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ihres Reiches abgenommener Theil des Sachsenlandes, derdaher sogenannte Nordthüringer Gau, der die Ost-falen von den Slaven trennte, wurde, wie hier vom säch-sischen Dichter, in der Regel zu den erstem, den Ostfalen,gerechnet. Die Westfalen grenzten nordwärts mit denEngern und Frisen, westwärts mit den letztem und denRheinfranken — die früher dazwischen liegenden Bruc-terer oder Boructuarier waren in den Westfalenaufgegangen, wie später die Nordthüringer in den Ostfalenausgingen — südwärts mit den Rheinfranken und denHessen, ostwärts mit den Engem; die Engern nord-wärts mit den Nordalbingern und der Nordsee, westwärtsmit den Frisen und Westfalen, südwärts mit den Hessen,ostwärts mit den Ostfalen und Nordalbingern; die Ost-falen nordwärts mit den letztem, westwärts mit denEngern, südwärts mit den Thüringern, ostwärts mit denSlaven; die Nordalbinger nordwärts mit dem Nor-mannenvolke der Dänen, westwärts mit der Nordsee undden Engern, südwärts mit den Engern und Ostfalen, ost-wärts mit den Slaven und der Ostsee.
Der Stamm war wieder in Gaue abgetheilt. JederGau regierte sich selbst, und zwar nach den Bestimmun-gen, die das Volk, d. h. die Gesammtheit der Freien aufden Gautagen feststellte. Die ständige Regierung lag inden Händen eines Gaugrafen, den das Volk in diesenVersammlungen wählte, wie heutzutage noch die demo-kratischen Kantone der Schweiz ihren Landammann wäh-len. Für den Krieg traten die Gaue eines Stammes zu-sammen zur Wahl eines Herzogs oder Heerführers.Solche Herzoge waren im Kampfe gegen Karl den Großenbei den Ostfalen Hassi oder Hassio, und nach ihmAlboin oder Als, bei den Westfalen der «in der Ge-