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Thaten iti Fresco-Gemâhlden vorstellte. Erstarb um A. i;97- le Comte P. p. i;.wo er Rogery genannt wird , sonsten ge-denke» seiner auch Vasari, Masini und Bu-maldi.

Ruisch (Rachel). Siehe Ruysch.

Ruoppoli (Ioh. Baptista) , zu Neapo-lis ; lernre bey Paul Porpora. Er mahlteFruchte, besonders Trauben, Waydwcrk ,Kàchenstl'icke , Blumen, Krâuter, Fische rc.welche Lucas Giordano zuweilen mit Land-schasten , Seestucken uud Figure» auszlerte.Ruoppoli starb in hohem Aller um A. 168;.Domcuici P. z. p. 29;.

Ruoppoli (Iostphus), lerute bey obge-dachtem Ioh. Baptista seinem Ohcim, undfolgte seiner Manier in allen oberzehltcuStiicken, ausgcnoinmcn datz seine Fàrbungclivas mehr ins Rôthlichte fiel, und benier-ket man in ftinen Coinposilionen wenigcrGenie. Er starb um A. 171°. in dem 80.Jahr seines Altérs. Domenici P. ;. p. 298.

Rupert cChristianus), ein geschtàr Mah-ler von Nûrnbcrg; gieng A. 1651. nachMien, und vcrfertigte sûr Kayser Ferdinandden 111. allerhand schone Gemàhlde, survieer wohl belohnt wurde. Er starb nach eini-ger Zeit allda , Harms meldet A. is; 4 .Doppelmayr p. 22;. G.

Ruppel (Conrabus). Siehe Roepel.

Rusca (Francrscus), gedohren zu LuganoA. 1701. Lernre bey Octavius Amiconi.Er studirte zu Venedig, >vo er auch eineSchule hielt, und nachher an verschtedenenOrten in ber Schweitz und in Italien fthrgefàllige Portraite verfertigte. Guarientip. 199.

Ruscelli (Hicronymus), ein gelehrtcr Ma-thematlkcr und vortreflicher Baumeister; ge-bohren zu Perugia A. i;z8. Trat in dengeistlichcn Orden von Montccastno. Nebstvieien von ihm erfundenen mathcmatischenInstrumcnten verfertigte er verschiedene Zeich-nungen, nach welchen in seiner Bater-Stadt«nd an vieien andern Orten Gevâude auf-gefàhrt wnrden. Er starb A. 1604. Pas-coli p. i;2.

Ruschi (Franciscus), Mahler von Rom;das Altar-Blatt der Famille Morosini in derPatriarchal - Kirche S. Petrus zu Venedig

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ist von seiner Hand. Er lebte um A. 1640.Bassaglia.

Rusconi (Camillus), gebohren zu Mei-land A. I6z8. Lerute bey Paul Anton Vol-pinì', bey Joseph Rusnati und zu Rom beyHercules Ferrata, und da ihn deuchte , datzer noch nicht genugsam in allen Wissenschas-tcn seiner Kunst gegrûndct wàre, begab ersich in die Schule des Carls Maratti, vonwelchem er die schône Gestchtsznge, die zicr-liche Falten der Gewànder, und die Grund-regeln des besten Geschmacks und der Zcich-nung erlernte, zu allem diesein fûgte er dieBelrachtung der Antickcn, die aufmerkjameSorgfalt die Lcidenschasten wohl auszudrà-cken und seine Figuren lebhast vorzustellen,welches allés er niit «Lchonheil und Fertig-kcit'begleitete. Er arbeitete vicies sûr ôffent,liche und Prival-Gebâude, und bediente Kô-nige und Fàrsten. Das Grabmahl PabstGregorius des XIII; die Engel unter derOrgel der Capelle S. Ignatius in der Kir-che Jésus; das Grabmahl des Prinzen So-biesky bey den Capucinern, und vicie andreWerke, lue er zu Rom verfertigte, gebenihm den Rang unter den besten Bildhauernseiner Zeit. Pabst Clemens der XI. hjelteso vtcl auf diesen geschickten Mann, datz erihn in seiner Wohnung besuchte, und aufeine ausnehmende Weise beschenkte. Er starbA. 1728. Unter ftinen Schûlern befandsich auch seines Bruders Sohn Iostphus,welcher A. 1687. zu Tremona gebohren wur-de. Pascoli P. i. p. 259. G.

Ruspoli (Hilarius), Bildhauer zu Flo-renz; lernte bey Vincentius Rotzi von Fie-sole. Er arbeitete A. 1564. an dem Lei-chen - Geruste des M. A. Bonaroti. VasariP. p. 87;. G-

Russo (Nicolaus). Siehe Rosso.

Russo (Ioh. Petrus), gebohren zu Ca-pua A. i;; 8 . Kam in seiner fràhen Iu-gend nach Rom, wo er die Mahlerey mitgutem Fortgang erlernte, und brachte dreyIahre auf ftinen Reisen nach Bologne undFlorenz zu, in welchen er seine Kunst ver-vollkommnete. A. 1596. kam er nach Ca-plia zuriick, und verfertigte vortreffiche Ge-máhlde von Oehl - und Frcsco - Farben inden dasigen Kirche». Er starb zu Rom A.

1607.