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Welche jenseits des Flusses wohnten, festzustellen, und»vertheilte das Land unter Bischöfe, Pfarrer und Aebte,auf daß sie darin predigen sollten und taufen." Das Jahr777 war das Geburtsjahr der sächsischen Kirche gewesen,das Jahr 780 wurde das Geburtsjahr des sächsischenStaates, als eines dem Reiche Gottes, und seiner Ver-körperung, dem 'Reiche Karls des Großen, einverleibtenTheiles, das Geburtsjahr der sächsischen Staats- und Kir-chenordnung.
Und nun schien denn wirklich auch Alles in der Ord-nung zu sein, und die junge Pflanzung des Reiches Got-tes versprach ein fröhlich Gedeihen unter den Händen vonGlaubensboten, wie ein Sturm (k 779) an der Diemel ge-wesen, ein Wiho an der Hase war, ein Willehad ander untern Weser, ein Bernhard und ein Liudgeran der Ems wurde. Aber es war nur die Windstille vorkein Ausbruche eines Hochgewitters. Sie dauerte zweiJahre lang. Zu Anfang des Sommers (782), sobald eshinreichend Futter gab, um mit einem Heere ausziehen zukönnen, setzte sich Karl wieder mit einer gewaltigen Streit-macht in Bewegung gegen das Sachsenland, aber nurwieder zur Abhaltung eines Reichstages in demselben. Ergedachte die im Jahre 780 auf seiner Rundfahrt getroffe-nen Anordnungen und Einrichtungen an Ort und Stellevon den versammelten Ständen besiegeln zu lassen unddamit den Umsturz der allen und den Aufbau der neuenVerfassung und Regierung, die Aufhebung der urange-stammten germanisch-sächsischen Volksherrschaft und dieEinführung der neu gegründeten romanisch-fränkischen Kö-nigsherrschaft für das unterjochte Volk zu vollenden. Sosetzte er denn von Köln aus über den Rhein und zoghinauf nach dem Ursprung der Lippe und hielt allda das