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[Band 1]
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St

ten eines Uaudius Stella gedacht wird. leComte P. p. 120.

Grella (Franciscus), gebohren nu Lion A.1603. forme bey stincm Bruder Jacob,dem er aoer iu der Kunst nicht gleich kam,vdivoh! er lange Zeit zu Rom studiel hatte.le Comte gedenkt P. 3. p. 88. zweycr Kir-chen - Gemâhldcn von semer Hand , wclcheaber in bm heutigcn Beschreibungen vonden ôffentlrchen Mahlereycn zu Paris nichtmehr genamstt werdcn. Er starb A. 1647.

Stella (Jacobus), gebohren zu Lion A.

Sein Bâter Franciscus, ein Mahleraus Flandern , starb um A. i6c-;. Jacobkam in seinein 20. Iahr aïs ein wohlgeûbterZnchner in Italien, wv er sich aïs ein sol-cher an dem Hofe des Grosi-Herzogs Cosinusbekannt machte, bey den prâchtigen Zurà-stungen auf die Hochzeit des Erbprinzen ar-beitete , und fur seine Bemuhung wohl be-lobnt wurde, indem man ihn in ber Pensionund Wohnung dem Jacob Callot gleich hielt.Nach einem siebenjahrigen Aufenthalt gienger gen Rom, und studirte dastlbst eilf Jahrenach den antickcn Statûen und den Ge-mahlden Raphaels, wodurch er sich einenguten Geschmack angewôhnte, vieleGemàhl-de die nachher in Kupfer gestochen wurden,verfertigte, und sich dastlbst in Ansthen sttzte.Er reiste darauf gen Paris, wo er ein kô-nigliches Jahrgelt famt einer Wohnung inden Gallcrien des Louvre erhielt. «seineArbeit wurde fo fchôn befnnden, ba§ ihn derKônig mit dem S. Michacls-Orden bcehr-te: Biele seiner Werken kamen in Spanicn,und er arbeitete fur viele Kirchen und Pri-vat-Pcrfonen zu Paris und zu Lion, vcrfer-tigte auch eine grosse Menge Zeichnungen furdie Kupferstecher. Starb A. 1637. SeineManier zu mahlcn war angenehm und wohlausgearbeitct, er suchte bestàndlg den Pous-sin nachzuahine» , daher siud seine Kinder-und Hirtenfpiele, seine Perspective und Ar-chitecture,, sehr schon: Seine Zcichnung istrichtig, ob er gleich die Natur wentg zuRathe zog, seine Fârbung ist practisch undrtwas zu rothlicht. Ma» wurde seine Wer-ke hôher schâtze», wann sie mehr belcbt wâ-rcu, sie sind aber gen,einigllch seinein eignenCharacter gemâtz, nâmlich kalt und matt.Argmsville P. ». p. »;6.

St ;ry

Stella (Jacobus), von Brescia; kamun-ter der Rcgierung Pabst Grcgorius des XIN.nach Rom, und arbeitete neben andernKunst-lern in der vaticanischen Bibliothck und Gal-lerte, an der H. Trepve, und der Grego-rianischen Capelle sowohl in Mugiv als inGemàhlden. Er wurde ôfterê von andernMahlern zu ihren Werken bcrufen, indemer alle Theile der Kunst vcrstund, und einegrosse ìlebung und Fcrtigkeit besatz. End-lich kehrre er in sein Baterland zurûcke, undstarb dastlbst in dem 8t. Iahr seines Altérs,einen Sohn Ludovicus hinterlassend, wel-chcr in grotz- und kleincn Portraiten vielenRuhm crlangte. Guarienti p. 223.

Stella (Vincentius), Mahler von Brei-cia; war tinter den Mitgliedern der Acadé-mie «s. Lucas zu Rom cingeschrieben. Gua-ricnti p. 485.

Stern (Jgnatius), ein Mahler aus Bayer»;zu Rom hietz er Stella. Er vvllendete da-stlbst A. 17; 1. die Frcsco- Gemáhlde in derKirche S. Johann vo» Lateran, ivclche Jo-hann Odasi angcfangcn hatte. Bon dieserArbeit fàllt Pascoli P. 2. m. 398. kein all-zugt'mstigcs Urtheil. Man sindet auch kci-ne fernere Nachrichten von seinen ubrigenWerken aufgezeichnet, ausgcnommen datzRemy p. 8 t. eines von seinen Stafeley - Ge-mâhlden anzieht, und sein Sterbens-Jahrauf A. 1746. sttzt.

Stcttlcr (Wilhelmus), Mahler und Kup-fcretzer zu Bcrn; lernte in seiner Heimathbey Jacob Wàber, in Zurich bey ConradMeyer und zu Paris bey Pem iungern Jo-seph Werner seinen, Mitburgcr. Er arbei-tete zu Strastburg bey Peter Aubry, wo ermeistcns aus cigncr Erfindung zcichnete, tin-ter welchcn des Sébastian Brands Narren,schiff sich bcfand, und nachher durch CaspnrMerian in Kupfer gcbracht wurde. Fur dengelehrten Carl Patin zcichnete er einen grvflsen Theil seiner herauSgegcbnen Medaillen-Wcrken nach den Originale». Er starb zuBern A. 1708. Etettler war ein gefchickterZeichner, guter Miniatur - Mahler, und inden Gebrâuchcn des Alterthums wohl crfah-ren, er schrieb auch ein Buchlein unker demXitel : Bericht von dem rechten Wege z„ derMahlercy, wclches A. 1707. zu Bern iniz, gedruckt wurde. Futzlj P. ». p. 14».

T f * > Steve