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[Band 1]
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Fermmgcn stellen uncrmetzliche Wcitm vor.Die Floche» sind mit Hûgeln unlerbrochen,er verstnnd die Austheilung vo» Schattenmib Licht vorrrefllch/ und wehlte die schonsteBaume. Aile diest, in seinen Werken verei-nigte Kunst sollte dem Aiisehen uach wohl ei-nen gûnstigen Blick der Liebhaber vecdienthaben , aber man achtete sie keincs Anschau-ens wûrdig , uni» er mutzle sehen, datz manseinen schônen Gemàhlden , die Arbcit mittel-màtziger jsúnfíícc vorzog. Er etzte darauf inKupfer, aber auch hierinne war er mchcglûcklich, seine Abdrûcke wiirden dcil Wûrz-undButter - Krâmern verkaust. Er erfanbe dieKunst Landschaften mit Farben ans Tâcherabzudrucken, auch dicser ebcn sowohl ausge-sonnene aïs ins Werk gesttzle Versuch fandseinen BeysaU. Endlich verfertigte er mitgcosscr Miche und Fleitz eine schr schôneLandschaft in Kupfer, und both die Blatteemem Kunsthândler zum Berkauf a» ; allcindieser >var so unvcrschámt und wollte ihmniehr nicht aïs den Prêts des Kiipfcrs bezah-lcn, gab ihm auch Spottsweist den Rath,aus seinen gectzten Kuvftrblatlen Rauchta-backs-Doscn verfertigcn zu lassen. Zcgersvor Unmuth ganz rasend nahin die Kupfer-blatte zu sich, und fagte itn Zorn, ein iederAbdruck sollte mit der Zeit mchr Ducate»kosten, als der Kunsthândler ihm sûr dieBlatte anerboten habe. Diest Vorsagungtraf richtig ein: Ieder Abdruck wurde nachdes Kûnstlers Tode mit 16. Ducale» bczahlt,demi er hatte imr wentge Stlicke davonabzichen lassen, und die Knpferblatte umn'itzgemacht. Dieser uuglûckljche Mann vcrlohrallcn Mnth, und da er die Unbill sciucrZeitgenossen nicht ertragen tonte, ergab ersich deur Weine so >ehr, bafi man ihn sinlhdieser Zeit nie anders als deraustht ancras.In diestm Zustande fiel er in seinem Hansedie Treppe hinunter/ und verlohr also seinungluckliches Lebcn nach wenigen Stunden.Descamps P. 2. p. 257.

Zehnder (Ludovicus), von Ver» ; lerntebey dem àltern Joseph Werner, dey CasparVeutler einem geschicktcn Landsthaften-Mah-ier zu Sekingcn , und zu Paris bey dem

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-migcrn Werner. Hier stand er in ko-niglichen Diensten, und brachte die Fcld-schlachten Alexander des Grossen nach leBrun in klcine Miniatur - Stucke. Einigevcrdrictzliche Hàndel, die er wegen rûck-stsnbigcr Bezahlung stiner Arbcit errcgte,brachten ihn in Unglûck, eines Tagcs wurdeer vhne vorhergegàngene Krankhcit in sci-ncm Zimmer zu Paris tod gefunden. DieserKûnstler wutzte die Manier seines lctztenLehrmeisters schr genau nachzuahlnen. FutzhP. 2. p. 166. und 177.

Zelotti (Ioh. Baptcha), gebohren zu Ve-rona uin A. Lernte bey Anton B^r-

dile , und ahmle den Paul Veronese nach.Er war schr reich in fremdcn Gedanken undseltsamen Einfâllen, insonderhett ruhmt manseine Fresco-Geniàhlde, ili welchen er ernerder besten Kûnstler stiner Zeit wurde, indemer stibige mit einer zierlichen und glácklichenVîanier ausfûhrte, und sich einer so zartenFârbung bedicnte, dafi sie den Oehlfarben-Gemâhldcn gleichcn. Ausscrt einigcn weni-gen Stûcken, welche man in dem Perzvgli-che» Pallaste zu Vcuedig findet, arbcitete ermcistms ausscrt dieser Hauptstadt, hin undwieder aus der Landschaft, woburch er abersich an stinem Zîuhme (weil er hierdurchuubekant blieb) einen mcrklichen Abbruchthat. Sein vornehmstes Werk ist die Gal-lerie des Land - Pallastes Catajo genannt, inwelcher er die Geschichten des edleii HaustsObrzzi in allegorischen Figurcn vorstellte.Zelotti starb in dem 60. Iahre seines Altérs.Ridolfi P. i. p. 349. G.

Zenaie (BernharduS) , von Treviglio;lernte bey VincenliuS Civerclsso. Er ûbtedie Mahlcrey.und Bau-Kunst, und sthriebA. j s 24. ein Buch von diestn Kûnsten,ivelches aber trie in Druck erschien. Unter-hiell auch eine vertraute Freundschaft mitLeonhard da Vmce. Seine Gemáhlde fiir-det man vielfáltig in den Kirchen zu Mei-land. Lomazzo p. 684. G.

Zeno (Donatus), genannt Meister Zeno;Mahler von Vcrona. Zu Rimini findetman ein Gemâhld, welchcs den H. Marti-mis vorstellt, mebst zweym anderu von semer

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