Band 
[Band 1]
Seite
1166
JPEG-Download
 

ï7°

schasten mit Figure» und Tbieren, dercrman viele m stinem Vaterland zu schen be-kommt. Er starb A. 1472. und wurde inder Kirche L). Maria novella begraben.Bottari P. 1. p. 204. G.

Vchtervelt (Iohannes), mahlte Couver-sations-Qlàcke nach des Gabriel Mczu Ma-nier , fur dessen Schiller er gehalten wird,in diese» wutzte er Schatlcn und Licht wohlanzubriiigen. Man fleht in Holland vonsemer Arbeit , welche alles Lod vcrbient.van Gool P. 2. p. 488.

Vden (Lucas van) > gcbohrcn zu Animer,pen A. i<;9s. Lernte bey stinem Baker,den er bald âbertraf. Hierauf studirte ernach der Natur, und durchwanderte vonfrûhe Morgens an daS Land mit dem Bley-stift in der Hand, da er die verfchiedeneWûrkungen der Sonne von ihrem Aufgangebis zu. ihrem Niedergange beobachtete-, undsich diese Zeichnungen ln seine»,Werken wohlzu Nutze inachte. Rubens schâtzte seine Ar-beit hoch, half jhm niit gurcm Rathe auf,zierte einige derselben mit angenehmen Figu-re», und lietz ihn verfchiedene seiner histori-schcn Gemâhldcn mit Landschaften aìisstaffi-ren. Seine Arbeit ist einnehmend , in der-selben findet man klare Lûfte und Fernun-gen, vielerley Baume, einen lcichten Pin-sel, welcher seine Baumblàtter belebet. Sei-ne Fárbung isî bald zart bald krâftig. Feinund reitzend in seinen kleinen, keck und mei-sterhaft in seinen grossen Gemâhldcn. Mankan ihn unter die beste Figuren-Mahlcr zâh-len, und er behauptct seinen Platz unter denvornehmjìen Meistern. Er starb nach A.1662. Man Hat verfchiedene Kupferstichevon seiner Hand, die er nach Titian undRubens, auch zum Theil nach seinen eigncnGemâhldcn etzte. Descamps P. 1. p. 4°8. G.

Vdine (Iohannes da). Siche Nanni.

Vdine (Iohi MartinuS da), wurde we-gen seinen fremden Einfâllen, in welchcn erden Pordcnon ubertraf, von seiuem Lehrmei-ster Johann Bellini, Pcllegrmo, und vondem Orte, wo er ffch lange aufgehalten hal-te, da S. Daniels gcnannt, behiclte auchdiese Bcynamen bis an seinen Tod. Mansiehet in den Gegenden der Stadt FurloGemàhlde von gutem Geschmacke, welche

Vt

diestr Kl'mstler verfertigte. Er hielt einezahlreiche Qchule. Basari P. v. >8;. G.veber (Laurentius). Siche Wcber.vecchi (Iohannes de), gcbohren zu Bor-go S. Sepolcro A. is44. Lernte bey Ra-phaël dal Colle. Er arbeitcte mil TaddeusZlicchcro fur den Cardinal Farnese in demPallaste Caprarola. Mahlte auch in ver,schicdenen Kirchen zu Roin lveitlàuftige Wer.ke mit grosser und starter Manier und guterFârbung sowohl in Ochl - als in Frcsco-Far,ben, wie man solches an der Gesti-ichte desH. Laurentius in der Kirche S. Damas»siehet. Ferner verfertigte er Cartons sur ei-nige Musiiv-Wcrke, bcsonders fur den vati-canischen Pallast. Er starb zu Rom in gu-tem Ansthen A. 1614. und hinterlietz einenSohn Casvarus, einen geschickten Baumei,ster. Baglioni p. 12 l. G.

vecchia (Petrus dclla), gcbohren zu Be-nedig A. .405. Lernte bey Alerander Va-rotari. wurde durch vicie Gemàhlde ,welche er nach dem Geschmacke des Giorgio»verfertigte, bcrûhmt, und hatte eine glûckli-che Hand in Ausbesserung alter und ver-dorbner Gemâhlden, daher er nach einigerMeynung obigen Bcynamen bekam. Erstarb A. 1678. und wurde in der S. Mar-cus-Kirche, ivelche er mit seinen Zeichnungenzu dasiger Mutziv-Arbeit auszieren half, mitgrosser Pracht begraben. Bassaglia. G.

vecchietti ( Laurentius ) , Goldschmied,Bildhauer und Mahler von Siena. Eeverfertigte meistcns Giesser-Arbeit, welche erso zierlich und nett ausarbeitete, datz er sichmit Sacraments - Gehâusen und Figuren ei-nen grossen Namen erwarb. Er siorirte umA. 1482. Basari P. 2. p. 411. G.

vecchio (Francisais), gcnannt da i Librr,von Bcrona gebûrtig. Ehe die gedruckteBûcher allgemein waren, machte er sich mitSchriften, welche er mit Minialur-Gemàhl,den auszierte, beràhmt, und bekam von die,str Arbeit obbemeldten, Beynamcn. Er ar-beitete um A. 147». sûr viele Kirchen, Klô-ster rc. Pozzo p. 41. G.

vecchio (Hieconymus), gcbohren zu Be-rona A. 1474. Lernte bey stinem BakerFrancisais eine so sertige Manier zu zeichnen,datz er m stinem 16 , Iahre ein Gemâhld,

diê