Band 
Zweiter Theil.
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Tee; ihm aber werde ich nimmer schaden können, dennick mühte mich seine Netze zu zerreißen, aber es war um-sonst, ich bin überwunden und traure. Stets ist er mitden Waffen des Gebetes bewehrt, und nie wird er vomSchlaf überwältigt. « Als der Erwählte Gottes das der- ^nahm, segnete er sich mit dem Zeichen des Kreuzes undsprach: >, Im Namen Jesu Christi befehle ich euch, ent-weichet aus dieser Gegend und unterfanget euch nichi,irgend Jemandem hier etwas zu Leide zu thun.« Eilendskehrte er an's Gestade zurück und erzählte seinem Meister,was er gehört hatte. Als der Gottesmann Columbannsdas vernahm, berief er durch das gewohnte Zeichen dieBrüder in die Kirche, und während ihr Gebet demüthigzum Herrn emporstieg, vernahm man ein entsetzliches Ge-ben! und Gebrüll, das sich nach den Höhen der Gebirgein immer weitere Entfernung zurückzog, bis es endlichverbalste. ^

Galt durchforschte mit seinen Gefährten Thal undBerg und fand einen Wald zwischen zwei Bächen, eiüeunmuthige Ebene und eine Stätte, die zu Errichtung einerZelle einlud. Im Geiste schon die künftige Wohnungvoraussehend, sprach der Erwählte Gottes, wie einstJakob: »Wahrhaftig, der Herr ist an diesemOrte« (t Mos. 28, 16). Und es begab sich auch hierein großes Wunder, denn der Ort hatte von Schlangengewimmelt, von diesem Tage an zeigte sich keine mehr.

Als nun die Rede auf die Heimkehr aus der Wildnißkam, hieß der Mann Gottes seinen Gefährten Hiltibod nachHause gehen, und sagte, am dritten Tage werde er nach-kommen. Aber der fand diese Rede hart und erwiederte,daß er sich nimmer getraue, ohne ihn seinem Vorgesetztenunter die Augen zu treten. Dessenungeachtet drang der