke auf nassen Kalk mahlte, und mit dicftnvornehmlich sein Gluck machte. Der Grotz-meister von Maltha berufte ihn dahin, wser in der italiânifchen Kirche, und an an-dern Orten Gcmâhlde vcrftrtigte, durch wel-che er diefcn Rikter-Orden und eine Com-menthur 511 Syraciifa erlangte. Er starbA. 1699. Diefer Kûnstler ist wegen feinenrcichen Compositionen, fchônen und abwech-ftlndcn Erfindungen, und kûnstlich gelegtenGewândern, fehr fchâtzbar. Seine Fârbungist kràftig, seine Figuren fehr stark erhoben, 'und seine Gcmâhlde mâche» eine vortrcflicheWirkung. Eine etwas harte Ausarbeitung,eine unrichtige Zeichnung, schwarze Schat-ten, wenige Annehmlichkeit, und eine schlech-te Auswahl, sind die Fehlcr die man an fei-nen Gemâhlben ausfttzct. Seine Fresco-Ar-beit wird den Oehlfarden-Gcmáhlden vorgezo-gen. Argensviile P. 1. p hs. G.

prevnale (Andréas), Mahlcr von Bcr-gamo; lernte bey Johann Bellini. Er warin Copirung der Wcrke seines Lchrmeistersfo fleitzig, dasi vicie derftlben fur des Belli-ni Arbeit angefehen werdcn. Er mahlteauch vicle Portraite mit ungemeincm Fleisiund Lebhaftigkeit. Fur die Haupt Kirche zuBergamo vcrftrtigte er die Tafel S. Be-nedictus und andrer Heiligen welche hoch ge-schâtzt wurde. In der Kirche S. AugustinusJ i i findet