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Rems oder Ren (Casparus), aus Flan-der» ; mahlte fur die Kirche S. PetrusMartyr zu Murauo Chritius tinter den Leh-rer»/ und em Wunderwerk des H. Domimcus.Er lebte um A- 1580. Sanbrart gedentetftiner P. 1. p. 28;. Bassaglia.

Remy. Lriehe Langjan.

Renaglio (Bernhardus), Mahler vonTreviglio; arbeitete mit Bernhardin Butli-nvue in der Benedictiner-Kirche S. S. Pe-trus und Paulus in Gessate um A. 1500,Latuada.

Renard ( Nicvlaus ) , Bildhauer vonNancy; verfmigte zu Paris bas Grabmahldes Grasen von Harconrt und seines Sohnsin der Kirche des Feuillans. Brice.

Renard (Simon), genannt S. André;gebohren ;u Paris A. 1614. Lernte beyLudwig Beaubrun. In einem Zimmer derMahler - Académie, in wclche er A. 166;.aufgenommen wurde, siehei man unter benSinnbildcrn des Friedens und der EinigkeitLie Portraite der Kôniginnen Anna und Ma-ria Thcresia von semer Hand. In déni Saalder franzôsischen Académie mahlte er Ludwigden XIV. in kôniglichem Ornate aus demThron sitzend. Er starb A. 1677. Guerinp. s;i. G.

Renaudin. Siehe Regnaudin.

Renghieri ( Regnerus ), von Bologne;war Hof-Bildhauer bey Tancred und Bohe-mund Herren von Antiochia, mit welchencr A. ii 19. eine Reise in Palestina thate,wo er aus Balduins Befehl eine Aufschriftan dem Altar des H. Grabs verfertigte.Ghirarducci L. 1. p. 6;. G.

Reni (Guido), gebohren zu Bologne A.i;7?. War ein Wunder in der Mahler-Knnst. Er lernte bey Dionysius Calvart,da er aber die erstaunlich starke Manier desLudwig Carraccio sahe, begab er sich indessen Schule, der ihn so aetreulich unter-wies, dasi er in déni 20. Iahr seines Al-térs zur Vcrwunderung Augustins und Ei-fersucht Hannibals Carracci mit vffentlichenGemáhlden seine GeschiMichkcit bekannt mach-te. Als er ein Werk des M. A. Merigivon Carravaggio zu sehen bekam, welches zuRom ivegen ftiner táuschenden Ausarbeitung,starter Fárbung, hoch einfallenden und enge

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eingeschlossenen Lichts sehr gerûhmt wurde,erfand er eine, dieser ganz entgegen gesctzteManier, und mahlte mit einer herrllchen,liediichen und hcllen Colorit, durch welcheer sich bey den Kunst - Liebhabern so wohleinziischmeicheln wusitc, datz man ihn nachRom verlaugtc, wo cr mit ftiner Gegenpartwegen ihrcn ungleichen Manieren in grosseSlreitigkeiten gerietb. Indesscn gewannGuido durch seine Gcschicklichkeit den Schutzdes Pabsts, der Cardinale und Fàrstcn; erbekam auch so viele Arbcit, dasi er vielevorausbezahlte Gelder zuràckgab. Als er sûrPabst Paulus den V. arbeitete, wurde ervon dcn Zahlmeistcrn hart gehalten, deswe-gen entflohc er nach Bologne, wurde abereiligst zurâck berufen, und von viclen Kut-schen der Cardinale und Fàrsten einqeholet,und ihm in dem pâbstlichcn Pallast eineWohnung, Tafcl, Kutsche, und ein be-stimmtes Monat-Geld angcwiesen, woraufcr seine Arbcit in dem Vatican fortsctzte, vonwelcher der Ritter Arpinv bey dem Pabstgestande, dasi sie eher von cnglischen alsmcnschlichcn Hânden verfertigt zu sevn schie-ne. Zu Bologne niahlte er hieranf dieCuppel der Kirche S. Dominicus , das Al-tar-Blatt der Armen-L-pithal-Kirche und an-ders mebr. Dasi seine letzte Werke, denvorhcrgehendcn in der Kunst nicht gleich ka-men, wird ftiner unglucklichcn Spielsuchtzugeschrieben, aus welches er so erpicht war,dasi er mehr als einniahl aus einen Abend2000. Duplonen verlohr; damit er nunseine Schuldglâubiger bezahlen tonte, arbei-tete er nach ailen Kráften vhnc seine Werkezu àbermahlen. Der Pinsel diescs Kûnstlerswar in ftiner besten Zcit leicht und fliessend,seine Ausarbeitung angenehm und gcistreich,seine Zeichnung correct, und seine Carnatio-nen sind so lebhaft, dasi man den Umlaufdes Geblûts darinnen zu spuren vermcint.Man gewahret auch in seincn Werken einengrossen Geschmack in den Gewàndern, undvvrtrefliche Kôpfe. Seine Compositioneusind reich und prâchtig. Mehr Fcuer undeine kràftigere Fârbung wurdcn ftinen Ge-mâhlden einen noch hêhern Wcrth gegebenhaben. Man rechnet ftme und ftiner Copi-sten Kupferstiche aus zoo. Sluà VonL I l ftinen.