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Geschicklichkeit als in stinen Bcdienungenfolgte. Lochner P. 4. Práfat.
vetti (David de), ein Dcutfcher; mahltesthr schône kleine Figure», und arbeitete inden Ntcderlandcn. Sandrart P. 2. p. 78. G.Vevtfy. Siehe Veith.
Vffenbach (Philippus), Mahler zn Frank-furt am Mann; lernte ben Adam Grimmer,und ahmte in stiner Mahlerey die altedeutfche Meister nach. In der Prediger-Kirche daselbst sieht man auf einem Altaredie Hmunelfarth Christi von stiner Hand,und er bemahlte den Brûcken - Thnrn mitartigen Erfindungen. Sonsten ubte cr stchstark in der Alchimie, und in allerhand nàtz-kichen Wissensthaften. Er starb A. 1640.Sandrart P. i. p. 29;. G.
valoni (Marcus), von Mciland; lerntebey Leonhard da Vince, und mahlte miteiner sthr angenehmen Manier um A. 19°°.$$asm P. 3. p. u. G.
vgolino, von Siena; lernte bey Cima-bue, und behjelte desicn Manier harknàckigerWeist bey, ungeachtet er sahe datz des Giot-to Manier beliebter war. Er mahlte invielen Stádten Italiens, bcstnders zu Flo-renz, wo das andàchtige Bild Madonna delPilastro gcnannt, auf dèm Platze Orsan Mi-chèle von stiner Arbeit ist , und weil soichesnachher viele Wunder wirkte, ist diestr Ortmit vielen Gelûbdeii anqefùílt. Er kani aufein hohcs Aller, und starb A. 1339. Bot-tari P. 1. p. 67. und Giunta p. 13. G.
vgolino (Andréas), genannt Pifano;Bildhauer und Baumeistcr, kam aus dertocfmle des Giotto. Er verfertigte vieleStatue» fur die Kirche <2. Maria del Fio-re, und die metallene Porte» der S. Io-Hanns-Kirche zu Florenz, wclche er A. 1339.vollendete. Nach stincm Angebeu bauteman A. 1337. die S. Iohanns - Kirche juPifa, und fand bey Grabung des Funda-mentes den Sarg des H. Hatto, Bifchofsdiestr Stadt, welchcr 137. Jahre zuvordahin begraben ward. Er arbeitete vcrfchic-denes fur den Herzoa von Athen, damahli-gen Behcrrsther der Stadt Florenz, an Fc-stnngen und Pallàsteu. Zu Venedig verfer-tigte er um A. *320. verfchiedenc Statue»an der Façade der S. Marcus-Kirche, und
das Modell des Zcug-Hausts. Er starbA. 1343. in dem 73. Jahre seines Altérs.Vasari P. i. v. 148. G-
vgolino (Ninus), Bildhauer von Pifa;lernte bey stincm Vater Andréas, und warihm in Verfertiauug dcr obbemelten metalle-nen Porte behilflich. Man findct in denStádten Florenz, Pifa und Neapolis Sta-tue» von stiner Hand, welche eine gewisseZártlichkeit uild eine Verbesserung der vori-gen Manier anzeigen. Er florirte um A.1370. Baldinucci Sec. 2. p. 83. G.
vgolmo ( Thomas ) , genannt Pifano;Bildhauer und Baumeistcr. Zu Vasari Zci-ten hielte man ihn nichl allein fur des An-dréas Orgagna Schûler, sonder» anch surstinen Sohii. Man sichet bcydcr Naincn ineinem Basrelief des Klostecs S. Franciscnszu Pifa , wclches die H. Iungfrau Mariancbst andern Heiligen vorstcUt. Von stinerBau-Knnst ist der obéré Theil des Glockcn-Thurns diestr Stadt. Baldinucci Sec. 2.p. 38. G.
Viadana (Andréas da), lernte A. 1378.die Zeichen - und Mahler - Kunst bey Bern-hard Campi zri Cremona, und wurde hierin-ne ein grosser Meister. Lamo p. m. G.
Vianen (Paulus van), trug stinen Bey-namen von einem Dorfe ohnwcil Utrecht;lernte bey stincm Vater, einem beruhmtenGoldschmied das Posiiren in Erde undWachs. Er gieng nach Rom, und vcrfer-tigle sthr pràchtige Arbeit von Gefâsscn, Fi-guren und Historien i» Silber. Wegcn ei-ner falschen und ncidischen Anklage mutzte erviele Monathe in dem Gefângnisse dcr In-quisition aushaltcn. Hernach begab er sichan den kaystrlichcn Hof gen Prag. SernBruder Adam arbeitete in gleicher Kunst.Beyde lcbteu uin A. 1610, SandrartP. í. p. 341. G.
vrani (Dominicus Maria), gcbohren zuBologne 1670. Lernte bey stincm Va-ter Johann, und studirte zu Venedig. Ermahlte mit einer starken Manier , angeneh-mer Fàrbung, und wohl ausgcarbcitctcuUmriffen, sthr gcfástige Wcrke. In stinenEcmahlden bcmerket man eine gute Nach-ahmung der Vîanieren des Guercino undder Carracci, auf diest Weist mahlte cr dw