Band 
Zweiter Theil.
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kllaviW) am obern Neckar, Rottweil (LriKvbniwse),Rottenburg (Lumlooev«), Zarten (Dnrockrmum) süd-lich von Freiburg im Breisgau u. a. lagen sämmtlich imZehntlande.

Constanz (Oonstantia), erst von Konstantins Chlo-rus, dem Vater Constantin's des Großen, gegründet, Ar-bon (^rdor lslix, später auch ^rboim), Bregenz (kri-xantin), sämmtlich am Bodensee gelegen, Wangen (Vs-wLnia), Kißlegg (OasZilineum) unweit Jßnh, Kempten(Oampoüunnm), Augsburg (^uxusta Vinckeliooruw) amLech, und Chur (Ouria, Ooira) am Rhein im GraubündnerLande, gehörten sämmtlich zu Rhätien, das in einerstes mit der Hauptstadt Chur und ein zweites mitder Hauptstadt Augsburg zerfiel.

2. Die Zenölkerung dieser Rotonieeu und ihreRerühruirg mit dem Christenthum.

Das ganze Reich von den Rheinmündungen bis andie Donauquellen und von da wieder hinab bis an'sschwarze Meer bildete eine ununterbrochene Militärgrenzeund wiinmelte von Soldaten. Die Rheinlinie allein be-setzte schon Augustus mit acht Legionen, wovon vier amNiedergermanien, vier ausObergermanien unddas Zehntland fielen. Eine Legion aber zählte unterden Kaisern mit Einschluß der Hülfstruppen, d. h. aufdem Kriegsfuße, 12500, ohne die Hülfstruppen, d. h. aufdem Friedensfuße, 6830 Mann. Die Grcnzbesatzungenwurden in der Regel auf dem Kriegsfuße erhalten; nurin außerordentlichen Fällen, wenn man sich nicht anderszu helfen wußte, wie bei den Einbrüchen Alarich's undRhadagais' unter Stilicho, wovon im ersten Theile dieRede war, wurden sie auf den Friedensfuß gesetzt oder

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