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den eigentlichen Römern und Italienern Spanier, Gallier,Briten, Sicilianer, Cyprer u. s. w., Rhätier, Vindelicier,Noriker, Pannonier, Jllyrier, Dalmatier, Griechen, Asiatenund Afrikaner. Dazu kam noch eine zahllose Masse vonKriegsgefangenen oder Ueberläufern und Söldlingen, dasunaufhörlich im Wachsen begriffene Kontingent der äußer-römischen Nachbarvölker, besonders der Germanen, dienur durch die Donau und den Rhein vom Gebiete derrömischen Weltherrschaft getrennt waren. Der Verfassereiner höchst wahrheitsgetreuen Dichtung in dem trefflichen«Hausbuch für christliche Unterhaltung« (Bd.II. S. 381 ff.),Karl von Vagen, läßt in diesem historischen Gemälde, dasden Titel führt: «Sulamith, eine Episode aus der Geschichteder Eroberung Jerusalems durch die Römer unter demCäsar Titus«, einen in römische Kriegsdienste gekommenenTobn Germaniens, dem er den Namen Flavius gibt, alsosprechen: «O es ist schön im Lande der Germanen, schönund lieb und traut! Deutschland ist der Inbegriff allesTbeuern, das in der Ferne, nach welcher uns die Nimmer-satte Begier nach Neuem gezogen, das Herz erwärmt, uns,die wir unsere Heimat dann erst würdigen, wenn sie unsbeinahe oder ganz verloren ist! Der treue Sinn und dieBiederkeit der Deutschen werden noch zum Sprüchwortewerden. Euch (den Juden) wurde die Lehre unsers Herrnzuerst, dann den Hellenen und hernach den Römern mit-getheilt; bei diesen Völkern wurde der Keim des ewigenBaumes gelegt, der Schmuck seiner Krone entfaltet —feste Wurzel wird er auch jenseits der Alpen schlagenund, ich hoffe, dort die schönsten Früchte zur Reisebringen. Auch dem Rechte und der wahren Völkersreiheitwird stets eine sichere Stätte bei uns bleiben. Mag Romarings den Erdkreis in Ketten schlagen — der Deutsche