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Mien nnd Zeichnungen. Er lebte um A.1740. Domenici P. ;. p. 661.
Reusch (Rachel). Siehe Ruysch.
Reuler (Christianus), genannt Leander;-ebohren m Sachftn A. 1656, War inFeldschlachten, Landschaften, Thieren ic.nach des Bamboccio Manier beràhmt.Srudirte zu Rom, wo er viele Stan-des - Personen mit ftiner Kunst, welchehochgeschâtzt wmde, bediente. Er starb da-ftlbst A. 1729. Paftoli P. 2. v. zgy. G.
Reuven (Petrus). Siehe Ruyv u.
Revers (Nicolaus), gebohren zu LeydenA. 1719. Lernte bey Hieronymus van dcrMy. Er mahlte Portraite, Cabinet. Camin-mid Thàren-Stûcke. van Gool P. 2. p. 372.
Reyn (Iohannes), soií uni A. 16.0. zuDûnnrchen gebohren worden ftvn. Lerntebey Anton van Dyk, gieng mit ihm in Eng-laird ûber, imd bliebe bey ihm bis an stinenTod. Der Herzog von Grammont nahmihn mit sich nach Paris/ wo er vermuthlichsein Gluck wurde gemacht haben , aber einekindische Furcht , sein Lebcn daselbst einzu-bûssen r machte datz er bald diese Stadtverlietz, und in sein Vaterland zurûcke gieng,daselbst zierte er vicie Kirchen mit ftiner Ar-beih und mahlte eine grosse Menge Portraite.Er starb A. 167$. Die Ursache warumdieftr Kûnstler so wmig bekant geworden ,ist diese, datz fast alle seine Werke sûr seinesLehrmeisters Arbeit gehaiten wurden. Kei-ner von Vandyks Schûlern kam ihm sonahe als dieftr. Eben die Schmclzung derFarben / eben die Ausarbcitung / eben dieZârtlichkeit. Seine Zeichnung ist eben sorichtig , welches man sonderlich an seine»Hânden bemerket. Er war vortcesiich < nurrtwas verworren, in der Composition, son-sten war sie von einer groffen Manier. Sei-ne Gewânder sind von grossen Parlheyen,und wohl gefaltet. Schatten und Licht be-obachtete cr in allen ftincn Gemáhlden fthrgut. Deftamps P. 2. p. 1^9.
Reynosa (Antonius Garcias), gebohrenzu Cabra in Spanien A. 162;. Lernte bey«Sébastian Martinez. Obgleich seine Manieretwas ûbertrieben und unnatûrlich ist/ ar-beitete er hingegen mtt vicier Leichtigkeit,Feuer und Meisterhaftigkett. Er verfertigte
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vicie historische Zeichnungen mit schwarzerKreide und der Feder, die man bey denLiebhabem findet. In dcr Capuciner-Kirche der Stadt Andujar siehet man einesvon seinen , mit viclen Figure» anqeft'illtenGcmahidcu. Er starb A. 1677. VeiaftoNo. iG.
Rezi (Martinus) , Biidhauer von Luqa-no; lictz sich ru Genua hausheblich nieder,und verfertigte schône Statnen, die manmit vielem^ Vergnngen an offenklichen Or-ten dieftr Stadt findet. Sein Sohn Simonarbeitete nicht minder wohi in dieftr Kunst/starb aber in seinen Jûnglings-Iahrcn/ undder Vater nicht lange hernach in mànnlichcmMer. Soprani p. ;2i. G.
Rhem (Guido). Sfthe Reni.
Rhmi (Remigius van) , von Brûssel;war ein grosser Nachahmer der Natur. Erwurde Gras Heinrichs von Wolf iu Dcutsch-land Hofmahler , und verfertigte um A.1600. Gcmáhlde die von den Kenuern hochgefthatzt wurden. Als aber das Schlotzwelches ftin Herr bewohnte von den Schwei-tzern zerstort und verbrannt wurde, giengRemigius in ftin Vaterland zurûck und starbdaselbst. Deftamps P. 1, p. 256. G.
Ribaldi, verfertigte m dcm OratoriumS. Simplicianus zu Meiland fûnf Gemàhl-de auf nassen Mortel, den jungcn Tobias/S. Iohannes in der Wûste/ S. Anna, dieHrimsuchung Maria, und S. joseph mttdem Kindlein Jésus vorstellend. Er lebteum A. 1720. Laluada.
Ribaita (Franciscus und Iohannes), Va-ter und Sohn vvn Valentia gebûrtlg; mahl-te,1 nach des VinceuUus Carducho Manier.Der Vater unternahm eine Reise in Italien,und man sagt datz er daselbst des HaunibalCarraccio Schule besucht habe. Em grosserKûnstler sahe eines ftiner Gemàhlden sûrRaphaels von Urbino Arbeit an, fi>fthr srudirte er dieftn vortreflichcn Mcister.Selten trift nian zlvey Kûnstler an, dft ein-ander in ihrer Arbeit so âhnlrch waren alsbeyde Ribalta. Einerley Genft, einerleyGeschmack rc. , der einige Unterschicd ist,datz des Vaters Manftr mânnlicher undkûhner, des Sohns aber fleitziger war.Beyde starben in hohem Alter , Lranciftus
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