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Grosse, nachdem er den Darius besieget hot-te, lietz sic wieder dahin bringen. Junms.
Anteros. Stcllte den Hercules welcherrinen Ochsen trâgt, in rinrin Chalcedoniervor. Stosch No. y.
Antheimus, Baumeister und Bildhauervon Frallis; arl'eitele A. C. ;;r. zu Con-stanàopel.
Attthermi, zwey Bildhauer Sohn undEnkel des Micciades, aus der Insul Chiogebàrtig; lebten in der 60 . Olympiade. Ei-ner von ihnen vcrfertigte im Scherze dasBildnitz desûbcraus hátzlichcn aber ber-ihmkenDichlers Hiponates, welches er nocv hàssiichcrals die Natur slbst vorsiellte, und ôffentlichaussetzte. Dieser aber râchete ffch durch ein sehrbeissendes Gedicht, àber welches sich Anther-mus zu Tode grâmte. Innius. G.
Anlheus, einen Bildhauer diefts Ramenssttzet Plinius in die Olympiade. Iunius.
Antidotus, ein Sàiûler des Euphranors;Plinius fûhrt einen soldate», einen Flôten-blaser, und einen Kâmpfer von seiner Handgemahlt an. Er soll seine Arbeit sehr fleitzigausgefûhrt haben, daher seine Gemâhlde ingeringer Anzahl zu finden waren, ma» tadeltan denselbcn ein allzurohes Colorit. Wasihn aber am meisten beràhmt machte istdieses, datz er die Ehre halte den vortrefli-chen Nicias in sciner Kunst zu unteriveiscn.Iunius. G.
Antigoiius, ein Bildformrer; verfertig-te lie statue» des Periromenon und des Ty-rannicidas. Er schrieb Bâcher von seinerKunst. Ein Antigonus welchen PliniusL. 3 5. C. io. anfuhrt, scheint ein Mahlergewesen zu seyn. Er schrieb nebst Tenocra-lcs, Polcmon und Hypsicratus von der Mah-lerey, und von Gemâhlden. Iunius. G.
Antimachìdes. Siehe Antistrates.
Antimachus. Stellte in seiner Bildhauer-Arbeitakeliche Frauens-Personen vor. Iunius.
Antiochus, Bildhauer von Illi; von sei-ner Arbcik sichet man in dem Garten Ludo-visi zu Rom cine Pallas , und in dem justi-nianischen Pallaste daselbst einen Rumpf, inwelchem der Rame des Kûnstlers eingegra-ben ist. Dali p. ii 8 . G.
Antipater, war ein in getriebner Arbeitsehr berûhmter Silberschmied. Iunius.
Antiphanes, Bildhauer und Giesser vonArgos; lernte bey Pericletus des PolycletusSohn. Pausanias gedenket eines Pferbesvon Erzt, welchcS ihn beràhmt machte.Iunius. G.
Antiphilus, ein berûhmter Mahler desAller lhums; war von Geburt ein Egyptier,halte aber den Ctesidemus einen griechischenKûnstlcr zum Lchrmcister. Er mahlte zwarnur im Kleinen, Plinius aber rûhmel scinenzarten Pinsel und seine Kunst, sowoh! inVorstcllung niedriger aïs hoher Gegenstànde.Die Vergleichung welche man zwischen ihmund dem Apelles seinem Gegner anstellt, istam unrechten Ort angebracht. Von seinenWerkcn zehlt Plinius eine Hesione, einmAlexandre ^en d>e Gvttin Mincrva mit Wcis-heit und Olàrke begabr. Diese Stûcke stan-den in den vom Augustus erbauten academi-schen Gallerien der Oclavia, und in denGallerien des Philippus einen Bacchus , ei-nen jungen Alexander, einen Hypolitus, denein wilder Ochs crschreckt. Eudiich standnoch zu des Plinius Zeiten ein Cadmus undeine Europa, zwey vortrefliche Stûcke in denpomvejischen Hallen. Durch eine gewiffe Fi-gur, die er in lâcherlicher Kleidung vorstell-te, und seinen Gryllon nannte, gab er ei-ner seltsamen Art von Mahlercy den Namen.Er arbeitete sûr den Ptolvmáus zu Alcxan-dricn. Ein anderer Antiphilus, den Iuniusmit obigcm vcrmischt, war gleichfalls be-ràhmt. Er gedenket eines Knabcn der Feueraublàtzt, einer Werkstatt von Weibern,welche Tapeten wirken, eines Ptolomàusaus der Elephanteu - Iagd, und, welchessein vornehmstes Gemahld soll gewesenseyn, eines Faune» mir einer Pantherhautbekleidct, welcher die Hand vor die Slirnehàlt, um die Augen vor der Sonne zu ver-wahrcn. Iunius. G.
Antiphilus, ein Bildhauer; arbeitete mitMegaclcs und Pothâus an dem carthaginen-sischen Schatzhause, nahe bey Sycion. Innius.
Antiftates, ein Baumeister zu Athen;von welchem Vitruvius meldet, er habe mitCallâschros, Antiniachides und Porinos dasFundament zu einem Tempel des Iupitersgelegt. Iunius.
Antont-