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einen grossen Ruhm erlangte. Man wufftekaum dasi er etn Mahlcr wàre, als er Hir-schen - Schweins - und andre Wilde Thicrs-Hatzen verftrtigte. Seine Gemâhlde sindangënehm. Nach der Mode und prâchtiggeklcldete Iâger beyderley Geschlec^ts machendicstlbe sehr reitzend. Seine Fârbung undZeichnung , sonderlich der Pftrde, sind sehrgui, seine Lanbschaftcn voller Abwechslung,die Baume wohl ausgesucht, und die Lûstelicht und voller Dunsi. Er wurde nachEngelland bernfen / >vo er unter andcrn dasPftrd zu dem von Kneller vcrftrtigten Por-trait des Herzogs von L>chomberg mahltc.Er starb zu London A. 1720. Dcscamps
P. v. ii?.
wyck (Thomas), Dieser Kunstler, derum A. 1619. zu Harlcm gebohren wurde,verdient unter die grôsiten Mahler in stinerArt gesetzt zu werdèn. Er mahlte mit einerausnchmenden Geschicklichkeit Seehaftn undGcsiade mit Schiffen und aller darzu gchôri-ger Geràthschaft : Anch ôffentliche Mârkte,welche er mil Seiltânzer-Taschenspieler-undMarktschrcver-Bllhnen zierte. Man Hat eini-ge Gemâhlde von ,jhm, worinne er die Werk-stàtte der Chymistcn mit allem dahin ein-schlagenden Werkzeuge vorstellte. Seine Fâr-bung ist gluend und stark angelegt. Wycketzte einige Kupferstiche, bicse und seine Ge-mâhlde wcrden gesucht, und man glaubt, erhabe einige Zeit in Italien zugebracht. Des-camps P. 2. p. 249. G.
N)>'de (Rogerins van der), gebohren zuBrussel um A. 1480. Er bcflisse sich dieAusdriicke der Lcidensthaft grândlich zu er-lernen, welcheS seine Gemâhlde sehr rûhrendmacht. In dem Raths - Saale der DtadtBrussel sieht man vier historische Stûcke vonseiner Hand, in dcrer cinem stcllte er einensterbenden Vater vor, welcher seinen laster-haften Sohn mit eigner Hand umbringt, einStlick, welches volt lebhafter und starter Aus-drucken ist. Er mahlte auch Portraite vonvielen Standes - Personen, und starb in sci-rien besten Jahren an einer ansteckenden Krank-heitA. 1929. Descamps P. j. p. G.
wynants (Iohannes), soll um A. 1600.ru Harlem gebohren seyn, und wird fur desderûhmten Wouwermans Lehrmeister gehal-
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ten. Obwohl er wegen stiner Kunst in groststm Ansthen stand, sindet man doch bey kei-nem hollândsschen Schriftsieller etwas vonihm aufzezcichnet. Eine leichte und verstân,dige Behandlung des Pinstls, eine ssuteKenntnitz in Anstheilung des Lichts, welchesdie Zusthauer,an sich locket; gluckliche Lagen,und schône Lufte sindet man in seinen Land-schastcn vcrcinigt. Die Figuren in denselbcnhàlt man fur des van Tulden, Ostade,Wouwermann, Lmgelbach, Adrian van derVelde und andrer Arbeit: Glcichwohl mach.te Wynants hieraus ein Geheimnitz, undwollte dafur angesthen seyn , als ob er sieselbst vcrfertigt habe. Argensvillc Ed. r.P. p.
U)Men (Dommicns van), genannt Aes-caniuS; gebohren zu Amsterdam A. 1661.Lernte bey Wilhelm Doudyns. Er that ei-ne Reise nach Rom, wo er sich einige Iahrcaufhielt. Seine Neigung gicng vornehmlichauf moderne Cabinetstucke, in welchen er dieLeidenschasten wohl auszudràcken wutzte. Diein diesem Lexicon unter dem Titul Aescaniusbeschriebene Geniàhlde verftrtigte er sûr denBonavmtura va» Overbeeke zur Erkcnntlich-keit, weil dieser auf ihrer Rûckreise von Romin ihr Vaterland sich dieses Kûnstlers annahm.van Gool P. 2. p. 491.
wytmann (Matthâus) , gebohren zuGorcum um A. 1690. Lernte bey HeinrichVerschmiring und bey Johann Bvlaert zuLeyde». Er copirte des Caspar NetschersWerke, und mahlte aus eigner Erfindungnach dessen Manier. Seine Gemâhlde sindmit angenehmen Landschaften, lvelche er wohlausarbcitete und natûrlich fârbte, geziert.Endlich mahlte er Frnchte und Blumen,worinne er vermuthlich alle seine Kunstge-nossen wurde ì'ibcrtroffen haben, wo ihn derTod nicht in seiner Iugend A. 1689. hinge-rissen hâtte. Seine Werke "erdienen in ihrerArt einen Platz in den besten Kunst-Cabinet-ten. Descamps P. z. p. 264.
X.
Xavery, eines Bildhauers Sohn; gcboh«ren in der Gegend von Antwerpen A. 1697.Mahlte Conversations-Ststcke, Blumen und
Bas-