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schofes Segsn empfangen, zurück in die Abgeschiedenheitseiner Wildniß. Der Bischof folgte ihm mit dem Eiferseiner Liebe und ließ unter andern Beweisen seiner Dank-barkeit seine Diener im Wetteifer mit dem Volke bei demBau der Kirche und der sie umgebenden Zellen für dieBrüder zurück. Er begnügte sich mit zweimal sechs Genossen,und diese fanden es unwürdig, nur in etwas von der vor-geschriebenen Regel abzuweichen.
Columbaws Vermächtniß an Galt.
Eines Sonntags nach Beendigung des Frühgebetes,als sie sich schon wieder zur Ruhe gelegt hatten, rief derMann Gottes bci'm ersten Lichtstrahl des Tages den DiaconMaginald und sprach zu ihm: «Erhebe dich schnell undrüste mich zur Darbringung des heiligen Opfers". Diesererwiederte: «Wie, mein Herr, du willst das heilige Opferdarbringen?" Der Heilige antwortete: «Nach der Nocturndieser Nacht ist mir geoffenbart worden, daß mein LehrerEolumban in dem Herrn entschlafen sei; für seine Ruhewill ich das Opfer darbringen". Sogleich wurde das Zeichengegeben und die heilige Messe für die Seele Columban'sgefeiert, und die versammelrcn Brüder beteten inbrünstig.Hierauf sprach der Mann Gottes zu dem besagten Diacon:«Laß dich die Mühe nicht verdrießen, eile nach Italienund suche dort das Kloster Bobium auf. Daselbst forschefleißig nach Allem, was sich mit meinem Abte zugetragen,merke dir Tag und Stunde und sage es mir dann ungesäumtan". Der Levite erschrack ob dieses Auftrages und sagte, erkenne weder Weg noch Steg. Aber der Erwählte Gottessprach: »Sei getrost, mein Bruder, fürchte dich nicht, der Herrwird deine Schritte leiten". Der Levite bittet um den Segen,macht sich flugs auf den Weg und gelangt endlich, von