Band 
Erster Theil.
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gemeinschaftlich, vaterländisch, eingeboren, in Beziehunggesetzt. Minder glücklich scheint mir die Verbindung mit»deuten" (sprechen) zu sein, wiewohl die Sprachgemein-schaft, die man auf diese Art in dem Namen deutsch aus-gedrückt glaubt, so ziemlich das einzige Band ist, welchesdie deutschen Stämme zu einem Volke, ich will nicht sagen,zu einer Nation vereinigt.

An die Stelle der Namen Teutonen und Germa-nen, welche ursprünglich bloß einzelnen Stämmen ange-hörten, wie der erstere den Voreltern der Jüten, derletztere dem Kernstamme der Hermunduren*, auch denersten germanischen lleberrheinern im Nordwesten, wie denTongern**, trat, als die Alamannen eine Zeitlang dieHauptrolle spielten, der Namen Alamannen, und nochheute beißt Deutschland den Franzosen Allemannien.Aucb dieser Namen gereicht uns nicht zur Schande, denn

'' Der „Geograph von Ravenna", ein Schriftsteller auS demachten Jahrhundert, der die ganze damals bekannte Erde beschrieb undsich deshalb schlechthin den Geographen oder Erdbeschreiber, undzwar, weil er aus Navcnna war, „von Ravenna" nannte, sagt aus-drücklich, Thüringen habe trüber Germanien geheißen (Durm-in, guoon»t!<>ui>»s tlormnnla nuiicupstur. !V, 25).

Laeitus berichtet, das Wort Germanien sei neu und erstkürzlich aufgekommen, indem diejenigen, welche zuerst den Rbein über-schritten und die Gallier verdrängt hätten, die jetzigen Lungern, damalsGermanen genannt worden seien. Diese hätten nun. setzt er hinzu, denneu aufgekommenen Namen, nachdem ibn ihr siegreiches Vordringen rumGegenstände des Schreckens gemacht, auf alle hinter ihnen sitzendenStämme übertragen, um diesen Schrecken noch zu vergrößern. (Eer-»>«»iw voonlmlum reoous ol »»per sckckitum. quouinm qui primiKlionum lransßpessj Osllos expuleriut so nunc Duu»r!. lunc(formn»! vornti sirit. (in nslivnis nornen, no» »entis, evnkui.-epnulal»», »l omxos prinium s violoro ok melum. mox elinm nüo iiivoiUo iiomino (fodninni voenrentur. (form. 2.