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Genua bey J. Benedict Castialione, uudzu Aix bey Laurentius Fauchier. Er mahl-te mersteiis Portraite, bie zu Marseille inziemllcher Anzahl zu sehen / und in grosserAchtung sind. Pugct starb A. 1707. in dem;o. Iahr seines Altérs. Lacombe. G.
Ouglia (Josephus)/ genannt Bastaw/ vonRom gebûrtig; lernte die Mahlerey, und wurdein der gutcn Manier auf nasscn Kalk zumahlen sthr geschickr. In dem Kloster Mi-nerva , in der Kirche S. Maria maggiore,in S. Hieronymus der Sclavonier und anandern Orten lernct man dcn kunsrvollenGeist dieses Junglings erkennen, welcher inder Blûthe seiner Iahre durch den Tod hin-geriffen wurde. Baglioni p. 236. G.
puglia ( Nicolaus della ), ciner der be-ràhmtesten Bildhauern seiner Zeit; man sie-het in der Kirche S. Maria della Vita zuBologne von seiner Arbeit die Statàen derdrey Marien, welche den Tod Christi bewei-nen 1 und lhre Genmthsbewegungen so wohlausdràcken, dass sie die Anschariende zu Mit-Iciden und Andacbt zu beivegen vermôgendsind. Passagg. dising. G.
puligo (Dominicus), gebohre» zu Flo-renz A. 1473. Lernte bey Rodolvh Ghir-landajo. Er war richtig in der Zeichnung,jierlich und reinlich in der Fârbung. MitAndréas del Sarto pffcgte er gute Frcund.schaft, mit ihm ûberlegte er seine historischeAuflatze, und erhielt von ihm Hilf undRath. Zu Florenz und vielen umliegendenOrten verfertigte er viele Arbeit, sonderbarPortraite und Marien-Bildcr, die 'er unge-mein schôn mahlte/ da er aber mehr demWohlleben als der Arbeit nachhângte/ starber in seinen besten Jahren A. 1527. Vasari^ z. p. 10;. G.
Oullarius. Siche Pollajuolo.pulzone ( Scipio ), genannt Gaëtano;lernte bey Jacob del Conte. Zu seiner Zeitwar ihm keiner in Portrait - mahlen zu ver-gleichen, und er arbeitete dieselbe mit solchemFleist aus, datz man die Abbildung derFenster-Klâser in dem Augapfel bemerket.
Er mahlte die Portraite der Pâbste Grego-rins des XIII. und Sirtus des V. auch dermeisten Standcs-Personen zu Neapolis, Rom«»d Florenz. Eincs noch grôssern Ruhins
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beqierig, verfertigte er sûr die vornehmffeKirchen zu Rom, acht sehr wohl ausgefûhr-te und mit hôchstem Fleiss gcmahlte Altar-Blátter. Er srarb in dem 38. Iahr seinesAltérs, Iind wurde in der Kirche S. Spi-rito in vatzia zu Rom begrabcn. Baglionip. si. G.
puntormo (Jacobus da). S. Carrucci.Puppini (Blasius ), genannt Biagio dalleLame; Mahlcr und Musicus zu Bologne.Lernte bey Franciscus Francia. Er arbei-tele meistens mit Bartholome Ramenghi,genannt Bagnacavallo. Malvassa T.i.p.;S.G.purgo. Siche Orlandino.puleus (Andréas). Diehe Pozzo.
Vùtt (Iohannes van der), cin gcschickterStahlschncider zu Nmnberg; verfertigte schê-ne Gepràge zu Schau - und gaugdarenMûnzen , ingleichem war er im Possircnwohl erfahren. Als Gustav Adolph Kônigin Schweden sich bey Nûrnberg aufhielt,machte Pûtt sein Brustbild in Erzt. Er;og um A. i6;o. nach Casse!, und starbnach einigen Jahren dasclbst. Doppelmayrp. 224.
putrini (Angélus)/ Baumcister zu Mei-land ; nach des Torre Bericht soll er in demXVII. Jahrhlindtrt die Pfarr-Kirche S.Stefano in Nostgia erbaut habcn , welcheArbeit andcre dem Anton Corbetta zuschrei-ben. Puttini flihrte auch den Bau der Kir-che S. Pietro in Campo Lodigiano. Latuada.
pynaker (Adam^/ ward in dem FleckeuPynaker zwischcn Lchiedam und Delft A.1621. gebohren; er gieng sehr jung nachRom / woselbst er sich durch Abzeichnung derWerke bcrûhmter alter und neuer Kimstlcreine besvndere Geschicklichkeit erwarb. Ermahlte vornehmlich Landschaften , und warin Wehlung ber Baume sehr glucklich/ dieer so wohl durch ihre eigenthumlichc Blât-tcr / als ihre besvndere Fàrbung zu unter-scheiden wutzte. Pynaker srarb A. 1673. i»grossem Anschcn. Descamps P. 2. p. 317.
pynaker (Thomas), gebohren zu Paris/oder wahrscheinlichcr in Holland A. 16/6.Mahlte vortrefliche Landschaften. Er wurdeeincs der ersten Mitglieder der Mahler-Aca-démie z» Paris/ und starb daselbst A. 1653.Guéri» p. 22, G.
LUiadrio