Band 
Erster Theil.
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Namens überhaupt durchglüht, weihten sie, gleich ihren neuenLehrmeistern, den Moslemim, ihr Schwert ihrem Glaubenzum ausschließlichen Eigenthum und gelobten, dasselbehinfort nur noch im Dienste des Herrn und seiner heiligenKirche zu ziehen, in diesem Dienste aber auch in alleTheile der noch ungläubigen Welt, zunächst zu den nochheidnischen Nachbarvölkern, den Friesen, den Sachsen,den Slaven zu tragen und es nicht eher wieder in dieScheide zu stecken, als bis die ganze Erde dem Kreuzeerobert sein würde. O daß die griechischen Völker undderen Kaiser ihre Zuchtmeister eben so zu nützen verstan-den und ihre Herzen, als sie die Stimme des Herrn hör-ten, nicht verhärtet hätten! Die Sarazenen und ihr Wahn-glaube hätten nie festen Fuß im östlichen Europa gefaßt,nicht einmal die asiatische Westküste wäre in ihre Händegefallen und jedenfalls wäre der Gräuel der Verwüstung,der schon 637 in Jerusalem einzog, bald wieder von derheiligen Stätte verschwunden, und die abendländische Chri-stenheit hätte nicht nöthig gehabt, dieselbe in den Kreuz-zügen mit ihrem Märtyrerblute zu düngen, wenigstenswäre dieses kostbare Blut nicht so fruchtlos vergossen wor-den; die osteuropäischen und diewestasiatischen Kirchenwürden noch heute so herrlich blühen, als sie in den erstenJahrhunderten der Kirche geblüht haben. Aber, wie ichoben schon gesagt habe, die eine Hälfte der Welt mußteuntergehen, damit die andere gerettet würde. Das grie-chische Reich gehörte noch der alten Welt an, und dieGermanenvölker fehlten ihm, die es erneuert undverjüngt hätten; sie durchstreiften es bloß verheerend undzerstörend, sie ließen sich nicht bemusternd und begeisternddarin nieder; sie sckürzten bloß den Knoten, die Lösungdesselben, die Entwirrung überließen sie Andern. Diese