Band 
[Band 1]
Seite
1190
JPEG-Download
 

;8s Ve

war in allen Therlen diesir Kunst wohl er-fahren. Ridoifi P. 2. p. 148. G.

Verona (Paulus da ), wird von Vasarian dem Ende der LebcnsbMreibung desRarhae! M Garbo angefuhrt. Er warein vortresticher Figure» - Srickcr, arbeitetenach ben Zeichnungen des bemelten Garbo,und flcntte «m A. 1480. &uavienti.

Veronese. Diefen Namen fûhrten Pau-!ns Caliari, Scipio Cingiaroli, AlexanderTurchi, und Stéphane,§ Zevio.

Verrocchio ( Andréas de ), gebohren ;ttFlorenz A. 1452. Lernte bey Donatello.Er war ein Goldschmied/ Giefter, Bamnei-ster, Mahlcr , Feldmesser , Dchnitzler undTonkunstler. Sein erhabner Verstand brachleibn in den Bcsttz aller dieftr Wissenschaftenund Kûnstc 1 um welcher wille» er von sovlelen Pábsten/ Konigen und Fàrsten bcaehrtwurde. Er stard zu Vcnedig A. 1488. daLaurenlius di Ccedi sein Schiller seinenLeichnam nach Florenz fuhrtc, und in derKirche S. Ambrostus mit allen Ehrenbezeu-gungen bestatten lietz. Verrocchio wutzre dieAehnlichkeit semer Gegenstânde wohl zu tref-fcn , und brachle das Abformen der Gestch-ter von lebcndigen und tvdten Personen inWachs und Gips in Schwang, woraus erPortraite verfertigte; ivobey zu erinnern ist,datz Lvststratus, ein anticker Bildhauer, furden Erfinder dieftr Kunst gehalten wird.Seine Pinselstriche stnd fthr hart , und erhalle eine schlechte Kentnitz von der Colorit,aber er besatz die Zeichnung vollkommenwohl/ und gab seinen Kôpfen zierliche undangcnehme Minen. Bottari P. i. p. 4?6. G.Eincs Thomas dcl Verrocchio welcher miterdes Vasari Aufstcht in dem grotzherzoglichenPallaste;u Florenz arbeitete , gedenket dieftrletzlcre P. unter den Mitgliedern der,flo-rentinischen Académie. Und Bvrghini fûhrtBaptista del Verrocchio einen Mahler an,welcher A. iç6;. zu Florenz arbeitete. Let-tcre sutla Pittura rc. P. j. p. 142.

Verschuurmg ( Henricus ), gebohren zuGorcum A. 1627. Lernte bey Theodor Go-vcrz und bey Johann Both zu Utrecht/blieb ftchs Iahre bey ihm/ und gimg dar-auf nach Rom , studirre auf der Académie/teichlrete auch die Statûen, Gebáude und

- Ve

Gárten mit vielem Fleitze nach, ein -leicheSlhat er zu Florenz mid Venedig/ vornehm-lich beffitz er sich, fchone Pferde in vcrschie-denen Otellungen zu mahlen. Auf seinerHeiinreift/ traf er einen seiner Freuude an,der nach Rom wollte , und reitzte wicdermit ihm dahin. Nach drcy Iahren nàmlichA. 1655. kani er in sein Vaterland zuràctc,und mahlte nun weiter nichts als Feld-schlachtcn. A. 1672. gieng er zu der bollàn-dischen Armee/ und mahlte vrdcntiich wasTag sûr Taqe vorstel / Schlachtcn , Angrisse/Sturme , Mârsche rc. allés mit eincr be-wundcrnswurdigen Genauigkeit. Er warbey seinen Mitburgern in so grosscm Anse.hen / datz ste ihn zu ihrcm Burgermcister er-wehlten. Als er A. 1690. den 26. Apriilauf der See fuhr , entstund ein Sturm , iawelchem er ertrinken nmtzte , und ward seinTod von jedermann beiveìnt. Das Eleiiddes Kricges , und das unvcrschàmle Raubenber SoldatM/ warcn die Gegenstânde semermeisten Gcmâhlden. Er halte ein lebhaftesund fertiges Genie , seine Composirionen stndvoller Feuer , vvller Verschicdenhcit / vollerBewegung und Ausdrucke/ auch wutzte erdie Natur fthr wohl nachzuahmen. Des-camps P. 2. p. 397.

Verschuurinq (Wilhelmus ), gebohren zuGorcum A. 16^7. Lernte bey ftinem vor-angezvgnen Vater/ und bey Johann Verko-lic zu Dclfft. Er mahlte gesellschaftliche Zu-sammenkûnfle , welche in gntcr Achtung wa-ren. Man weitz nicht aus was llrsachen erdie Mahlerey nach einiger Zeit verstetz. Des-camps P. z. p. ;68.

Vertanghen (Daniel ), gebohren in Haagum A. >600. Seine Landschaften stnd nachdéni Gcschmacke ftines Lehrmeisters Poelem-burg. Er brachte Bacchns-Feste / badendeNymphen / und verschiedene andrc Auszie-rungen in seinen Gcmâhlden an. DescampSP. 2. p. 29.

Vertova (Francistus) / Goldschmied undBildformer zu Meiland. Verfertigte A.1610. die Lebensgrosse stlberne Statue desH. Carolus Borromâus/ welche die Gold,schmiede in die Dom - Kirche daftlbst setzcnliessen. Siehe F. B. Terre. Latuada.

Verveer