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es in der Kirche des heiligen Dionysius begraben. Chlo-dobert aber legten sie auf eine Tragbahre, brachten ihnnach Soissons in die Kirche des heiligen Medard, setztenihn am Grabe desselben nieder und thaten viele Gelübdefür seine Genesung. Aber um Mitternacht wurde seinAthem knapp und schwach, und er verschied. Sie begrubenihn in der Kirche der heiligen Märtyrer Crispinus undCrispinianus; und es war ein großes Wehklagen unterallem Volke. König Chilperich aber machte große Geschenkean die Kirchen und bedachte reichlich die Armen. *
Der Böse gab seine Sache jedoch keineswegs verloren;er verstrickte die nach Sühne Schmachtenden nur noch tie-fer, indem er ihre Reue in Rachgier verwandelte und denTod der Lieblinge bösen Künsten zuschrieb, welche derStiefbruder Chlodovech, einer der ältern Söhne Chil-perich's , den ihm Audovera geboren, an ihnen geübthätte. Der Verdächtigte, der sich jedoch in anderer Weiseschwer an seinem Vater versündigt hatte, fiel im Kerkerdurch einen Dolchstoß, den er sich angeblich selbst beige-bracht; und sogar seine Mutter ward getödtet, seine Schwe-ster aber, Basina, in ein Kloster geschickt. Seine älterenBrüder Theodcbert und Merovcch, welch letzterersich gegen seinen Vater empört und wider dessen Willendie verwittwete Königin Brunechilde geheirathet hatte,waren schon früher auf Fredegunde'ns Antrieb ausder Welt geschafft worden, und ein entlaubter Baum standChilperich am Abende seines schuldbeladenen Lebens inder verödeten Welt. Doch er stand nickt mehr lange, seinMaß war voll, er fiel in die Hände des lebendigen Got-tes. Es war im Spätherbste 584. Chilperich, »der
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