Band 
Erster Theil.
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Hörigen hervorgingen, welche wir oben kennen gelernthaben), und der allgemeine Name für solche zins- undkriegspflichtige Leute scheint bei den Germanen der NameLasse (Läte) gewesen zu sein, d, h. Faule, Feige, dielieber Abgaben für ihr Gut zahlten und sich einem Freiennicht ziemlichen Dingen fügten, als von den Waffen leb-ten (die doch in der Regel noch besser nährten, als derPflug). Dieser Name übertrug sich auf die römischen Ein-richtungen , und in den gegen Germanien gewendetenGrenzprovinzen hießen die Bebaun der Zehntfelder viel-fach Isgti, die Felder selbst terra lsstiea (lätisches Land).Später wurden ganze Haufen deutscher Ansiedler (Anfangsvon den Römern, so lange sie noch Herrn des Landeswaren, in der Folge von den Franken, als diese Gallienerobert hatten) in den gallischen Grenzlanden in dieserlätischen Weise angesiedelt." *

Diese Ansiedlung von Deutschen unter Völkern, beidenen das Christenthum, wie namentlich in Gallien undin den Süddonauländern, schon im Laufe der ersten Jahr-hunderte seines Bestehens festen Fuß faßte oder bereits ge-faßt hatte, trug nicht wenig zur Einführung der Germanen-völker in dasselbe bei, und was sie in dieser Beziehungim Kleinen, leistete das Gefolgschaftswesen im Großen.

Dar; stefolglchaskwesen der alten Deutschen.

77. Ursprung, Wesen und Namen der Gefolgschafts-verhältnisse.

Der Germane war mit- seiner Scholle zusammengewach-sen; aber wie der deutsche Sänger** spricht

^ tr.bend. S. 11—13.

E Rückert.