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[Band 1]
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Domini'caner-Nonnen S. Augustinus, unddie Kirche S. Giovanni alle case rôtie.Lattiada.

Ricci (Antonius), genannt Barbalouga;wurde anch von seiner Geburts-Stadt An-tonello da Meyina geheissen. Er lernle beyDominicus Zampieri. Man sichet von sci-«en ôffêntlichen Gemâhlden vornehinlich inder Kirche S. Silvester in Monte Cavalloru Rom. Er starb daftlbst A. 1649. indem 49. Jahr seines Altérs. Pascoli P. 2.p. 46. G.

Ricci (Camillus), Mahler von Ferrara;folgte der Manier seines Lehrmeisters Hypo-lith Scarzella bestândig lind stemlich gcnaunach , wiewohl man in ftinen Werken nichtdas Grosse und Beherzte des Scarzella findetum mit ihin in eine voltige Glcichheit qcsctztru werden. Er lebte in ftinem Vaterlandum A. 1610. Guarienti p. 108.

Ricci ( Carolus), Mahler zu Modena;studirte in der Ochule des Carl Cignani.Er verfertigte in ftinem Vaterland und anvielen andern Orten Werke welche verdicnendasi sein Gedâchtnifi auf die Nachkommenerhalten werde. Zanelli p. 60. G.

Ricci (Cecilia), des Dominicus Tochter;copirte uicht allcin die Gcmâhlde ihres Va-ters mit grossem Fleisi, sondern arbeitcte«uch aus eigner êsindnng, und mahltcwohlgleichende Portraite mit ungemeinenStellungen. Sie lebte um A. 1^90. zuVervna ihrer Geburts-Stadt. Pozzop.vc.G.

Ricci (Dominicus), genannt Brusa Sorci;Mahler zu Vervna, gebohren A. 1494. Erfieng aus sich ftlbft an Flguren zu vcrfertigenund in Holz zu schneiden. Hierauf besuchteer die Schule des I. Franciscus Carotto,weil er aber von einem sehr scharfsinnigcnVerstand war, und seine Werke mit leichterMiche und geschickter Manier ausarbeitcte,ûbertraf er gar bald ftinen Lchrmeister. Ergieng nach Venedig die Gemáhlde Titiansund Giorgions zu befthen, und vergrbsscrtedadurch ftine Manier in Oehl - und Fresco-Farben. Der Cardinal Gonzaga nahm ihnmit sich nach Mantua, wo er mit Paul Fa-rinato und Paul Caliari die Dom - Kirchemit Gemâhlden zierte. Er starb A. 1567.Ridolfi P. 2. p. 10;. G.

Ridci (Cduardus), mahlte die Perst>ectivein der Iesuiter - Kirche S. Hicronymus zuMeiland. Latuada.

Ricci (Felir), des Dominicus Sohn;gebohren zu Vervna A. i;4°. Wurde inseiner Iugend ein Erbe der Kunst so wohl,als der Gutern seines Vaters, und war ei-nes lebhaften Geistes; durchreisite vieleStâdte, und hielt sich eine Zeit lang zuFlorenz bey dem herzoglichcn HofmahlerJacob Ligozio ftinem Mitburger auf, vonwelchem er eine zarte Coloriil erlcrntc, dieftinen Landsleulhen 'sehr wohl gefiel, undmit welchcr er in vielen Kirchen, Pallâstcn undSâlen, Historien, Portraite und Perspectivein Oehl - und Frcfto-Farben mahlte. Erstarb A. 1605. Ridolfi P. 2. p. n 9. G.

Ricci (Joh. Baptista), genannt da No-vara; kam unter der Rcgierung Sixtus deSV. fthr jung nach Rom. Als èr an der H.Treppe, in dem vaticanischcn Bûcher-Saal,in dem pâbstlichen Pallaste bey S. Johannvon Lateran seine Geschicklichkeit genrigstungezeiget hatte, wurde er von dieftm Pabstzum Oberaufschcr der Mahler - Arbeit, diebey ftinen Lebzeiten vcrfcrtigt wurde, ver-ordnet. Seine Gcmâhlde von Oehl - undFresco - Farbcn in Kirchen , Klostern undPallâsten zu Rom sind unzehliq, und mitgrosser Kuhnheit gemahlt. Er starb um A.1618. in dem 7;. Jahr seines Altérs.Baglioni p. 140. G.

Ricci ( Marcus ), gebohren zu Bellunoum A. 1679. Lernte bey ftinem OheimSebajuan Ricci. Er legte sich auf daSLandschaften - und Architectur-mahlen, undwurde hierinnen ein vortrcflicher Meister;arbeitete sûr Venedig, Deutschland undEngland, von wannen seine Gemáhlde viel-faltig begehrt wurde». Um A. 1710. gienger nach London, wo er grossen Ruhm er-langte, und die Grossen diefts Kônigreichsbediente. Seinem Oheim, der auch dahinkam, half er verschiedene Werke in Oehl-und Fresco-Farben verfertigen, die der Kô-nigin Anna und dem ganzen Hofe wohl ge.fielen. Sie kehrten darauf in ihr Vaterlandzurûck, wo Marc viele Landschafteil in derGrosse von iwey Fûssen mit Wasserfarben