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te ihn A. 1667. mit dem Ritter-Orden vonCalatrava, und wurde er A. 169;. nach Ma-drid derufen, starb aber auf dieser Rase zuAlicaiitc. Seine Tochter Helena wurde auchin dieser Kunst berûhmt, und kam einigeZeit hernach an den spanischen Hof. Do-menici P. p. 29;.
Reder (Christianus). Siehe Reuter.
Redi (Thomas), Mahler zu Florenz; ge«bohren A. 1665. Lernte bey Anton Domi-nicus Gabbiani, bey Carl Maratti zu Rom,und bey Anton Balcstra zu Verona. Erwurde einer der besten Zeichnern seiner Zeit,und mahlte viele Altar-Stucke auf Befehldes Grotz - Herzogs, war m Portraiteu be-ràhmt, und arbeitete sehr wohl in Fresco.Der rustische Kayser Peter der I. sandtevier junge Moscowiter nach Florenz, welcheunter des Redi Aufsicht die Mahlerey lern-ten, und bcrufte ihn nach Moscau, wozuer zwar geneigt war, aber auf hohen Be-fehl mutzte diese Reife unterbleiben. Er starbA. 1726. Museo Fiorentino P. 4. p. 17;.
Redita (Angélus), ein gefchickter Minia-tur - Mahler zu Neapolis ; lernte bey eineniniederlàndifchen Kûnstler, und zeiget manseine kleine Portraite und Historien noch hinund wiedcr in den Kunst - Gallerien dieserStadt. Er lebte A. 1620. und wurde we-gen Entfuhrung eincs Frauenzimniers ermor-det. Domenici P. 2. p. 2;8.
Redoneta (Thomas), Bildhauer zu Rom ;wurde A. 1670. in dasige Académie S. Lu-cas aufgenommen. Guarienti p. 476.
Regaio (Raphaël da). Viehe Motta.
RegrUc» (Ioh. Antonius), genannt Por-denon, von dem Ort in Friaul wo er A.1484. gebohren wurde; er ist auch unter demNamen Cuticello bekant, und einige heitzenihn Sacchi. Er ânderte aus Hast gegen sei-nen Bruder, der ihn mit etnem Flintenfchustverwundet hatte, seinen Geschlechtsnamen Li-cinio in Regtllo ab. Lernte zu Venedig beyGiorgione, und wurde gar bald ein beruhin-ter Mahler. Seine Gemâhlde, die er inseinem Vaterland, in Genua, Mantua, Cre-mvna, Piacenza und Venedig in Oehl - undFresco-Farben mit einer fertigcn und bcherz-ten Manier versertigte, sind fast unzehlbar.Er stande wegen der Kunst mit Titian in
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Feindschaft, ,und hielt, aus Furcht einesUeberfalls bestàndig den Degcn an der Seite.Sein Ruhm zoge Aî. A. Bonaroti nach Ve-nedig seine Arbeit zu bcwundcrn. DerKayser machte ihn wegen seiner Verdienstezum Ritter. Er wurde von Herzog Alphonsden III. nach Ferrara bcrufen einige Patronenzu Tapezcreyen zu mahlen, wo er Ac i;4o.mit à Vcrdacht bcygcbrachten Gists starb.Die Schônheit seiner Fârbung, seine grosseund edle Manier, die Leichtigkeit und dergute Geschmack in der Zeichnung mach-ten, dah er ost dem Titian vorgezogen wur-de. Ridolfi P. 1 . p. 9 î. G.
Regnaudin ( Thomas ), gebohren zuMoulins A. 1627. Lernte die Bildhauer-Kunst bey Francifcus Angujer. Er kam indie Académie A. 1657. ward Professer A.1658. und Rector abjunctus A. 1694. starbA. 1706. In den Gârten zu Versailles sie-het man von seiner Arbeit den Herbst unddie Faustina; in den Thuilleries aber dieEntfuhrung der Cybele durch den Satur-nus. Lacombe. G.
Régnier (Nicolaus), Mahler von Mau-bcuge; lernte bey Abraham Iansens. Errcistre darauf in Italien, und verbesserte seineManier in der Schule des Bartholome Man-fredi. Zu Rom studirte er in der Galleriedes Pallastes Giustiniani. Hernach zog ernach Venedig , wo er sich hausheblich nie-derliest, und mit grossen Ruhm offentlicheund Privât - Gcmàhlde von Historien undPortraiten versertigte. Er lebte A. 1664.Seine vier Tochter Angelica, Anna, Clorinda,Petcrs della Vecchia Ehefrau, und Lucretia,Daniel van Dyks Ehefrau, wurden in derMahlerey so beruhmt, dast ste den Neid dervenetianischen Mahlern auf sich zogen. Bo-fchini. G.
Regolta (Michael), Mahler aus Sici-lien ; lernte bey Belifarius Correnzio, dessenManier er in Gcsichtsminen und Legung derGewânver nachahmte. Seine Oehl - undFresco-Mahlercyen siehet man in den Kirchenund Prwat-Hàusern zu Neapolis. Donie-mci P. 2. p. z i?.
Regler (Theobaldus), gebohren zu Dort-recht A. 1710. Lernte anfânglich bey dreygemeinen Mahlern, und mdlich bey J. Mau-
ritins