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und den Stammbaum seines GeschiechtS ver-fertile. Er liebte die Alterthàmer, undgab elliche Bûcher von Medaillen, nebst derSkammtaftlder zwèlfersten rômischm Kay-sern, und fûnfzig Stûcke von den Kleider-trachten aller Nàtionen heraus. Er florirteum A. r;;o. Der Abt von Marottes rech-net sein ganzes Werk auf 289. Stûcke.Vasari. G.
vidmar ( Melchior ), aus Deutschtand;mahlte in der Vchule der Buchhàndler zuVenedig die Anbâtung der Weisen. Bas.saglia.
viera (Franciscus), gebohren zu Lisabonum A. 1700. Lernte die Mahlecey in sti-uem Vaterlande, und zeigte sowohl m diestrKunst als in andern Wissenschaften Probeneines grossen Verstandes und lebhasten Genie.Er gieng mil dem portugiesischen Clesandtennach Rom, wo er mit seiner vortresiichenZcichnung etlichema.hte den Preis in der Aca-démie erlangte. Thate sich auch mit einemGemàhld, in welchem cr die Fabel des Per-ftus vorstchte, sehr hervor. Nach seinerHeimkunft mahlte er mit gutem Ge-schmack in der ìsacristey der Patriarchat-Kirchc die zwôlf Apostel mit zwey Seitcn-Gemâhlden, und nebsr vielen andern Privat-Werken eine Tafet fur die Kirche Mafta,welche durch die Bosheit seirrer Neider weg-geuommen, und eine andre von viel gerin.acrni Werthe an dieser Stall gesetzt wurde.Diese Beleidigung schmerzte ihn, er giengdeswegen twch Madrid, als man aber seineVerdienste erkennen lemte, berief ihn derKônig zurûcke, und erklàrle ihn mit einemansehnlichen Gehalte zu stinem Mahler.Guaricnti p. 20;.
vigarini ( Casparus ), Banmelster vonModena; nach stinen ^eichnungcn wurdeder Masthine»-Saal des koniglichen Pallastesder Thmllerics zu Paris erdaut. Er starbum A. »»b hinterlietz eine» Sohn, derjn gleicher Kunst berûhmt wurde. Brice.
Vighi (Iacobus), von Medicina in dembolognestshcn Gebieih; là um A. 1567.und war Hof-Mahler bey Phiichert EnianuelHerzog von e^avoyen, >velcher,ihm dasSchlvtz Casale Burgone genannt, schenkte.Masini p. 624. G.
vighier (Philibertus), Bildhauer zu Pa-ris; kam in die Acaoemie A. 1681. Gue-rin p.
vlgiu (Antonius da), ein Bildhauer;von seiner Haud steht man die Statue un-scrs Heylandes in der Dom -Kirche zu Mei-.land. Er verftrtigte auch das GrabmahlPabst Pius des V. Torre p. 4°S.
Vignola (Iacobus). Siehe Barozio.
Pignon (Elaudius), gebohren zu £0utiA. 1 î9î* Folgte anfangs des M. U- Car-ravaggio Manier. Die.Stàrke seiner Fàr-bung, und die Fertigkcit mit weicher er av-beitete, gaben ihm vielfàltige Gelegenheit fer.ne Geschtcklichkeil zu zeigen. Damit er aberjedermamr vergnûgcn fonte, gewôhnte er sicheine uoch fettigcre Manier an, woburch eraber vicies vo» der anfànglichen Stârke sei-ner Coioril verlohr. Er halte eine ganz be-sondere Weise stine Farbeu aufzutragen, daer diesclbe ohne Verarbeitnng nebenernandersttzte, und wâhrcndcr Arbert immer mehrereFarben hlnzufugte, so dasi die Obersiáchenseiner Gemâhlden ganz hôckerigt aussehen,und sich seine Manier von allen andern un-tcrscheidet. Da cr sich in seincn Werken sel-.ten ber Natur oder der AlUicken. bediente,sindet man wcder in stinen Erfindungen,noch in stinen Ausdrnckcn etwas besondereo,.noch ausscrordentliches, und wcrden seineGemàhlde von den Kunstverstândigen weniggcachtet. Er wurde in Kcntnitz der Manie-ren, und der Preise der Gemàhlde vielsaltigzu Rathe, gezogen. Starb A. 1670. Vonstinen Sôhnen wurdcn Cornélius md Phi-lippus bckant, der lctzrcre mahlte Portraite,kam in die Académie A. 1687. und starbA. -710. in dem 67. Iahre seines Allers,de Piles p. 491. G.
vlgri (S. Calharina Vigiclarice), gcboh»ren zu Bologne A. mi. Fûhrte den Or-den von S. Clara, wclchcn sie gcstiflct halte,in dem dastgcn Kloster Corpus Dona i ge-nannt , ein. Sie war eine sehr istixiac Mi-uiatur - und Orhlfarbeu-Mahterin. Uaierdcncn Gemâhlden welche von lhr gezclgctwcrden,. ist das Bildnisi des Kmdiems Jé-sus, welches noch heut zu Tage den Kran-ken zum Knsse g^reicht wird, unï> dem vicieihre Wiàgenesung zusthreiben. Sie starb
A. ^46;.