Lehren. <z
Beherrscher dreyer Königreiche, und konn-te nicht schlafen.
Wenn schon dieses alles nicht das wah-re Glück ausmachet, so muß man darausnicht schließen, daß es keines gebe. Manmuß einen andern Weg nehmen, um zudem Glücke zu gelangen; und dieser Wegist nicht unbekannt.
Es ist in allem eine Ordnung, eineGleichförmigkeit, ein Verhältniß, derenVereinigung die Schönheit und die Voll-kommenheit der Dingen ausmacht. DasMeer Mrd nur durch die Winde erregt,die seine Wasser mit Gewalt in Bewegungbringen: wir werden krank, wenn die Ord-nung, mit welcher unser Leib gebildet wor-den, getrennet wird. Ist es nicht auchauf gleiche Art die Ordnung und die Stil-le , die das Glück ausmachet, wie die Um»ordnung lind Unruhe das Unglück? Ichglaube in der That, das Glück entspringeaus der Ordnung unserer Gedanken, undder Ruhe unserer Leidenschaften.
Wie müssen wir aber unsere Gedankenin Ordnung bringen? was verstehet mandurch diese Ordnung in den Gedanken? siebestehet darin, daß wir die Dinge seyenwie sie sind, und nicht wie sie der Pöbelsiehet: denselben keinen Werth geben, biswir sie genau untersucht: und sie in unseremD 3 Kopfe