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Vivarms (Ludovicus), von Murano;lernte bey Andréas da Murano. Man siehtnoch heut zu Tage von seinen Genmhldcn juVenedig, aïs in dcr Oacristey der KircheS. S. Iohanncs und Paulus den Creutz-tragendm Heyland, welchcs er A. 1414.verfcrtigte rc. Ridolfi P. i. p. 20. G.
Viviani (Antonius), gcnannt Sordo d'Ur-bino, weil er von dcr Feuchtigkcit des Mor-tels bey dem Fresco - mahlen sein Gehbrmcistens verlchr. Er lernte bey FriedrichBarozio. >Leine fertile und schône Maniergeficle Pabst Sirtus dem V. so wohl, dajjer ihn in dcr vaticanischcn Bibliothec , andcr H. Treppe, in dem Pallaste bey < 0 .Maria maggiore rc. arbciten lretz. Er wurdesehr alt, und starb A. 1616. Baglionip. 97. G.
viviani - Bodozzo (Nicolans), Perspec-tiv-Mahler von Neapolis; wurde A. 1682.in die Académie zu Paris ansgenommen. Erstarb zn Gcnua A. 169;. in dem 4;. Iahreseines Altérs. Guerin p. 109.
Viviani (Octavius), ivurde zu Brestianrit seinen persvectivischen und Ornament-Mahlcreycn wclche man in der Kirche S.Francisais und an andcrn Orlen sieht, sehrberûhmt. Er lcrnte bey Thomas Sandrini.Avcroldi p. 91. G.
Vivien ( Iosephus ), gebohren zu LionA. 1657. Lernte bey Carl le Brun. DcrChurfûrst Maximilian Emanuel in Bayernnahm ihn zu seinem ersten Hof-Mahlcr an,rr verfertigke sein hlstorischcs Portrait inganzcr Statur wclches Johann Audran sehrwohl in Kuvfer brachte. Zu seiucr Zeitwar er cincr der besten Pastcl-Farbcn-Mah-lcr. In seinen Gemàhldcn findet man cinegeschlckte Nachahmung der Natnr. Er wutztedie Aehnlichkeit und dm Character in seinenPortraitcn wohl auszudrucken. In seinen histo-rifchcn Bstdniffen bewundcrt man die Frucht-barkcit und Schônheit semer Einbildungs-kraft, indem er die Historie, die Fabei unddie Allégorie in seinen Compositionen geschick-lich anbrachte. Er starb zu Bonn in Dien-stm des Churfnrsten vou Côlln A. 17;;.Argensville P. ;. p. 284. G.
Vivier (N. N. du), gebohren zu LûltichA. 16x7. Ward m dle Mahler- Académie
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zu Paris ausgenommen A. 1718. und starbdaselbst A. 1761. Dieser weltbcrûhmte Mc-dailleur zeichucte mit ciner bewnndernswûr-digen Fcstigkcit, und alle seine Stûcke zen-gen von seinem Fleisse und nettcr Ausarbei-tìing. Unter dcr grosscn Anzahl sciner Mé-daillons benierket man aïs die vornchmstcn:Den Sturz Lucifcrs, die Krdnung KônigLudwig des XV., die kônigliche Ritter-Sta-tue auf dem Platze zu Bourdeaux, CzaarPeter den l., uud die Bildnisse seines Kô-nigs in verschiedenen Grosscn, durch dercneine er A. 17;?. eine Pension crhiclt. Seldstseine letztern Werke geben den jugendlichcnnichts nach. Der Stahl schien unter seinemGrabstichel so diegsani zu seyn, als dasWachs bey der Posiir - Arbcit. Einer scinerSôhncn arbeitcte mit vielcr Gcschicklichkcit mseines Vaters Kunst. Mercure de France.
Vizani (Marcus Aurelius), cin sehr ge-schicktcr Bildhauer m Basrelief, vcrscrligteauch vortrefliche Portraite in Wachs. Erflorirtc um A. 1600. Er arbeitcte und starb zuMeiland. Masini p. 6)4. G.
VIerick (Petrus), gebohren zu Courtray'A. i;;9. Lcrnte bey Wilhelm ^nellaertund bey Carl van Jpcrn. Nach einigerZeit, welche er mit geringer Arbcit zuge-bracht hatte, kam er nach Antwcrpen, woer unter Jacob Floris arbeitele. Daraufgieng er in Italien, hielte sich vornehmlichzu Venedig ans, und besnchte TintorelsSchule: Dieser bewunderte seine Manier,und trachtete ihn durch eine Hcyrath mitsciner Tochrcr bcy sich zu bchaltcn; alleinlllerick wollte seine Kunst auch an andcrnOrten vcrbesscrn, er rcitzte dcswcgcn nachRom und Neapolis, und zcichnele alle merk-wûrdige Gcgcnden mit dcr Feder nach. Ermahlte zu Rom cinige historische Stûcke,uud staffirte verschiedene Landschaften desHicronymus Muziano mit Figure». Endlichkam er in sein Vatcrland zurucke, und mahl-te nach Tintvrcts Manier, war auch in derArchitectur und Perspectiv wohl erfahren.Er starb zu Tvurnay A. iz«r. DescanìpsP. 1. p. j 61. G-
Vleughrl (Nicolaus), Mahler von Ant-werpeu; lernte bey seinem Vater Philipp,und kan» nach PariS. Er mahlte M keineF f f f aiìdre