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entsioh , und da er gezwunaner Weist zurûck-kehrte, bestachen sie die Manrcr , welche ihmden Mortel zubereitensollten, und diese misch-ten Aschen darunker, wordurch sowohl derAnwurf als die Mahlcrey vcrdorden wurde.Endlich starb er daselbst vor Unmuth, und ,mie man insgemein glaubt, von beygebrach-tem Gift A. 1641. Dominichino war jeder-jett mit seiner Kunst beschâftigt, under dach-te derselben, in seinen Mantel eingehûllct, sogar auf der Stratze nach. Mann er eineLeidenschaft vorstellen sollte, suchte er sichselbst zu ciner solchen anzureitzen, und wardalso scin eigncs Modell, welches er vor demSviegcl nachzeichnete: Eine Erfindung, wel-che dem Hannibal Carraccio, der ihn bey ei-neni solchen Anlase unversthens anlraf, schrwohl gefiel. Seine Geschicklichkeit in derBau-Kunst bewog Gregorius den XIII. ihmdie Aussicht ûber die pabsiliche Gebàude an-zuvertrauen. Nichts ist mit mehrerer Ucber-legung behandelt aïs seine Compositionen,daher ihn Poutzin mit Ausnahme den Mah-ler ncnnte. Dieser vortresiiche Kànftler hieltdie Verklârung Christi von Raphaël , die Ab-nehmung vom Creutz, des Daniel Riccia-relli und den H. Hieronymus des Domini-chino sûr die grbtzte Meisterstiicke in der Mah-lerey. Zampieri war in Fresco - Gemáhldenvortreflich, aber seine nieiste Oehlfarben-Stáckesind nicht so schâtzbar, seine Pinselstriche sindjn diesen hart und plump , seine Carnationsalit in das Grave > seine Gewânder sindschlecht gefaltet und von elendem Geschmacke,er vcrstund auch die guten Wûrkungcn vonSchatten und Licht nicht allzuwohl ; aberseine Zeichnung^ist von grosser Manier undcwrect, seine Stcllungen sind wohl gewàhlt,und seine Gesichts - Mine» von bewunderns-wûrdiger Einfalt und Verschiedenheit, denenwcder Zierlichkeit noch edle Ausdrûcke man-geln. Man bewundert in seinen Werken dieAusdrûcke seiner Gegenstánden uberhaupt undderLeidenschaften insbesondere. Veine Land-schaften sind zivar nach der Carracci Ma-nier , aber nicht so leicht. Malvasia T. 2.p. ; 10. G.
Zanardi (Gentilis), Mahlerin zu Bolog-ne ; lernte bey M. A. Franceschini. Co-
pirte aus blosscr Gcdâchtnisi mit einer zartenund angenchmen Manier , mahlte auch auSeiqner Erfindung. Sie hcyrathete.den ge,schickten Ornament-Mahler Sébastian Mon-ci, und beyde starbcn in dem XVIII. Iahr-hundert. Guarienti p. 212.
Zanardi (Ioh. Paulus), der obigen Bra-der; gebohren zu Bologne A. 1658. Lerntebey sèincin Vater Julius. Er mahlte zuVerona Frûchte, Blumen, Thiere, Figurenund Ornamente. Guarienti p. 296.
Zanata (Iosephus), von Meiiand; lcrn-te bey Carl Franciscus Nuvolone. Diesergcschickte Mahlcr arbeitcte um A. 1740. sûroffentliche und Privat-Gebâude seines Vater-landes. Guarienti p. 239.
Zanchi (Antonius), gebohren zu Este in dempaduanlschen Gebiete A. 1639. Lernte beyFranciscus Rusca. Die Stadt Venedig be,sitzt ungemein schône Gcmâhlde von seinerArbeit, insonderhcit die Vchule S. Rochusdie Tafel von der A. 1630. eingerissenen Pest,und eine Geschichte des Lcidens Christi: DieSchule S. Hieronymus deri barmherzigenSamariter und den verlohrnen Sohn, nebstviclen andern, in welchen er seine vortresiicheWissenschaften in der Erfindung, Zicrlich-keit, Colorit und Ausdrûcken zu erkennengab. Guarienti p. 75.
Zanchi ( Iosephus ), des obigen Sohn;mahlte in der Kirche S. Paterniano eineTafel , worauf der Doge mit vieleni Volkeumgeben, und unter diesen auch ves Mah.lers Portrait vorgestellt ist, und an der De-cke der S. Pauls-Kirche die Gcschichlen diè-ses Apostels. Bassaglia.
Zanelli (Syrus), Bildhauer zu Meilaud;vcrftrtigte fur die Capelle V. Johannes Buo-nv/ Erz - Bischofs daselbst, ein Basrelief ,tvelchcs den Einzug dieses Heiligen in dieStadt Bergamo vorstellt. Latuada.
Zanetti (Antonius Maria), ehemals Erasimo genannt; ein grosser Kenncr und Liebha-ber der Kunst zu Venedig. Er lernte in fru-her Iugend die Zeichen-Kunst, und brachtein seinem 14. Iahr einige Kôpfe und Figu-ren in Kupfer, welche er dein beruhmtenenalândischen Arzt Mead zueignete. Sam,
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