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[Band 1]
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nicht uugleich, lebhaft aber ein wenig schwarz.Allein seine Pinselzàge find nicht so geist-reich aïs jenes. Seine Gemáhlde sind we-gen ihrer Verschiedenheit sehr beliebk. Des»camps P. 2. p. n;.

Dllemann ( Simon Petrus), genanntSchenk; gebohrm zu Bremen A. 1602.Er hielte sich einige Iahre in Italien auf,und wurde daselbst durch seine Landschaflenberàhmt. Ob er gleich diese Art Mahlereyunqeinein wohl verstand , so fand er den-noch mehr Vortheile bey dem Portrait-mahlen; auch hierinne war er glàcklich ,man darf dieselbe neben die Arbeit der be-ràhmtesten Mahler stesten. Zu Mien verfer-tigte er des Kaysers und verschiedener Slan-dès - Personen Bildnisse. Seine Tochtermahlte vortrefliche Blumen und verschiedeneLandschaften mit ungenieinem Fleisi m Was-serfarben Descamps P. 2. p. 70.

CineUi (Tibcrius), gebohrcn zu VcnedigA. i;8y. Lernte bey Johann Canlarinound bey Leander da Ponte-Bassanv/ undwurde unler ihrer Anfuhrung ein derûhmlerMahler, besonders in Portraiten. Als Lud-wig ber Xlll. Kônig in Frankreich einigevon seincn Gemáhlden zu sehen betam , gader scinem Gesandten zu Venedig den Befehl,ihn nach Paris einzuladcn, und zum Ritlerdes S. Michael-Ordens zu machen , wclchcsauch der eingestreulen Hindcrniffe seiner Nei-der ungeachtet, geschahe. Uedrigens fuhrteer ein misivergmigtes Leben , indem er ge-nothigt war / sich von semer Ehefrau zuscheiden, welches zwychen beyderseits Ver-wandten ernsthaste Otreitigkeiten erweckce ,bis er A. 1641. ièin doses Eheweib durchseinen Tod bcruhigte, da ihm in der KircheS. Canziano ein stattliches Grabmahl aufge-richtet wurde. Ridolfi P. 2. p. 287. G.

Tmti , von Parma ; lernte bey HoratiuSSaniacchlni. Mahlte in einer Capelle derDom-Kirche seines Vaterlands eine Tafelin Oehlfarde», sein Lehrnieister aber mahlteaile daselbst bcfindliche Fresco-Arbeit. Mal-vasia T. r. p. 212. G.

Cinli (Laurentius) , Kupfe rstecher zu Bo-logne; verfertigte unl'K^UBtmi daàâul-blatt zu dem Kràutel 1 Wêy>^L>. Htâcyn,

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thus Ambrofini, welches A. 1666. zu Bo-logne in Druck herauskam. Masinip. 632. G.

Cintoretto (Jacvbus). Lriehe Robusti.

Cisio. Siehe Benvenuto Garofalo.

Citi (Sanctus di Tito), Bauineister undMahler von Borgo S. Sepolcro; kam insemer Iugend nach Florenz, wo er beySébastian da Montecarlo, Angélus Bronzi-no und Baccio Bandtnelli lernte. Er ar-beitete in vielen Srábleii , und zu ieder-manns Vcrgnugen an ôffentlichen L^.cn.Mahlte auch viele Portraite, unter welchenman der H. Maria Magdalena Pazzi vor-zûglich gedenket. Die Gránzen seines Lebensschlossen sich innert die Iahre i;;8. und160;. Tni arbeitete in allerley Preise, da-her sind auch seine Gemáhlde in Ansehungder Eolortt einander sehr ungicich, aber seineZeichnung war jederzeit vollkommen gut.Baldtnucci Sec. 4. P. 2. p. no. G.

Titi (Tiberius), ein wurdiger Sohn desvorgemelren Sanco, welchem wegen einergenauen und sieitzigen Nachahmung der vor-tresiichen Manier seines Vaters alles Lobgcblihrt. Er ward zu Florenz A. 157;. ge-bohren. Arbeitete unter der Aufsicht seinesVaters, und war ihm in seinen Weckcn be-hilsiich 1 vollendete auch die von ihm unvoll-kommen htnterlasine Gemáhlde. Er mahltesehr gutc Portraite, die wegen der Aehn-lichkeit, Lebhasligkeit , naturlichen Stcllun-gen und Ausdrucken in grosser Achtung wa-ren. Fur seine Landes - Herren mahlte erauf kleine Tafeln Geschichle» und Fabeln.Er starb A. 1627. Sein isingerer BruderHoralius, der mit gleich gutem Erfolge zuRom diese Kunst studirt hatte, starb A. 1626.Museo Fiorentino P. 2. p. 121.

Citian. Siehe Vecellt und Aspetti.

Ciziano (Laurentius di), erhielt dicsenBeynanren von seinem Lehrmeister. Mansieht zwar wenig Gemáhlde von semer Arbeit ,werl er m fruher Iugend gestvrben ist, die-se aber zeigen eine ungemeine Fruchtdarkeitseines Geistes an. Ridolfi P. i. p. 204.

Coccagno. Siehe Ealirtus Piazza.

CocquL (Ioh. Ludovicuc), ein vortrefli.cher Portrait-Mahler zu Paris; lernte beyNicolaus Berlin. Kam in die Académie A.

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