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Stûck von stiner Hand. Er lebte um A.,5 }-o. Destamps P. 1. p. 96.

vergh (Franciscus). «Liehe Ferg.

Veryaast (Arthus). S. G. vander Kuyl.

verhaegt ( Totnas ) , gebohren zu Ant-wcrpen A. 1566. War ein vorlrefiicherLandschaften-Mahler, er bedicnte sich in den-stlben ciner ganz eignen Manier, und wutztedurch eiiie grândliche Kcntnisi ber Luft- Per-spective seine Gegenstànde ungemein zu ver-grôssern. Zerfallne Gebânde und Bergedienten ihm sehr wohl seine Grànde zuuntcrscheiden. Seine Baume haben eineauserlcsene und natàrliche Gcstalt. Ailes istin seinen Gemàhlden ûbereinstimmcnd undeinnehmend. Er reisite in Italien, wo derGrosi - Herzog zu Flore»; viel von stinerKunst hielt. Rom selbst bewunderie seinGemâhlde von dcm Thurne zu Babel/ wel-ches er zum drilten oder viertenmahl wie-dcrholte. Eincs davon siehet man in derSladt Lierre / in welcbcs Franck die Figu-re» mahlte. Verhaegt sttzte sich nach stinerZurûckkunst aus Italien zu Antwerpen/ undstarb daselbst A. r6;i. Destamps P. i.p. 2;i. G>

verheyden ( Matthàus ) / gebohren zuBreda A. 1700. Verlohr seinen Vater Pe-trus Franciscus in dem eilften Iahre seinesAltérs/ und wurde von Heinrich Carré inder Mahler - Kunst unterwiesen. InHaagbesuchte er die Académie und die Kânstlersthr fleitzig/ unter welcheu ihm vornehmlichAugustin Terwesten , und der Ritter vanMoor allen môglichcn Vorschub zu Fort-sttznng stiner Kunst thatcn. Er mahlte vor-trefliche Portraite stirstlichcr und andrerdornehmen Standcs - Personen , unter wel-chen er viele in Lebensgrôsse und ganzerStatur vorstellte; ingleichen Historien/ Sinn-bilder und moderne Cabinet - Stucke/ vondencn einige aus dem Rathhause in Haagzu sthen sind. van Gool P. 2. p. 278.

verheydcn (Petrus Franciscus)/ gebvh-ren in Haag A. 1657. Lcrnte bey JacobRomans/ und wurde ein sehr guter Bild-hauer. Er arbeitete ncbst andern Kunstlernan den Bildern und Verzierungen der Tri-umpf-Bogen/ ivelchc Kônig Milhclm dem III.bey stinem Einzuge iu Haag A. 1691, ju

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Ehren ausgerichtet wurden; zierte auch mitMilhclm le Cocq einem geschicktcn Bstdhauerden koniglichen Pallast zu Breda. Wâh-render Zeit dasi er ncben einigen gutenMahlern arbeitere/ forschte er ihre Manierdie^ Farben zu behandcln so genau aus ,datz er einen Versuch von dieser Kunst mach-Ui welcher durchgchends bewunbert wurde/daher er Lust bekam , diese mit Beyscitsle-gung des Meissels fortzusetzen. Er copirteaus den Gemàhlden des Sneyders und Hon-dekoeter allerhand Thiere , und sieng anStucke von zehn Schuhen mit verschiedcnenIagden nach eigner Erfindung zu verfcrti-gen/ in diesen findet man ein ungemeinesFeuer , und grosse Fertigkeit des Pinsels /besonders wutzte er die Federn , Haare rc.mit arosser Leichtigkeit und Naturlichkeitvorzustellen. Er starb A. 1711. und hinter-liesi zwey Sôhne/ die er in seinen Kûnstenunterwiesen halte/ der altéré/ ein Mahlerund Bildhauer starb A. 1716. Der zweyteMattháus wird in einem besoudern Artickulangefuhrt. Destamps P. 3. p. 364.

verhoeck (Gisberlus)/ gebohren zu Bo-degrave A. 1644. Lernte bey stinem Bru-der Peter und bey Adam Pynaker. Erahmte den Bourguignon in Feldschlachtennach/ wie man solches aus verschiedcnenZeichnungen und Compositionen schliessenkan/ und starb A. 1690. Er halte einenSohn der seines Ohcims Kunst erlernte.Honbrakcn P. 3. p. 188.

verhoeck (Petrus)/ des obigen Bruder;gebohren A. 1633. Lernte zu Gorkum beyJacob van der Ulst das Glas-mahlen/ daabcr diese Kunst ins Abnehmcn gerieth/gieng er acn Amsterdam , und legte sich ausdas Marmor-schildern; er war auch in derDicht-Kunst beràhmt. Petrus starb A. 1702.Hsubrakcn P. 3. p. ig8.

verhuyk (Cornélius ), gebohren zu Rot-terdam A. 1648. Lcrnte bey AbrahamHondius / und mahlte nach stiner Maniergeistreiche Iagden und Thierstûcke. In Romstudirte er unter Jacob Courtois genanntBourguignon das Ba'aillen - mahlen , undgewohnte sich an dessen kecke und starke Ma-nier in der Colorit / riach welcher er einegrosse Menge Werke, welche zu Rom/ Nea-D d d d 2 Pvlis,