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Voys (Ary d. i. Henricus de), gcbohrenzu Leyden A. 1641. Lernte bey NicolausKnupscr und bey Adrian van den Tcmpcl.Er wehlte sich in seincr Arbeit einc ganzcigne Manier, und siudirte anfangS schrfleitzig , erhiclt anch den Ruhin eines geschick-ten Mahlcrs. Eine reiche Heyrath bewogihn, stlne Arbeit beystits zu lcgcn, und ge-wohnte ihn an ein wollustiges Leben , da erabcr den Mangel einbrechèn sah, kehrte crwicder zu seincr vorigcn Kunst, und arbei-tcte zur Verwundrung der Kenner nach cinerZeit von 1;. Iahren, die er im Mûsiiggangzugebracht halte, mit eben so vicier Geschick-iichkeil aïs zuvor. Er mahlte mit gulemErfolge Landschasten und Historien. SeineZeichnung ist richtig, seine Fârbung sehrgut , und seine Compositionen geistreich.Bald ahmte cr Poelemburg, bald Brouwer,bald Tcnicr nach, und thate solches mit vie-lcm Verstanke. Man haitek ihn fur einender bestcn hollândischcn Mahler. DescampsP. p. 118.
vranx (Lebastianus). ^Siehe Franck.
vrbain (Fcrdinandus <2.) , ein bcrûhm-tcr Zeichner, Posiircr und Medaillcur ausLothringen. Er arbeilctc lange Zeit untcrder Aufsicht des Johann Hamerani zu Rom,und vcrfcrtigte die Stempel zu vielen gang-baren Mûnzen und Médaillé», in welchenman wohlausgearbcitete Kôpfe und schônchistorische Reverse findet. Er starb daselbstum A. 1720., und hinterliesi seine» Erbenncbst einem rcichen Vcrmôgcn, eine schoneSanimlung von Zcichnungen und Kupfcrsti-chen bcrûhmlcr Meister. Guaricnti p. 166.
Vrbani ( Bartholomâus ) , Mahler zuRom; levure bey Carl Marattl, und be-schricb die Ausbesscrung welche sein Lehr-mcistcr ans pâbstlichem Befehl A. 1702. mitdes Raphacls Gcmâhldcn in den Zimmerndes vaticanischcn Pallastes vornahm, sehrumstándlich. Maratti bedicnle sich bey dicserArbeit nebst bemeltcm Vrbani noch zweyerseiner Schiller, nâmlich Peters de Pictriund Andréas Procaccini zur Beyhilfe. Amideop. 2,7. Michacl Angélus Vrbani, eines Glaê-Mahlcrs von Cortvnna gedcnket Vasari ineinem Briefe an den dasigen Bischoff Hierony-mus Gaddi. Lcttere sulla Pittnra rc. P. ;. p. 177.
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vrbino (Carolus), Mahler von Crema;da er sein Gluck in déni Vaterlande nichtmachcn fonte, bcgab cr sich nach Meiland,arbcitcte viel in GestUschaft des BcrnhardCampi, und starb daselbst in hoheni Altcr.Er mahlte mit eincr angenchmen Ma-nier Historien und Perspective in Ochl - undFresto-Farben; war auch sehr hurtig in dcrZcichnung, und lieblich in dcr Eolorit. Ri-dolfi P. 1. p. 402. G.
vrbino (Francisais da), mahlte in dcmkôniglichcii KIostcr Escurial in Spanicn dasUrthcil Lalonwns. Guaricnti p. 188.
Vrbino ( <2vrdo d'). Siehe AntoniusViviani. ^
Vrbino (Timotheus da). ciehe Vite.vráe (Nicolaus de), ein geschicktcr Land-schaften - und Blumcn-Mahler in Holland.Seine Arbeit wurde wcgen ihrcr Vvrtrcfliet)-kcit sehr bcruhmt rmd gcsucht, ungeachtetseine Perso» fast ictcrmann unbekant war.Er hieng der «Lette dcr Bôhmisten an, undbcgab sich, nm desto vcrborgner zu lcben,von Amsterdam gen Alkmaer, wo er A.1702. starb. Seine Landschaflen sind mit einernatûrlichen Fârbung, und seine Blumen miteinem leichten Pinsel und lebhaftcr Eoloritgemahlt. Descamps P. p. 278.
Vreem (Antonius), ward zu Dortrcchtum A. 1660. gebohren. Er lernte beyGottfried Schalcken, und da er jetzo imBcgriff war fur sich sclbst zu arbeiten, wur-de er in seincn Iûnglings-Iahren A. 1681.zu grosscr Belrnbnisi dercr die seine Talentein der Mahlerey kantcn, durch ben Tod hin-geraft. Houbraken P. p. z84.
Vries (Adrianus de), aus Haag geburtig;versertigtc sehr viel grosse und klcine Bilder inStein, Wachs und Erden, die er her-nach in MetaU gotz. Nach ciner Reise inItalien kam cr gen Prag in kayscrlicheDienste, und nach Rudolph des II. Todnach Augspurg, wo er zwey Brunnen mitzwchmahl^ Lcbensgrossen Figure» von Erztjierte. Sandrart P. 1. p. ;42. G.
vries (Johannes Fredemann de), geboh-ren zu Lcewaerdcn in Friesiland A. 1527.Lernte bey Regner Geeritsen zu Amsterdam.Er wurde nach Antwerpen berufen, um andcn Stegesbogen zn arbeiten, welche aus den
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