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Agachemerus. Schnitte des SocratesKops ii, einen Carniol. eKosch No. 4.
Aczatopus. Von dieftm Kûnstler findetman'den Kopfeines unbekanten altcn Mannesin einen Beryll qegraben. Stosch No.
?lgelades, Bildhauer zu Argos; fiorirtein dcr 87. Olympiade. Er verfcrtigle dieStatue des Jupiter in Marmor, einige Pfer-de «lis Erzt, und verschiedeue andre Ota-tûen. Iunius. G.
Agefandcr , Bildhauer von Rhodis ; eswird fur seine» Ruhm genug seyn zu sagcn,datz er mit Polyborus und Athenodorus sei-nm Landcsleuthcn , den berûhmten Gruppedes Laocoon und seiner zwey Sôhnen, welchevon eincr Schlange umgebracht wurde», ver-fertigte. Diefts vortrefiiche Stûck ward umA. 1506. tinta dcm Schutte des PallastesKaystr Vespasiaus hervorgegraben, und ste-het dietzmahl in dem pábstlichcn Pallaste,Belveder genannt. Obbemelte Kûnstler lcb-ten in der 88. Olympiade. Iunius. G.
Aglaophon , Mahler von ThasuS; lebtein der 90. Olympiade. Er fttzte zwey seinerGemàhlde zu offentiichcr Schau aus, welcheAlcibiades mit sich nach Athen brachte, indenselben waren die Geschichten dieses Hel-den vorgestellt. Er mahlte auch ein Mutler-pferd , ' wodurch sein Rame sehr berûhmtwurde. Aglaophon, Zeuxis und Apelles wa-ren in ihren Arbeiten sehr ungleich, man kanaber doch nicht sagen, datz einem von diesenetwas in der Kunst gefehlt habe. Iunius. G.
Agoracritus , ein Bildhauer aus der In-sul Paros gebûrlig; ein Schûler des Phi-dias. Stritte zu Athen mit Alcamenes sei-nem Mit-Schûler in Verfertigung einer Ve-nus um den Vorzug. Dieser wurde vondem Volke seinem Mitburger dem Alcame-nes zugesprochen, zwar nicht wcil seine Ar-beit jene ûbertraf, sonder» aus Neide, dader Pôbcl nicht gestatten lvolite datz ein Frcm-der den Sieg davon trng. Agoracritus ver-kaufte seine Venus mit dem Bedinge, datzdieselbe niemahls zu Athen aufqerichtet wer-den sollte, und nennte sie Nemests. ^ Er ver-fertigte unter andern auch die Bildsâulcn deritonischen Minerva und des Jupiter in denTempel dieser Gôttin. Iunius. G.
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Aholiab , ein Mitarbeiter an der israeliti-schen Stistshûtte. Exod. C. ;i. v. 6 . G.
Alcamenes, Bildhauer zu Athen; lerntebey Phidias, und florirte in der 8 ;. Olym-piade. Er arbeitete in Elfenbein und inGold einen Bacchus; in Marmor einenAesculapius, einen Hercules, und einen Cu-pido. Von seinem Streite mit Agoracritus,fiche diesen Titul. Phidias soll selbst dieletzte Hand an seine Venus gclegt haben.Iunius. G.
Alcunachus, ein Mahler von dem zwcy-ten Range. Mahlte den Dioxippus. Junius.G.
Alcimedon, ein Holzschnitzlcr; von dcm-sclben rcdet Virgil in seiner dritten Eclogealso:
.... Zwey Bechcr aus Buchbaum
Von des crhabnen Alcimedons Meiffel, einherrliches Kunststûck!
Lang umschlingt fie in seiner Erhebung einRankcn des Weinstocks
Bleiche Epheu bekleidet die sich durchflech-tende Reben.
Mitten zwey Bilder rc. Junius.G.
Alcisthene, eine Mahlerin. Plinius zeh-let fie unter die besten Kunstlerinnen , undfûhrt einen Dânzer von ibrer Hand an.Iunius.
Alcon, ein Milâer; verfertigte nach deSVirgilius und Ovidius Bericht getricbneAr-beit auf Pocale rc. Iunius.
Alcon, ein Bildhauer; Plinius fuhrt ei-nen aus Eiftn verfertigten Hercules von ihman. Iunius. ^ ,
Alevas, (oïl einer der besten Bildhauergewestn seyn, welche in ihren Werkcn Welt-wcise vorsteiltcn. Iunius.
Alepander, der drille Sohn des Perscus;ein vortreflichcr Kûnstler in gedrcxleter undgetriebner Arbeit. Er lernte diese Kûnste zuRom wo er auch starb. Das undestândigeGlûck erheble den Agatocles einen Hafner aufden kôniglichen Tbron, und erniebrigtediesen Alexander eines Kônigs Sohn so sehr,datz er seine» Unlcrhalt mit Handarbeit suchcnmutzte. Iunius. G.
Alerander. Stellte auf einem Sardomerden Cupidv welcher einen Lôwen bezwingt
nebst