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schüft der Hunnen stürzte zusammen und verlor die Kraft,sich wieder emporzuheben. 30,000 Hunnen sollen gefallensein. Unter ihnen war Ellak, Attila's ältester und ge-lobtester Sohn, der seinen Tod fand nach tapferer Gegen-wehr, und nach Thaten, die sein Vater mit Lust gesehenbaden würde. Die Hunnen stehen unter den Brüdern desGefallenen, und wußten sich nur an der untern Donauzu behaupten, weil die deutschen Völker weder Veranlas-sung noch Bedürfniß hatten, sie zu verfolgen in so ferneGegenden. Was diese Völker gewollt hatten, das war er-reicht; Erholung mochte Allen nothwendig sein; neue An-griffe waren, wenn auch zu erwarten, nicht zu fürchten.In der That machten die Söbne Attila's noch mehrereVersuche, die deutschen Völker zur Unterwürfigkeit zurück-zubringen ; aber ihre Anstrengung war umsonst. Die schnellerrungene Freiheit wurde von den Deutschen, besondersvon den Gothen, so kräftig als glücklich vertheidigt; die-selben Könige, die für Attila gestritten hatten, kämpftenfür sich selbst wider seine Söhne und schützten das ge-sammte Vaterland gegen die Wuth der asiatischen Horden.Nur an den Ufern des schwarzen Meeres erhielten dieHunnen noch eine Zeit lang ihren Namen, den Keinerachtete und Keiner fürchtete/'* Später machten sie sichunter dem neuen Namen Bulgaren besonders demmorgenländischen Reiche wieder furchtbar, noch furchtbareraber machten sich diesem ihre westlichen Nachbarn, dieOstgothen, die, nun sie wieder Luft und Raum hatten,sich unter ihren mächtigen Fürsten Walemir, Theo-dcmir (Vater Theodorich's des Großen) und Wide-
* H. Luden. Geschichte des teutscben Volkes, Band II. ^eite-M2 ff.