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zu der Mahlerey beruhmt , und von den vor-nchmsten Dichtern in lateiiuschcn und italiâ-nischcn Vcrsen wegen ihres allznfruhicitigenAbleibens bcklagt, welche Gedichte auf Be-gehren eines ihrer vornehmsten BewundrcrGeorgius Gradcnigo in Druck befbrdert wur-den. Sie lernte bey Titian, wekchcr ncbstandern beruhmten Leuten ihr Haus besuch-ttt lind zugleich ihr Portrait mahlte. Siestarb in dem 17. Jahr ihres Altérs. RidolfiP. 2. p. 71. G.
SpineUi (Joh. Baptista), zu Neapolis;lernte bey Maximus Stanzioni, und miter,mahlte viele von seines Lehrmeisters Werken.Er arbeilcte auch vicies sûr Privat-Personcn,und war deSwegen in gutcm Ruf. Hernachbegab er sich auf die Alchimie, bey welcherer durch Zerfpringung einer glâfernen Flastheum A. 1647. den Tod crhôlte. DomeniciP. ;. p. 6y.
Gpinello, gcbohren zu Arezzo A. r; 28.Lernte bey Jacob Casscntino, welchen ervor dem zo. Jahr seines Altérs schr weitûbertraf. Er gab seinen Heiligen und Ma-rienbildern so schbne Gesichts - Minen, da§sie Liebe und Andacht erwcckten. Ar-beitete seine Wcrke mit grossem Fleisi undZierlichkeit aus, war auch fertig und leichtin Fûhrung des Pinftls. Als er in berDom-Kirche zu Arezzo den Sturz Lucifersmahlen sollte, gab er sich alle Mûhe, diescnauf das hàtzljchste vorzustellen; von scincrEindildungstraft crhjtzt, bildete er sich in:Schlaf den Satan in drohendcr Gestaltvor, wodurch er in solchcs Ochrecken ge-neth, datz er wcnige Tagc hernach, wiewohlin dem 92. Jahr seines Altérs starb, undin der Augustincr-Kirche bcgraben wnrde.Vasari P. 1. p. 212. G.
SpineUo (Forzone di), des obigen Sohn;lernte bey Clone. Er war eiu vortreflicherZeichner und bcrûhmkcr Schmclz - Mahler,wie man solches an dem bischbflichen Hutund Stabe zu Arezzo sehen tan, an wclcheinsich sehr schbne Zierathen von dicser Arbeitbefinden. Viel andre historische «Ltncke ver-ferrigte er sûr die P. P. della Vernia.Vasari P. 1. p. i;8. G.
Spinello ( Parri d. i. Casparus ), lerntebey seinem Baker Spiikello, und bey Lau»
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rentius Ghiberti. Er mahlte zierliche undwohlgezeichnete Figuren, wnsite auch dicselbehcsser zu verkurzcn als andre Mahler seinerZelt. Ardertete an vielen Orten seiner Ge-durls-Stadt, wv man einige andâchtigeMaricn - Bilder von seiner Hand sieht. Erhatle mit einigcn Verwandten Streithândel,von diesel» lvnrde er eines Tags angegriffen,und obivohl er in Zeltcn Hiif eriangre, gc-ricth er doch in cincn so grosscn und anhal-tcnden Lcheecken, datz er sinth der Zeitalle seine figure» mit dicser Leidenschaft ge-rûhrt, vorstcllte. Er ledte um A. 1400.starb in dem ;6. Jahr seines Altérs, undtvlirde bey seinem Baker begraben. BottariP. i. p. 229. G.
Spillga ( Alphonsus ), einer der bestcnSchtster des Soljmena; >var nicht allein inder Coloril, sondern auch m Erfindiingìveilláufriger historischer Eompositionen >vohlerfahren. Er ardcilele sieben Jahre zu Ge-nua, und lcbte um A. 1740. zu Neapolisseiner Gebnrls-Stadt. Domemci P. p. 721.
Svlano (Joh. Thonias), von Bitonlo;lernte bey Andréas da Saierno oder I. Phi-lipp Criscuolo. Von diesem Kûnsiter siehtniai» verschledene sicitzige Gemâhlde in einige»Kirchen zu Neapolis. Domcnic» P. 2. p. 152.
Spranger sBartholomaus), gcbohren zuAntwcrpen A. 1546. Lernte zu Harlembey Johanu Mandyn, nach desscn Tod beyFranz Mostaert und bey Cornélius van Da-len. Nach ausgestandncn Lchrjahren gicnger A. 156;. m Frantreich, und von da mItalien. Er arbcitete zu Rom sûr den Car-dinal Farncse, und inahlte in seinem Land-Pallaste Caprarola sehr schbne Laiibschastenauf frischcn Mortel. Von diesem Gonnerivurdc er Pabst Pins dem V. vorgestelst, berihn zu seinem Mahler erncnnte, und ihmeine Wohnung auf dem Belvcder eulràumcnlietz, daselbst mahlte er das letzte Gcrichtauf eine Kupftrplatte von séchs Schuheii inder Hbhe; in diesem Gemâhlde zehlt lnanzoo. Kopfe, gleichwohl arbcitete er nichtlanger aïs 14. Monath daran, und dienetsolches zu Auszierung des Grabmahls be,melten Pabsts. Nach desscn Tod verfcrtigteer noch verschiedene Gemâhlde sûr die Kir-che>» z»i Rom. Kam darauf A. *57?- in
kayser.