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Se

einer trcffickicn Kenntnisi in Schatten un-LlchtnnterstiiNtist. DcftamvsP. i. p.;Z 6 . G.

Sec^ero (Hercules). Sichc Zegers.

Seìbold (Christianus), gcbohrcn zuMaynzA. 1697. Ucbte dft Mahler-Kunst ohne Un-terweifung. «seine Wcrke bestundeu gcmei-niglich in vorlrcsiich ansgcarbàtcn Kopfen,j» welchen ma» fogar die Schweitzlôchleinwahrnimml, und ob er glcich in dem FleitzDenncrn weichen musi , so ûberkraf er ihnhingegen in dcr Zcichnung und in einer gu-tcn Auswahl der SccUungen. Er wurde A.1749. derKanftrin Kbnigin Cabinet-Mahler,nachdcm er sich schon einige Zeit vorher inWien nietergelasscn halte. Haqcdornp.

Sellajo (Iacobus dcl), Mahler zu Flo-renz; Unité bey dem aller,l Philipp Lippi.Vafari gedenkct ftiner P. 2. p. ;9o. G.

SeUari (Francistus), Bildhauer zu Flo-renz ; verfcrligtc um A. einige Sta-tucn von Marmor fur die Kirche S. Rcpa-rala. Baldinucci Sec. 2. p. 82.

SeUillo (Carolus) , verferligte alle Ge-màhlde einer Capelle in dcr Kirche «s. An-na zu NeapoliS, welche meistens die Ge-schichten des H. Apostcls Pelrus vorfrcllen;diefelbe sind sehr schon und fleitzig ausgear-bcitet. Domenici P. 2. p. 248.

Selvatico (Paulus), gebohren zu Mode-na A. Arbeitcte an den Mànz-Ge-prágen der Herzogen von Vkodcna und Par-ma. Er starb A. 1606. und wurde in derCarmeliter-Kirche ftiner Vater-Stadt begra-bcu. Vedriani p. i;r. G.

Sementa (Iacobus), mahlte ^mit einerlebhasten Fàrbnng anf frischen Mortel t undhalte den Anlas, ftinen^ geistrcichen Talentin de» Gallerien und Sâlen des Vaticansund in den Klôstern der Stadt Rom unterder Regierung Pabst Gregorius des XIII. zuzeigen. Er ivar anch andern Mahlcrn inihrer Arbeit behulssich. Baglioni p. 16. G.

Sementi (Joh. Iacobus), gebohren zuBologne um A. m 8 °, Lernte bey Diouy-sius Calvart und bey Guido Reni. Er fttz-te mit ftinen Kcmáhlden zu Bologne undzu Rom ledermann in Verwunderung. Inletztcrer Stadt arbeitcte er lange Zeit furden Cardinal Mauritius vôn Saooyen^, undstritt mit stincm Freund und Mit - Schuler

Gesii mu den Vorzug, ivelchcr abcr inient-schieden blieb, wcil des Sementi Gemâhldvon besscrer Zeichnimg und mchrcrcr Wnsen-fchaft; des Gesii abcr von fcuchtbarer Erfin-dung und herzhaftercr Behandlung gefundcnwurden. Er verhcvrathete sich zu Rom undstarb dafclbst in blûhendem Alter. DieftcKunftlcr fchcint mit dem vorhergehenden vieleAehnlichkeitzu haben. Malvasia T.r.p.;z2.G.

Semini (Andréas), von Genua ; lerntebey ftinem Vater Anton, und vcrbcsserte sei-ne Kunst nach den Werken Raphaels, wel-che er zu Rom studirte. Er lebte 68- Jah,re und starb A. 1594. Soprani p. 97. G.

Semini (Antonius), gebohren zu GenuaA- 148;. Lernte bey Ludwig Brea , undarbeitcte bis an ftinen Tvd mit TeramoPiaggia. Soprani p. 22. G.

Semini (Michael), wird von Bellori un *ter die Schuler des Carl Maratti gezàhlk.Amideo p. 251.

Semini (Octavius), Antons Sohn undSchuler; diefer fandte ihn und ftinen BriderAndréas ftuhzeitig gm Rom, um dafclbstnach den anticken Statncn und nach deuGemàhlden grosier Kunstler, befonders nachRaphaël zu studiren. Beyde wurden furdie bcste Zeichner in der Acadenue gehaltcn,und zcigten bey ihrer Heimkunft viele Pro-be» ihrer Gefchicklichkeit in Ocl-und Freftco - Farben, fo datz Iulius César Procacci-ni eincs von Octavs Gemàhlden fur RaphaelsArbeit ansich. Sie bekamen Lust Meilandzu befthen, wo sie in den vornehmsten Pal-làsten und Klôstern wohl empfaiigen wurden.Nach' ihrer Zurnckkunfl entfuhrte Octav ,welcher der Wollust fthr crgeben war, cinschones Madchen, und flûchtete sich mit ihrnach Savona, wo sie Manns -Kleider trug,und sich das Antlitz mit den Farben, wel-che sie rieb, befudeste, wodurch sie den ge-richtlichen Nachforfchungen entgieng und rm-bekannt blieb. Endlich zog er nach Mei-land , wo er sein unordentliches Leben fort»fttzte, und A. 1604. unvermuthet in ftinemSchlaf-Gemach todt grfunden wurde. Manriihmt seine fonderbare und ftltfame Erfin-dungen und seine ftarke Fârbung. Sopranip. 75. G.

Semitecola