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mcíte ein kostbares Cabintt von Bàchem,Klipferstichen, Zeichnungen, anticken geschnit-tenen Steinen rc. Er brachte die fur ver»lohren geachtcte Kunst, nach des Hugo daCarpi Manier, Holzschnitte und Kupferstichevon drey bis viererley Stôcken und Blatte»abzudrucken , wieder ins Aufnehmen , undthat dieftn Kânsten allen môglichen Vvr-schub. Unter scinem Namen ist cinc Samm-lung von anticken geschnittenen Edelsteinenmil des gelehrren Gori Anmerkungen und8o. Knpferstichen : Eine von ihm selbst ge-sammelte Anzahl Handrisse von Francis»cus. Parmesan, die er grbtztentheils selbstnach obgemcldter Manier verfertigte, i»zweven Theilen: Und die Statue» desVorsaals an dcr Bibliothek des Pallastes vonS. Marco, m Druck herausgekommen. Sei-ne vortrefliche Kenntnitz und Erfahrenheit indicsen Kûnstcn erkennct man aus dem Brief-wechsel , welchen er mit verschiedenen Liebha-bern unlerhielt. Jm Iahr 1760. Hat seinNefe, Hcrr Zanetti, Bibliothekarius von S.Marcus, ein neues vortrefliches Werk untersolgendem Titul ans Licht gestellt: Variekitture a freteo 6e principalì Maeítri Vene-ziani ora la prima volta con lc Stampe pub-licate in Venezia. Dominicus Zanetti, einMahler; arbeitete um den Anfang des XVIII.Iahrhunderts an dem churfurstlichen Hofe zuDusseldorf. Lettere sulla Pittura rc. P.p. i;o. rc.

Zan^ara (Josiphus). SieheLonardi.

Zam (Ioh. Baptista), von Bologne;lernte bey I. Andréas Sirani. Er zeichne-te die berûhmte Gemâhlde in dem Hofe desKlosters S. Michèle del Bosco: Die Werkedes Pellegrin Tibaldr; die Gemâhlde desCorreggio und andrer Kûnstler zu Rom undi» Bologne, aus welchen er ein sehr schônesBuch von geetzten Klipferstichen zu verfcrti-gen gedachte, und bereits einige Proben da-von herausgegeben batte, er starb aber zugrotztem Betrâbnifl dcr Liebhaber in dcr Blâ-the seiner Iahreu. Malvasia T. 2. p. 487. G.

Zanimberti ( Philippus ) , gebohren zuBrcscia A. i;8;. Lernte bey Santo Pe-randa, und hielte sich zehn Iahre bey ihm

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atif. Er ward ein geschickter Mahler in klei-ne» Figuren, welche er mit einer lieblichenund natûrlichc» Manier ausarbeitete: Mahlteaber auch ^auf Tâcher und Mauern grossehistorische Vtâcke. Er starb A. i6;6. undhinterlietz einen Sohn Ioh. Baptista, wel-chen er in seiner Kunst unterwieftn hatte.Ridolfi P. 2. p. 282. G.

Zanna (Iohannes), genannt Pizzica, weiler eines Garkochs Sohn war; cin Mahlerzu Rom/ welcher mit Tarquinius da Vi-lerbv, eincm geschickten Ornameut-Mahler,arbeitete. Zanna mahlte Figuren in verschie-dcnen Pallâstcn und Kirchen zu Rom aus fri-schen Mortel. Baglioni p. 159. G.

Zannoni (Antonius), gebohren zu Pa-dua A. 1648. Halle eine so grosse natûr-liche Fâhigkeit zu der Mahlercy, datz er oh-ne Unterweisung anfieng fur die Topfer Fi-guren , Laubwerk rc. aus irdene Gefâsse zumahlen; darnach legte er sich aus die Orna-ment-Mahlcrey, und verfertigte perspectivi-sche Zeichnungen von Architecturen , welcheer nach den besten Scribenten studirt hatte,mahlte auch an verschiedenen Ortcn vortrefli-che Werke von dicser Art in Oehl- und Frcs-co-Farben. Ferner verstand er die KunstMaschinen sûr Schauspiele zu verfertigen.Er lebte noch A. -718. bey vollcn Kràftenzu Verona. Sein âitcrer Sohn Antoniuswurde A. 2664. zu Padua gebohren. Lern-te bey seinem Vater die Ornament - Mahle-rey, bczeigte aber mehrere Ncigung fur dieBau - Kunst, welche er zu Verona zu âbeuvielfàltige Gelcgenheit hatte , und hielt eineSchule, welche nicht allein von de» Bau-meistern, sondern auch von Bildhauern undMahlern stark bcsucht wurde. Der jàngcreSohn Iohannes, gebohren in dem KirchststcleSoligv des Gebiets Trevistr A. -686. lerntevon seiner zartcsten Iugend an die Mahle-rey, und genosse der Unterweisung des I.Baptista Bellotti, wobey er die Académie zuVerona fleiflig bcsuchte. Er mahlte mit grofiscr Fertigkcit fur die Kirchen dieser Stadt inOehl- und Fresco-Farben. Pozzo Addit. p. 9.

Zanotti (Ioh. Petrus Cavazzoni), Secre»tarius der clementinischen Mahler - Académie

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