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tu Amersfort. Er lebte noch A. 1660, zuUtrecht. Descamps P. 2. p. 212.
wiUaert (.Adam), gebohren m Antwer-pen A. 1577. Die Mahlerey und die Dicht-Kunst unterhiclten wcchsclwcise dicsen Kânst-ler. Mit klcinen Schiffen bedcckle Flâsse,User, Seestàcke, Fischer-Barken, mit gcist-reich und natârlich voxgcstelllen Figuren, wa-ren die gewôhnlichste Gegenstânde seiner vor-trejlichen Arbeit. Er starb zu Utrecht / woer seine Wohnung aufgcschlagcn hatte. Des-camps P. 1. p. 296. G.
wrlle (Ioh. Georgius), ein vortreflicherKupferstccher aus Hessen gebârtig. Er ar-bciiele um A. 17$ o. zu Paris, und verfer-tigte sehr schone Portraite, in welchen mandie Festigkeit und Zierlichkcit seines Gradsti-chcls bcwundcrt / und gab in dieser Ar-bcit den grotzten Meistern seiner-- und dervorhergehenden Zeiten nichts nach. Er brach-tc auch einige historische L-tâckc und halbe Fi-gure» / meisrens nach nicdcriándischen Gentâhl-dcn, mit crstmmlichem Fleisi und allgemei-nem Bcyfall in Knpfcr.
willebort (Thomas)/ genaunt Bosiaert;gebohren zu Bcrg-op-Zoom A. 1613. OhneUnterweisnng, ohne Erfahrung und ohne an-dre Mittel als cine glâckiiche Eiiibildunskraft,verfertigle dieser Kunstler in dem zwoiftcnIahre seines Altérs sein cignes Portrait/ sei-ches bcwog seine EllcrN/ ihn zu Gérard Le-gcrs in die Lchr zu thun, wclchcr ihn baldin den Stand setzte, nntzliche Reisen vorzu-nchme» / und seine Kunsl nach den schôncnMustcrn in Italien zu verbessern. Mil seinervortresiichcu Arbeit crwarb er an einigcn Hv-fen grosse» Reichthum, und kchrte sodann insein Vaterland zurncke; setzte sich zu Antwer-pcn, wo er A. 1649. z»m Director der Aca-démie erwáhlt wurde, und starb daselbst A.i6?6. Dieser Kànstlcr wurde vermuthlichbey einem hôhern Alter alte die ubertroffenhaben / denen er es in seinem Lcben gieichgethan harte. Seine Historien und Porrrai-te tomme» des Vandyk sehr nahe. SeineCoiorit ist sowohl zart als ubereinstimmend,seine Gesimtszàge sind angenehm, seine Zeich-nung ist zjemlich correct, und seine Composi-tivnen stnd voiler Verstand. Man finder seinevornchmste Gemâhidc in dcn Kirchen von Flan-dern und Braband. Descamps P.s. p,?or. G.
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WMems (Marcus)/ gebohren zu Mechelnum A. 1527. Lernte bey Michael Coxcie.Er ubcrtraf alie seine Zeitgenossen in der Ma-nier und Fcrtiakcit historische Gemáhlde zucomponiren. In der Kirche S. Roniboulficht man Judith mit dem Hauvt des Holo-phcrnes und die Enthauptung Johannes desTâufers / da der Acm des i^charfrichters twelcher den Kopf hait/ aus dem ^niâhidehervorzustehen schcinet. Er zeichnete vicl sûrdie Tavezicccr und Glas-Mahler. Starb A.i;6i. Descamps P. 1. p. 138. G.
willingen (Petrus van der), gebohren zuBerg-op-Zoom A. 1607. Mahlte fast nichtsals leblose Gegenstânde. Er wusite gôldne,silbcrne und perlcnmutterne Geschirre styrwohl nachzuahmen. Seine Gemáhlde sindgemttingiich Linnbilder des Todes, Kinderdie Seifenblascn mâche», Todtenkôpfe, nuisitcalischc Instrumente, Bâcher te. Er arbeite-te dieselde mlt Kunst und Fleisi aus. Déficamps P. 2. p. 114.
willinger, zu Berlin; arbeitete in chur-fûrstlichen Dienstcn, und mahlte in Ochl-undFresco-Farbcn nach Vandyks Manier, dane.ben war er ein vortrefljcher Schreibemeister.Sandrart P. 2. p. 77. G.
wilmann (Michael), gebohren zu Ko-nigsberg in Prcutzen A. 1630. Lemte beyseinem Vater .Peter, und âbertraf in dem20. Iahre seines Altérs aile ftine Landcslcutein der Mahiercy von Ochl-und Frcscv-Far-bcn. Er gieug m Holland, Poleu undDeutschland, und aller Orten wnrden seineWerkr zu Ausziernng der Kunst-Cabinetten rc.begehrt. Seine Tochter Anna Eiisabethazog er von Iugend an zu der Zeichen-Kunst,und sie ivurde in gleichcm Grade berâhmt.Sandrart Ed. Lat. p. 393. G.
wilt ( Thomas van der ), ein Portrait-Mahler zu Dclfft; lernte bey Johann Ver-kolic. Hvubratcn P. ;. p. 28;.
winghe»! (Ivas van), gebohren zu Bràfisel A. 1544. Gieng sehr ftûhe in Italien,arbeitete zu Rom bey einem Cardinal, undbtldete wàhrend einem vierjâhrigeu Aufent-halt scinen Geschmack nach den Kunststuckendieser beruhniten Stadt. Bey seiner Zurûck-kunfk ward er des Herzvgs von Parma Hos.Mahler, verlietz abcr um A. r; 84. die Nie-H h h h htt-